Geschichtslehrstunde


Auf deutsch finde ich solche Dokus ja nie.

Tony Robinson zeigt in der BBC-Doku, dass Schnüffelei keine Erfindung der Neuzeit sind. Und dass der Grund immer derselbe war:

Machterhalt.

Veröffentlicht am 6. Juli 2013, in politisches. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 17 Kommentare.

  1. Die BBC schaft es irgendwie mehr und interessantere Dokus als unser ÖR zu machen.

    Aber die bringen auch noch mehr Gameshows als bei uns.

    Hat erstmal ein paar Minuten gedauert den Onkel zu identifizieren: Baldrick aus BlackAdder.
    Awesome!

  2. Sorry, sorry, wenn schon „Lehrstunde“, dann evtl. keine „Leerstunde“?
    Ob das so geht:

    Unsere Welt besteht aus diversen innerlich und äußerlich permanent bewegten / beweglichen Ganzheiten, die sich mit Hilfe ihrer Sub-Ganzheiten (Elemente, Komponenten) selbst entwickeln, formen, erhalten, oder, falls das nicht gelingt, ex- bzw. implodieren und ihre Überreste dann anderen (meist benachbarten, nachgeordneten oder übergeordneten) Ganzheiten zufallen, wobei nichts verloren geht …

    Der korrekte Ausdruck für diese ständig in innerer und äußerer Bewegung befindlichen Ganzheiten ist SYSTEM, so daß von systemisch operierenden Einheiten zu sprechen ist.
    Grob betrachtet trifft das sowohl auf die anorganische wie auf die organische Welt (Welt der ORGANE) zu, und damit auch auf die von organischen Systemen gebildeten sozialen Systeme.
    Alle „funktionieren“ systemisch: Das Ganze ist mehr / anders, als die Summe der Teile, der Ganzheitseffekt, der SYSTEMEFFEKT, ist die Emergenz, alle Teile sind systemisch ausgerichtet auf Erhaltung, Sicherung und Entwicklung des Ganzen, des SYSTEMS.

    Nur Systeme üben Macht aus, können das, müssen das.

    Jede Ganzheit / jedes System hat eine Struktur seiner Elemente und Komponenten, die Verbindungskanäle zwischen diesen, wobei die Struktur auch die Größen und damit die GRENZEN des Systems und darin die inneren und äußeren Schnittstellen zum Austausch der Subsysteme / Systeme von Masse, Energie und Information sowie die Art und Menge der in jeder Zeit zur inneren und äußeren zur Systemerhaltung und Entwicklung benötigten Ressourcen dieser drei Austauschbarkeiten.

    Daraus ergibt sich, daß jedes System anderer Systeme bedarf, sowohl der eigenen Subsysteme wie auch der benachbarten und übergeordneten einschließlich der jeweilig systemisch definierten Schnittstellen:

    SYSTEMSCHNITTSELLEN: JEDES SYSTEM MUSS OFFEN SEIN für den Austausch.
    Geschlossene Systeme sind vom Austausch ausgeschlossen und damit der eigenen Regeneration enthoben und dem Untergang geweiht, der eintritt, sobald die nunmehr begrenzte Leistungsfähigkeit des Systems hinsichtlich Masse, Energie oder Information das System nicht mehr erhalten kann und die Struktur und damit das System ein anderes wird.

    Das System unterliegt der Selbstregulierung, ansonsten ist es kein (autarkes) System.
    Dazu muß System in der Lage sein, alle Veränderungen im Inneren und an der Systemgrenze / Schnittstelle zu erfassen und systemgerecht darauf zu reagieren.

    Erfaßbar bzw. wahrnehmbar sind in und durch alle Systeme dieser Welt nur UNTERSCHIEDE, also die Veränderung, die Bewegung, alles andere kann nicht wahrgenommen werden.
    Wurde ein UNTERSCHIED (zum vorherigen, sprich bekannten Status) wahrgenommen, entsteht INFORMATION, und zwar nur auf diesem Wege und das permanent.
    Kein Unterschied – keine Information (wo auch immer):
    was im besonderen auch den Datenstrom – wo auch immer – betrifft, damit sind Daten nur dann INFORMATION, wenn sie systemrelevante Unterschiede darstellen – anderenfalls haben wir nur redundantes Datenstroh.

    Die Selbstregulierung des Systems ist also, neben den bereits genannten Bedingungen, zwingend als Teil der eigenen permanenten Bewegung, auf INFORMATIONEN und ihren systemrelevanten Transport samt Be- und Verwertung zum Zustand des Systems und seiner Komponenten sowie zu seinen Grenzen und seinen Ressourcenbedürfnissen (z.B. an Energie) angewiesen, um die Systemerhaltung oder -Entwicklung zu bewerkstelligen und die zum Negativen (Untergang) zu verhindern.

