FAQ Beschneidung


So. Schnauze voll. Echt nu. Ich tipp mir immer und immer wieder einen Wolf, wenn es um die immer gleichen Mythen und Legenden geht.

Ich schreib mal ne FAQ. Und immer wenn ich auf die nächste strunzdoofe Aussage stoße, wird das aktualisiert.

—-

– Mein Sohn ist 3 und der Arzt hat festgestellt, dass er eine Phimose hat und zur Beschneidung geraten.

Nein, hat er nicht. Es ist völlig normal, dass man in dem Alter die Vorhaut noch nicht zurückziehen kann.

Bis zum Alter von *mindestens* 10 Jahren ist es völlig normal, dass die Vorhaut mit der Eichel verklebt ist. Das nennt sich Präputialverklebung und dient dem Schutz genau des Areals vor Schmutz und Fäkalien. Die Eichel soll damit in der Windel nicht in Berührung kommen.

Erst mit Einsetzen der Pubertät fängt die Vorhaut langsam an, sich von der Eichel zu lösen. Eingriffe von außen sind im Regelfall NICHT notwendig, schlimmer: Sie sind oft sogar schädlich. Das gewaltsame Zurückschieben der Vorhaut ist äußerst schmerzhaft für das Kind, richtet zum Teil immensen Schaden an, weil Gewebe der Eichel mit abgerissen werden kann und führt im Nachgang meist zu einer Beschneidungspflicht, weil sich *jetzt* natürlich Entzündungen etc. bilden.

Vor diesem Alter kann man eine Phimose nicht sicher feststellen – weil das, was die Ärzte dort Phimose nennen, ein ordnungsgemäßer Zustand ist.

– Mein Sohn hat einen „Rüsselpenis“, das muss doch bestimmt beschnitten werden, die Vorhaut ist viel zu lang und steht über die Eichel über

Nein. Jedes Kind wird mit einem „Rüsselpenis“ geboren. Die Vorhaut ist NICHT zu lang, das wächst sich aus. Sollte er mit 18 immer noch ne Vorhaut bis zum Knie haben kann man ja mal übers Kürzen (!) nachdenken.

– Mein Mann ist glücklich mit seiner Beschneidung

Sagt er dir. Du weißt es nicht wirklich, denn die wenigsten Männer können offen über ihre Probleme diesbezüglich reden. Und auf jeden Mann, der wirklich kein Problem mit der Beschneidung hat, kann ich auf Anhieb mindestens 10 nennen, die sie haben. Das fängt an mit massiv medizinischen bis hin zu hochgradig psychologischen Problemen.

Du weißt nicht, wie es später für deinen Sohn sein wird. Ob er zu denen gehört, die keine Probleme haben werden oder zu denen die ihr Leben lang tierisch unglücklich sein werden, weil sie im Bett keine Erfüllung finden können. Willst du das riskieren? Selbst wenn das Risiko nur 1% betragen sollte (es ist imho erhebilich höher), willst du riskieren, dass dein Sohn irgendwann fragt: „Mama, ich will meine Vorhaut zurück“? Du *weißt* nicht, was aus dem Säugling, der vor dir liegt, einmal werden wird. Und mit der Beschneidung gibst du ihm möglicherweise mehr Gepäck mit, als er tragen kann.

– ein beschnittener Mann ist sauberer und man weiß doch, dass man Jungen nicht lehren kann sich *da* zu waschen *haha* *schenkelklopf*

Das ist eins der Argumente, die mich jedesmal von neuem faszinieren und das dringende Bedürfnis wecken, das Balg, was da spricht, übers Knie zu legen.

Dieser Satz ist so unglaublich verachtend, so unfassbar schlimm, dass mir die Worte fehlen. Wer so argumentiert, bei dem frage ich mich: Warum hat derjenige überhaupt Kinder bekommen? Es ist ein menschenverachtendes Argument und eins, dass Jungen menschliche Intelligenz abspricht.

– es ist meine freie Religionsausübung, meinen Sohn zu beschneiden.

Nein. DEIN Recht auf freie Religionsausübung hat hinter dem Recht deines KINDES auf die Unverletzlichkeit des Körpers und SEINEM Recht auf freie Religionsausübung hintenanzustehen. Wer sagt denn, dass er später kein Atheist wird? Er hat das Recht einer zu sein, doch mit der Beschneidung markierst du ihn für immer der Religion zugehörig, der du auch angehörst.

