Archiv der Kategorie: Amerika

Nur Spionage?


Ich bin immer noch damit beschäftigt, die ganzen Auswirkungen dieser NSA-Krake zu erfassen.

Und nach wie vor möchte ich mal gerne wissen, wieso die ganzen Politiker so schnell und so umfassend eingelenkt haben. Derzeit ist überall, wo man hinguckt, das 3-Affen-Prinzip zugange: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

Es wird abgewiegelt, glatt gelogen und wenn man beim Lügen erwischt wird, guckt man großäugig in die Kamera und sagt: „Was? Sorry, hatte falsche Informationen.“

Eine mögliche Lösung habe ich heute morgen in einer kleinen Facebook-Diskussion gesehen. Achtung: Wir begeben uns in den Bereich der Spekulationen, das ist alles ein „was-wäre-wenn“ und ist – derzeit – durch keinerlei Beweise gedeckt.

Was folgt ist ein kleiner, klitzekleiner Einblick darin, wie abhängig wir vom Datenverkehr in nur wenigen Jahren geworden sind.
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Equality


Minnesota hat als nächster Bundesstaat in den USA die Geschlechtsbindung bei der Ehe rausgenommen und jetzt heiraten dort Paare. Punkt. Kein Mensch fragt mehr ob lesbisch, schwul oder sogar Hetero 😉

Um Mitternacht am 1.8.2013 wurde die erste gleichgeschlechtliche Ehe dort geschlossen. Und es war ne Riesenparty. Guckt selbst.

Zur Abwechslung mal gute Nachrichten aus den USA.

Seelsorger


Die Dame bringts auf den Punkt. Genau vor dem Problem stehen gerade alle, die vertrauliche Daten Dritter speichern müssen.

Das gilt nicht nur für Seelsorger. Anwälte, Ärzte, Psychologen, Psychiater: Sie alle speichern Daten.

Yay.

Wie war das, Herr Friedrich? Alles nicht so schlimm?

Warum wir was zu verbergen haben


Warum ein „Supergrundrecht“ auf Sicherheit nicht existiert.

Anschaulich auf den Punkt gebracht und vor allem auch so, dass selbst Omi das versteht:

 

Nichts zu verbergen die drölfte


Man hört gerade viel davon, dass man ja nix zu verbergen habe. Dass die Behörden ruhig wissen können, was wir so tun. Dass wir alle keine Terroristen sind und die Bundesregierung doch nur ihre Pflicht tut, um uns zu schützen.

Und dass mit der Überwachung ist doch alles gar nicht so schlimm.

Und alle diese Deppen halten nach diesem Video hoffentlich endlich die Schnauze.

Not so safe harbour


Es gibt dieses datenschutzrechtliche Safe Harbor Abkommen, nachdem US-Firmen die Daten auch in Ländern speichern dürfen, die nicht deutschen Datenschutzrecht unterliegen, weil man davon ausgeht, dass sie sogenannte „Safe Harbours“ sind und dort schon anständig mit den Daten umgegangen wird.

Es gab gerade mit diesem Abkommen in der Vergangenheit bereits viel Ärger. Siehe Facebook, Google, Twitter und Co.

Aber spätestens seit dem NSA-Skandal ist das ganze nur noch Makulatur.

Was mich an dieser Stelle erstaunt, ist, dass unsere Datenschutzbehörden, sonst eher als der Papiertiger bekannt, tatsächlich jetzt die Genehmigungen nicht erneuern wollen. Weil eben selbst das unschuldigste Datenpaket, dass auf US-Servern landet, abgeschnorchelt wird.

Aus den Kommentaren im Lawblog: „Die Maus, die brüllte“

Ja, aber die Maus, die brüllte gewann den Krieg. Unfreiwillig.

Und auch wenns nur ein kleines Zeichen ist: Es ist wenigstens einer mal aufgewacht.

P.S.: An der Stelle möchte ich mal ein paar Zitate loswerden:

Sascha Lobo:

„Google fotografiert bald Fassaden.“ Volk: Apokalypse! Mindestens! – „Ihr steht alle unter Totalüberwachung.“ Volk: Oooh, ein Königsbaby.

Und Konstantin Wecker:

Liebe Freunde,
ein kleiner Ausflug in die Philosophie:
„In Geheimnisse einzudringen, Briefe anderer zu öffnen oder sogar zu lesen,
ihre Worte, Blicke und Handlungen auszuspionieren; gibt es Gewohnheiten,
die gesellschaftlich störender, Gewohnheiten, die folglich tadelnswerter wären?“

David Hume, Eine Untersuchung über die Prinzipien der Moral, 1751

Wieso kommt mir dieser 1751 verfasste Gedanke so aktuell vor… ?!