    Ähnlich dem Verständnis eines kybernetischen Regelkreises sorgen die (richtigen) feedbacks innerhalb des Systems zu den Zustandsveränderungen für erforderlichen Systemregulierungsmaßnahmen der Ressourcen-Verteilung und strukturellen Korrekturen (auch gegenüber benachbarter Systeme und dem Austausch mit diesen) für ein sogenanntes „gesundes“ Systemverhalten mit der vom jeweiligen System zwingend zu erwartenden Emergenz, die das jeweilige System prägt.

    Damit erhält JEDES System unserer WELT
    NUR ÜBER DIESE ZUSAMMENHÄNGE SEINE SYSTEMKRAFT, SEINE SYSTEMFUNKTION, SEINE SYSTEMMACHT.

    So ist festzuhalten:
    Ein System, das an der Erhaltung und systemstabilisierenden Gestaltung seiner (System)Macht nicht interessiert ist oder den Vorgang nicht erfolgreich umsetzt, geht seiner MACHT und damit seiner SYSTEMKRAFT verlustig und ist daher dem UNTERGANG geweiht:
    Es ergibt keinen verstehbaren Sinn, allgemein „Machterhalt“ oder den systemischen Umgang mit Macht zu verurteilen, zu verteufeln, wohgemerkt: den systemischen (zum Systemvorteil) Umgang mit Macht, da dies die natürliche und – wenn es gut geht – auch die gesunde kultürliche Daseinsweise von allem, was wir kennen, ist.

    Nun soll es gelegentlich vorkommen, daß in der (unabänderlichen) ständigen inneren und äußeren Bewegung der Systeme die erforderlichen UNTERSCHIEDE zur positiven systemischen Gestaltung nicht wie erforderlich als systemrelevante INFORMATION erfaßt, wahrgenommen und / oder bewertet werden und dadurch der innere Strom der Ressourcen (Masse, Energie, Information) fehlinterprätiert zum Nachteil des Ganzen desorganisierend stattfindet, gewissermaßen systemschädigend …

    Denkbar wäre z.B. ein innersystemisches „Gefahrensignal“/ INFORMATION bezüglich „Bewegungen“, das / die systemverändernde strukturelle Defizite, also informationelle Defizite und / oder fehlgeleitete Energieverteilungen usw. signalisiert und systemische Fehlmaßnahmen einleitet, die wiederum zu nun systemisch unbrauchbaren neuen Unterschieden und deren Wahrnehmung als Information führen und die erneute Fehlregulierung im System betr. Verteilung der Ressourcen usw. veranlaßt.

    Ist diese so nun beschädigte Ressource die Information schlechthin, beginnt das „Selbstverständnis“ des Systems, seine Struktur, zu wackeln und das System leitet mehr und mehr und schließlich alle scheinbar entbehrliche Energie, Masse und wieder Information in die Erschaffung neuer UNTERSCHIEDE zwecks deren Erfassung als INFORMATION wegen des nun vermeintlichen Fehlbetrags an Information zur Stabilisierung der Systemstruktur – mit dem letztlichen Ergebnis, daß dieser gedachte Korrekturversuch zur Systemstabilisierung ALLE Ressourcen aller Art auf diesen Vorgang der Neubeschaffung der vermeintlich benötigten NEUEN INFORMATIONEN umgeleitet hat und das System in seinen Elementen und Komponenten sowie an den Grenzen und Schnittstellen nicht mehr systemgerecht versorgt und gesteuert werden kann:
    Das SYSTEM muß ohne relevante DATEN, die als INFORMATION verwendbar sind, auskommen, versucht sich abzuschließen um Einfluß / Austausch von außen zu stoppen (panischer Versuch des Geschlossen Systems), und erstickt zugleich an der Fülle der nun überwiegend REDUNDANTEN DATEN und dem dafür erforderlichen Ressourcenverbrauch, an den damit selbst erschaffenen Problemen, daß die verbleibbaren Ressourcen nicht mehr zur Erhaltung und Stabilisierung der Elemente und Komponenten ausreichen und diese Reste auch noch fehlgeleitet werden …

    Fazit:
    Gewaltiger Aufwand zur angeblichen SICHERUNG des SYSTEMS durch INFORMATION vernichtet die Existenzgrundlagen des Systems, dessen Struktur zerbricht / implodiert und in das entstandene (Macht)Vakuum treten bis dahin vom System noch „regulierte“ UNTERSCHIEDE und werden zwangsläufig zur neuen Systemstruktur, zur neuen MACHT, der nichts, aber auch nichts in diesem „Spiel“ erspart bleibt.
    Irgendwie, genau ist wohl noch zu prüfen, kommt einem Einiges davon aus der jüngsten Historie merkwürdig bekannt vor…

    Diese systemischen Vorgänge finden zunächst wertungsfrei aber zwingend statt, abhängig von der Qualität der Systemsteuerung, die die vorhandene Struktur erfordert, vorgibt und zu läßt und sind objektiver NATUR und damit frei von gut und böse.