Fair ist anders. Und selbstlos auch. Von der Verletzung von Grundrechten, die auch dein Kind hat, egal wie klein es möglicherweise ist, reden wir an der Stelle nicht.

– ich weiß überhaupt nicht, warum ihr euch so aufregt, das ist doch nur ein kleiner Schnitt

Eine der miesesten Entschuldigungen überhaupt.

Selbst wenn – was rechtfertigt denn bitteschön, einen Säugling zu schneiden – und wenns noch so klein ist? Aber so einfach ist das leider nicht. Die Vorhaut ist Teil eines komplizierten Gleitmechanismus. Die Vorhaut zu amputieren stellt die Zerstörung dieses Mechanismus dar. Mit allen negativen Nebenwirkungen. Die Berichte sind im Netz, man muss nur suchen. Kinder, die an diesem „kleinen Schnitt“ mit massiven Verletzungen monatelang im Krankenhaus liegen und durch schlimme Schmerzen gehen, Kinder, die an diesem „kleinen Schnitt“ sterben. Alleine in den USA gut 100 jedes Jahr, keiner kennt die genaue Zahl in Israel, aber das Problem ist groß genug, dass man dort eine Art „Aufsichtsrat“ für die Mohelim geschaffen hat, die jeden Todesfall nach einer Beschneidung zumindest pro forma überprüfen.

Die Kinder sterben an Infektionen, sie verbluten und sie sterben, um es deutlich zu sagen, durchaus auch am Schmerzschock, aber dazu gleich mehr.

– das Kind ist so klein, das merkt den Schnitt überhaupt nicht und erinnert sich später auch nicht mehr daran.

Und das ist leider eins der tragischsten Mythen. Egal in welchem Alter: Beschneidung ist immer die falsche Entscheidung, die man als Elternteil treffen kann. Immer. Und man kann leider, das muss man hier deutlich sagen, auch den Aussagen der Ärzte nicht trauen, die entweder nicht wissen, was sie da eigentlich empfehlen oder denen das schlicht egal ist.

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, hat es keine Erfahrungen. Es ist, wenn man so will, bis auf die Instinkte völlig blank. Vor allem haben Kinder noch nicht die Erfahrung gemacht, dass Schmerzen irgendwann aufhören. Wenn ein Säugling beschnitten wird, dann wird die Vorhaut mit einer Sonde von der Eichel „separiert“ – was eine Häutungswunde verursacht. Die Vorhaut ist ähnlich fest mit der Eichel verklebt wie ein Fingernagel mit dem Finger. Und ähnlich sensitiv.

Stell dir vor, wie weh das tut wenn dir der Fingernagel ohne Betäubung gezogen wird. Nicht ohne Grund wird das Folter genannt – und doch werden Tag für Tag kleine Kinder einem ähnlichen Schmerz ausgesetzt. Und Säuglinge und kleine Kinder haben wenig Abwehrkräfte dagegen. Wenn du einen Säugling beschneidest, geht das nur unter örtlicher Betäubung, doch selbst ein sogenannter „Penile block“, also eine Injektion direkt in die Nervenwurzel, schaltet den Schmerz nicht völlig aus. Und die Injektion an sich ist schon extrem schmerzhaft für das Kind.

Aus den Kriegen wissen wir: Körper, die extremen Schmerzen ausgesetzt werden, fallen in einen Schockzustand. Das Gehirn kann mit den Signalen nicht umgehen und schaltet ab. Dieser Zustand ist immer ein Signal für die Stärke des Eingriffs. Wenn jetzt also gesagt wird, dass das Kind „bei der Beschneidung nicht geweint hat“ dann nicht, weil es keinen Schmerz spürte, sondern weil es in einem Schockzustand war und zu keinerlei Äußerungen fähig.

Mütter, die frisch beschnittene Kinder entgegennehmen bemerken oft, wie erschöpft und schlaff das Kind ist – das sind die Überreste des Schocks.

Doch, wie man aus den Kriegen auch weiß: Dieser Schockzustand kann sehr schnell lebensbedrohlich werden. An Schock kann man sterben. Und die Kinder tun das auch. Wenn – mal wieder – nach einem Tod in Israel festgestellt wird, dass die Beschneidung „flawless“ war und das Kind aus einem anderen Grund, möglicherweise Schwäche, verstarb, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es am Schock gestorben ist.