Und zum Schluß Ali Utlu:

Politik damals vs. heute

Damals: „Ich übernehme die volle politische Verantwortung“ – „Und…?“ – „…und trete zurück.“

Heute: „Ich übernehme die volle politische Verantwortung“ – „Und…?“ – „Wie, und?“

 

Gefühlen Worte geben


Ich kämpfe seit Tagen damit, mal richtig klarzumachen, was ich in Bezug auf die allumfassende Bespitzelung durch die Geheimdienste (ALLE) empfinde.

Wer es jetzt auf den Punkt gebracht hat, war Sascha Lobo.

Genau, und ganz genau so geht es mir auch.

Merkels Wackelkurs


Da war sie also, die Bundespressekonferenz, auf der auch Frau Merkel mal wieder ihre Nase zeigen durfte.

Klare Äußerungen? Hat man vergebens gesucht.

Natürlich.

Und ebenso natürlich hat sich heute Hans-Peter Friedrich mit dem nächsten Aufreger in die Bresche geworfen, damit Madame Merkel weiterhin unbehelligt regieren kann. Da steht eine Wiederwahl auf dem Spiel.
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Prism – und jetzt?


Über unseren Bundesinnenversager Friedrich braucht man, glaube ich, keinerlei Worte mehr zu verlieren. Der Mann ist durch. Den peinlichen Auftritt in den USA, gefolgt von einer noch peinlicheren Lüge gefolgt heute von noch peinlicheren Aussagen. Der Mann ist eine wandelnde Peinlichkeit.

Warum er noch Bundesinnenminister ist? Weil Merkel ihn braucht, damit sie auf Tauchstation den Skandal aussitzen kann. Darum. Sonst wäre der schon weg. Und nach der Wahl IST der auch weg. Irgendwo in Brüssel oder einem Aufsichtsrat. Vielleicht e.on.

Die heutige peinliche Aussage: „Die Spionagetechnik ist da, wenn ihr nicht vom Staat ausspioniert werden wollt, müsst ihr euch schon selbst schützen. Freiwillig verzichten wir auf keinen Fall.
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Neues aus Lauschistan


Es gibt ja einen alten chinesischen Fluch:

Mögest du in interessanten Zeiten leben.

Ich habe es ja schon mal angerissen: Die USA behandeln Deutschland weniger als Verbündeten denn als Satellitenstaat. Was ich da noch nicht wusste, war, wie sehr ich doch recht hatte.
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Über U-Boote


Es ist ja nicht nur Jörg Rupp (der ja nach wie vor glaubt, Snowden wär ein U-Boot). Es sind ja inzwischen auch erheblich mehr Leute, die glauben, Edward Snowden wäre von der US-Regierung vorgeschickt worden, um Prism und Tempora bewußt zu veröffentlichen – damit wir alle die Schere im Kopf haben, die mehr Daten gewinnen, whatever.

*seufz* Jau.
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Es ist Wahlkampf. Danke Edward Snowden


So oder so ähnlich dürften wohl die Reaktionen verschiedener Oppositionspolitiker ausgefallen sein.

Ein deutliches Beispiel ist hier zum Beispiel Jörg Rupp.

Er, ganz Mann von Welt und erfahren im Business, glaubt nicht, dass Edward Snowden wirklich ein Whistleblower ist. Er hält ihn nach wie vor für einen NSA-Agenten. Glaubt ihr nicht? Lest selbst.
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Wann ist ein Held ein Held


Es wird gerade ja heftig debattiert, ob Snowden Held oder Verräter ist. In Foren, Kommentarspalten und werweiß wo tobt der Kampf über die diesbezügliche Meinungshoheit.

Spannend. Ich habe mal eine kleine FAQ aus den häufigsten Begriffen gebastelt.  Übrigens sieht man meiner Meinung nach an dieser Debatte sehr schön einen Aspekt des Begriffes „Psy-OP„. 😉 Lies den Rest dieses Beitrags

Wenn zwei das Gleiche tun….


…ist es noch LANGE nicht dasselbe.

Heute: Edward Snowden, die NSA und GHCQ.
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Diplomatisches Comedy-Gold


Derzeit kann man, wenn man genau hinguckt, eigentlich, soweit es die USA betrifft, überall nur noch mit Popcorn rumliegen.
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