    „Gesunde/stabile Systeme“ verankern die ständige Schaffung regulärer neuer UNTERSCHIEDE und deren Erfassung zu systemrelevanten INFORMATIONEN – ausschließlich unnötig resourcenverzehrender redundanter Daten – in ihrer Struktur, und das in KOOPERATION sowohl der Subsysteme wie der äußeren Systeme (systemisch, auch organisch), um den erforderlichen freien und systemisch (mutualistisch) zu regelnden gegenseitigen vorteilhaften Austausch aller Ressourcen zu SICHERN, das einzige, wofür kein Aufwand je zu klein ist.
    Damit ist wohl nicht der Austausch von redundanten DatenstrohDinos gemeint

    MACHT kommt von MACHEN, wer mächtig macht, dem gbührt mächtige Macht

      • Karl-Heinz Stiegler MdB – das (inzwischen etwas abgelachte) zeitlose und daher „systemfreie“ System „Loriot-Sa(al)türe for beginners“.

        Wenn man möchte, könnte man in jedes seiner Satzrudimente bestimmte SatzKörbchen einfügen, die zusammen brilliant die Brisanz der Existenz und der Notwendigkeit von Politikern ohne Politik zum Nachweis der fehlenden Politik aufzeigen dürften, so würde Loriots Persiflage auf REDEN (!) der Politiker im Nachgang zu einer Satire auf Politik, aber so – nee, nee, da lacht man heute nit mehr ab, weder drauf noch drüber.

        Wenn ich den Loriot nicht aus anderen Gründen so mochte, würde ich hierzu sagen, kurzweilender langweiliger Zeitgenosse der verpflichtungsfreien Liberalität für alle Abwesende und noch Wegbleibende, die von dem Geschäft der Politik immer nur die ersten beiden Buchstaben erkennen und daher meinen, wenn davon die Rede ist, ständig erstmal den Spüler suchen zu müssen.
        Was außen vor bleibt, ist die Tatsache, daß auch schlechte Politik erst mal gemacht sein will (meist von richtigen Menschen), wenn verhindert werden muß, daß keine (oder noch schlechtere) stattfindet. Manchmal sind da auch satierisch veranlagte Leute dabei.
        Im System geht immer nur das, was da ist, es sei denn, der Austausch floriert.

        Meinst du nicht auch, daß bei aller Systemerei danach zu suchen sein sollte, wie Politik, Gesellschaft, wie Mensch „geht“?
        Ich habs vom Bertalanffy und einigen anderen bis zu Maturana.

        Dieses Lori ist der ausgespukte Kirschkern vergangener Jahre, das Fleisch, das ihn umschloß, schmeckte mal recht süß, damals.

        Man könnte sich nun mal fragen, aus welcher Zeit und Situation diese kleine Systemgeschichte stammt, wer sich damit schon beschäftigen mußte, vor allem was das mit „Geschichtslehrstunde“, Dokus und Schnüffelei angesichts von Macht zu tun haben könnte …

        Such doch mal was, das „dreht“, muß ja nicht gleich ne Doppel“Lehrstunde“ zur Geh schichte wie bei mir sein.

        • Dein Geschreibsel gibt genau keinen Sinn, aber das weißt du auch, oder?

          Das natürlich völlig unabhängig davon, dass dein Text beim Lesen Kopfweh macht, so verschwurbelt ist der.

          • Nein.
            Weißt du es?
            Langsam lesen, dann gehts eventuell besser.
            Man kann schwierige Dinge auch versuchen, einfach darzustellen. Die das versuchten, sind inzwischen fast alle weg.

            Was hast du gegen die ALLGEMEINE SYSTEMTHEORIE des Bertalanffy? (Hat nichts mit den Pseudo-Systemtheorie-Konstruktionen des Herrn Luhmann zu tun, bei dem es keine Menschen im System gibt). Bertalanffy ist einer der anerkanntesten NaturWissenschaftler des vergangenen Jahrhunderts, der als erster formulierte, was ein System ist, benötigt, wie es funktioniert und wo wir ihm überall zwangsläufig begegnen, aber gut, lassen wir es dabei, diese Sicht ist immer wieder zu erfahren für alle, die ihr Augenmerk und den Finger auf die Frage lenken, wie es geht, unser Zusammenleben in unserer Natur und Kultur.
            Einige, die das 1985 (!!) lesen durften (und mußten), stellten nur noch festst:
            Es ist zu spät, man erstickte bereits am getroffrenen (erschnüffelten) Informationsaufwand – und an dem dafür getroffenen Ressourcenverschleiß: System irreparabel, und das fast ab Entstehung, Implosion unvermeidbar …(1985), möglichst ungesehen siegreichen Rückizug installieren.
            Wie du siehst, weiß ich sehr genau, was hier geschrieben wurde, was der „Sinn“ dessen ist, es lohnt, darüber nachzudenken, man muß aber auch nicht, es geht auch ohne …, manchmal