Die Folgen sind immens und reichen bis hin zu Gedeihstörungen, weil das Kind diese Erlebnisse nicht verkraften kann. Beschnittene Kinder sind häufig unruhiger, fahriger als unbeschnittene. Ältere Kinder, die beschnitten werden (so in den Philippinen festgestellt) entwickeln nach der Beschneidung oft eine posttraumatische Belastungsstörung.

Das kann vermieden werden. Indem man das Kind intakt läßt.

– Das empfindlichste ist doch eh die Eichel, zumindest ist das bei mir so. Die Vorhaut ist gar nicht so empfindlich

*MÖP* geh lernen, wozu das Ding da unten da ist. Tipp: Nicht nur, um es beim Waschen in den Duschkopf zu halten.

Zunächst einmal ist das keine Rechtfertigung, da einfach was bei kleinen Kindern abzuschneiden. „Merkt eh nix kann ab“ ist bescheuert. Was ist das überhaupt für ein Argument? Fällt dir echt nix besseres mehr ein? Wäre schön, denn es heißt, wir haben gewonnen und du kannst dir deine künftigen Schnitzelorgien demnächst hoffentlich nur noch auf Youtube angucken. Channel „die grausamsten Medizinirrtümer“.

Und dann: Die Eichel, die von einer Vorhaut bedeckt ist, ist um vieles empfindlicher als eine freiliegende. Ist auch logisch: Die Empfindsamkeit *muss* abnehmen, weil anders der junge Mann mit einer Dauerlatte rumläuft. Unglücklicherweise kehrt sich das dann ab einem gewissen Alter um: Dann geht da gar nix mehr. Du könntest auch nen Daumen nehmen, ist für den Mann dann genauso erfüllend. Weil diese Desensibilisierung nämlich nicht aufhört sondern ein andauernder Prozess ist. Und irgendwann ist das gute Stück so stumpf, dass zwar noch das Verlangen da ist, aber die Fähigkeit selbst mit Viagra nicht mehr zurückzukriegen ist.

Ich bin sicher, dein Sohn wird es dir danken, dass du so voraussschauend warst und ihm im Alter die Peinlichkeit ersparst, beim Waschen durch die hübsche Schwester auf einmal ne Latte zu kriegen. Siehe unten.

– ich bin Altenpflegerin und viele meiner Patienten schämen sich, wenn ich sie „da“ waschen muss. Wären sie beschnitten worden, wäre das nicht so peinlich.

Das ist eins der Argumente, bei denen ich mich frage, wozu die dann Altenpflegerin geworden ist. Weil in möglicherweise 70+ Jahren der Säugling möglicherwiese Hilfe beim Waschen benötigt, soll man ihm sein Sexleben versauen? Und zur Altenpflege gehört auch Professionalität. Wenn ein Mann sich schämt, weil eine Frau ihn an den Genitalien wäscht, dann karrt da gefälligst nen Pfleger ran. Ich möchte als Frau doch auch nicht von einem Pfleger im Intimbereich gewaschen werden, wenn ich hilflos bin. Auf die IDEE würde auch keiner kommen, weil das sehr schnell als sexuelle Belästigung interpretiert werden kann.

Aber umgekehrt ist das kein Problem? Yay.

– Die Beschneidung schützt vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten und HIV

Abgesehen davon, dass inzwischen *JEDE* Studie, die diese Aussage positiv untermauert hat, gepflegt zertrümmert worden ist und selbst die diversen Metastudien fürn Orkus sind, weil sie auf fehlerhaften Studien beruhen:

Kann mir an dieser Stelle bitte einer erklären, warum man Säuglinge und kleine Kinder vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen muss?

Wäre ich wirklich dankbar drüber.

– er soll so aussehen wie sein Vater

Yay. Genau. Und wenn der Vater eine mehrfach gebrochene Nase hat: Hey, einfach dem Baby ein paar ordentliche Maulschellen geben, dann bricht die schon. Der Vater hat ne Narbe vom Auge bis zum Kiefer: Kann man mit dem Messer alles angleichen.

WAS? DU hast gesagt, dass er aussehen soll wie Daddy. Nicht ich.

– Gibt es einen Grund, warum ich meinen Sohn beschneiden lassen sollte?

Nein.

-To be continued, because human stupidity is never ending –

  1. Danke, Tante Jay, das war schon lange mal fällig!

  2. Tante Jay, Du kommst zu uns in die Hall of fame, und zwar ganz oben angepinnt!!!
    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Board&boardID=62

  3. „Bis zum Alter von *mindestens* 10 Jahren ist es völlig normal, dass die Vorhaut mit der Eichel verklebt ist. “

    Naja, „normal“ im mathematischen Sinne. Im Alter von 10,4 Jahren sind gerade die Hälfte der männlichen Population „retraktibel“. Das ist der Median der Wahrscheinlichkeitsverteilung.

    Das schließt auch nicht aus, dass man mit 13 eine nicht zurückziehbare Vorhaut hat und dennoch beschwerdefrei ist.

    Aber recht haste. Bis 10 Jahre sollte man sich keine Fragen stellen, wenn keine Beschwerden vorliegen.

    • 10 Jahre ist so eine schöne runde Zahl. Und meist sind es doch so Jungs zwischen 3 und 6 wo die Eltern anfangen doof zu spielen. Von wegen „muss doch langsam mal “

  4. Viele gute Argumente und Begründungen.

    • Ich würde nur wünschen, sie würden sich mehr durchsetzen. Das Gesetz, dass die Beschneidung von Jungen explizit erlaubt, ist verabschiedet, aber keiner klagt.

      Die grundlegende Frage ist: „Gibts Probleme?“
      Antwort: „Nein.“

      Dann Pfoten weg.

      Nix zu machen, keine Probleme.

  5. Vorhautbuch ohne Vorhaut

    Eine Kritik am Buch un-heil: Vorhaut, Phimose & Beschneidung. Zeitgemäße Antworten für Jungen, Eltern und Multiplikatoren (erschienen im März 2012) von Cees van der Duin (März 2014).

    http://eifelginster.wordpress.com/2014/03/02/374/

  6. Eifelginster

    “Bis zum Alter von *mindestens* 10 Jahren ist es völlig normal, dass die Vorhaut mit der Eichel verklebt ist.”
    Sehr wichtige Aussage, danke. Zusätzlich anzumerken ist DER GRAD DER RETRAKTIBILITÄT. Die uralte seltsame “Vorhautphobie” nämlich lässt das Ablösen als einen sich rasch vollziehenden Vorgang fehldeuten, etwa nach dem Motto: bis gestern ganz anhaftend (Präputialverklebung), ab morgen GEFÄLLIGST GANZ zurückziehbar, aber zack-zack, wenn nicht, ist der Junge irgendwie schlimm krank.
    Ein geschätztes Drittel der jüngeren männlichen Grundschüler hat eine altergemäß normal entwickelte Vorhaut, die sich auf wenige Jahre lang ein erstes Viertel oder Drittel zurückziehen lässt – und dann gibt es eine möglicherweise mehrere Jahre dauernde Phase, wo die retracitbility auf 66 % oder 75 % ist … und, ganz zuletzt: etliche Jungen erleben weit in der Pubertät (die bei Jungen durchschnittlich gute 1,5 Jahre später eintritt als bei Mädchen …) die Ablösung der letzten Millimeter im Bereich von Corona of glans penis oder Kranzfurche (the coronal sulcus) und sind erst dann erstaunt und erfreut, solche Sachen wie Sulkus oder Frenulum am “Licht der Sonne” zu erblicken und (sicherlich) spielerisch kennenzulernen.
    Auch wenn die beschneidungsverliebte Lobby aus Ärzten, Erziehern, Sozialarbeitern, Wohlfahrtsverbänden und Klerikern blockieren: es ist überfällig, auch einmal auf diese (mit den “Jahresringen” eines Baumes assoziierbare …) “Allmählichkeit” der Lösung der physiologischen Phimose hinzuweisen …
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vorhaut#Entwicklung_im_Kindes-_und_Jugendalter

  7. Cees van der Duin

    “- Das empfindlichste ist doch eh die Eichel, zumindest ist das bei mir so. Die Vorhaut ist gar nicht so empfindlich”
    [15] Gary Harryman vergleicht männliche Vorhaut und Klitoris mit Blick auf die gleich hohe Sensitivität, Tanja Hindemith Präputium und Labien zusätzlich in Hinsicht auf die menschliche Embryonalentwicklung. Beide Vergleiche überzeugen und sollten von uns künftig gemeinsam angeführt werden.
    Basic Human Genital Anatomy #101
    Neurologically, the most specialized pressure-sensitive cells in the human body are Meissner’s corpuscles for localized light touch and fast touch, Merkel’s disc cells for light pressure and tactile form and texture, Ruffini’s corpuscles for slow sustained pressure, deep skin tension, stretch, flutter and slip, and Pacinian corpuscles for deep touch and detection of rapid external vibrations. They are found only in the tongue, lips, palms, fingertips, nipples, and the clitoris and the crests of the ridged band at the tip of the male foreskin. These remarkable cells process tens of thousands of information impulses per second and can sense texture, stretch, and vibration/movement at the micrometre level. These are the cells that allow blind people to „see” Braille with their fingertips. Cut them off and, male or female, it’s like trying to read Braille with your elbow.
    Physiologically, the clitoris is richly endowed with thousands of these specialized pressure-sensitive nerves and the clitoral foreskin is virtually bereft of them. The ridged band at the tip of the the penile foreskin is richly endowed with thousands of these same specialized pressure-sensitive nerves and the glans is virtually bereft of them. Lightening speed feedback by somatosensory transduction from such tactile sensitivity gives humans intense pleasure, environmental awareness, and control. Cut off these super-sensitive cells and with lack of awareness comes lack of control. To say that amputation of the clitoris or amputation of the mobile roller-bearing-like portion of the natural penis, and consequently thousands of these specialized nerve cell interfaces, does not permanently sub-normalize a woman’s or a man’s natural capabilities and partially devitalize their innate capacity for gliding action tactile pleasure is grossly illogical denial of the bio-mechanical and the somatosensory facts of human genital anatomy.
    Mechanically, the natural vaginal and penile lubricants are kept inside the vagina during male/female intercourse by the organic seal effect of the mobile penile foreskin. The mechanoreceptors in the buried legs of the intact clitoris straddle the entroitus of the vagina and are stimulated by the identical mechanoreceptors in the thick bunching accordion folds of the mobile penile foreskin. The clitoris and the penile foreskin are also intensely vascular – thickening when stimulated. Millions of years of trial and error evolutionary forces have synchronously engineered the human sex organs to function synergistically. We can be sure Nature has evolved (if you prefer, God has created) these differences and duplications for a reason. The brilliantly engineered unaltered female body is the perfect match for the equally brilliantly engineered design of the natural penis; they evolved together to compliment each other and they function collaboratively to achieve two common goals – mutual pleasure and insemination.
    A woman can live without the sensitivity of the visible part of her clitoris. A man can live without the mobile and most sensitive part of his penis. But, both men and women are better off with their natural fine-touch parts intact – all of them. And so are their sexual partners.
    Gary Harryman
    https://ms-my.facebook.com/shareyoursexknowledge/posts/652188514794501
    Sowohl Vorhaut als auch Labien haben eine sehr hohe Dichte verschiedener Tast-Körperchen. Das sind spezialisierte Sinneszellen. Dass beide Gewebe gleich aufgebaut sind liegt daran, dass bei der Entwicklung eines Embryos im Mutterleib lediglich das Vorhandensein des Y-Chromosoms bestimmt wie die Form des äußeren Geschlechtsorganes aussieht. Aber eben nur die Form, nicht zwingend die Funktion. Zur Ausbildung der Form wird das gleiche Gewebe benutzt weswegen auch dessen Aufbau gleich ist. Ein Gewebe, das voll mit diesen Tast-Körperchen ist, ist hochempfindlich und erogen. Egal ob es Labie oder Vorhaut heißt. Die Empfindlichkeit beider übertrifft die von Lippen oder Fingerkuppen um ein Vielfaches und [Labie wie Penisvorhaut] bilden damit mit die wichtigsten erogenen Zonen von Mann und Frau. Es ist also keinesfalls zynisch oder unsachlich, wenn die Gegner der Beschneidung darauf hinweisen, sondern Stand der modernen Medizin, den jeder Medizinstudent in der Vorklinik lernt.
    Tanja Hindemith im offenen Brief vom 20.07.2012 an Christine Lambrecht
    http://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2012/07/20/beschneidungsdebatte-fehlinformationen-ohne-ende/

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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