            • *seufz*
              Läßt du deine Pseudowissenschaftlichen Exkurse jetzt bitte sein? So Zeug kann und will ich mir nicht auch noch antun.

              Mit Philsophie und Systemtheorie kommen wir aktuell kein Stück weiter. Das ist nur ein „ich habs doch gleich gesagt“ auf wissenschaftlich.

              Dein unleserliches Geschwurbel in den Kommentaren davor hab ich ja schon kommentiert.

              Versteh mich nicht falsch, ich diskutiere gerne – aber nicht über sowas, denn das ist keine Diskussionsgrundlage sondern schlichtweg Klugscheißen.

              • SO. Ich habe eine Ahnung von Systemtheorie. Sogar recht viel.

                Nichts desto trotz (oder gerade deshalb?) erinnert mich das Ganze an das halbgare Geschreibsel eines Studenten, der versucht in einer Seminararbeit seinen Prof zu beeindrucken – unterm Strich aber erreicht, dass
                – niemand das Geschreibsel liest (damit mangelhafte Leistung),
                – derjenige zeigt, dass er außer Worthülsen und langen, inhaltsschwangeren Sätzen nichts von von sich geben kann und damit letzendlich
                – zeigt, dass er einfach gar nix begriffen hat.

                Vor allem – Themaverfehlung.

  3. Copy und paste, Lusru.
    Hast du ganz dolle fein gemacht.
    Hier, nimm dir einen Keks.
    Übrigens, ich habe da auch noch etwas für dich:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie#Universalit.C3.A4tsanspruch

    Universalitätsanspruch

    Ein Charakteristikum dieser theoretischen Ansätze ist der Anspruch, eine formale Theorie zu erarbeiten, die möglichst umfassend anwendbar ist. Dieser Anspruch geht vor allem aus Ludwig v. Bertalanffys Werk Allgemeine Systemtheorie hervor: „Wenn wir … den Begriff des Systems entsprechend definieren, so finden wir, daß es Modelle, Prinzipien und Gesetze gibt, die für verallgemeinerte Systeme zutreffen, unabhängig von der Natur dieser Systeme.“ Auch heute ist es diese Ausrichtung, die systemtheoretische Ansätze attraktiv erscheinen lässt, auch wenn das Ziel bislang unerreicht ist. So verbindet etwa das Santa Fe Institute mit seiner „Theorie komplexer adaptiver Systeme“ einen universellen Erklärungsanspruch.

  4. @aussichteinsicht | 9. Juli 2013 um 19:28
    Inzwischen wurde wohl alles gesagt, auch das, was dir nicht einfiel oder nicht auffiel, der unakademische hemdsärmelige Stil ist Absicht, Tante Jay bekommt bereits dabei Kopfweh – das ist zu respektieren.
    Der Verweis auf den Wikipedialink von Big Al ist wohl ein guter Weg, sich der Thematik im Sinne der ALLGEMEINEN SYSTEMTHEORIE, die Bertalanffy mit der erstmaligen Definition des Phänomens SYSTEM aufgrund jahrzehntelanger systematischer naturkundlicher Forschungsarbeit (mit vielen anderen Größen zusammen) entwickelte, zu nähern und andere Pseudo-Systemtheorien zurück in ihre Schubladen zur Überprüfung zu schicken, einschließlich der Versuche von Förster, Wiener und anderen (kybernetische Sysstemtheorie) sowie der Zettelkastensammelei der Luhmannschen sogenannten „sozialen Systemtheorie“, die bis heute weder unter den Sozialwissenschaftlernn noch unter Naturwissenschaftlern oder Philosophen anerkannt ist.
    Warum das Ganze hier?
    Weil es eine Erklärung bietet für bestimmte Zustände, mit denen wir uns in diesem Moment (wieder) und diesmal wohl dauerhaft auseinandersetzen müssen: Der MegaDatenerfassung durch Prism, Tempora und andere (…) zwecks Systemsicherung sprich Machterhalt – Und wenn ich mich richtig erinnere ist genau dies das Thema dieses Eintrages von Tante Jay.

    Nix da mit Thema verfehlt.

    Allerdings wird anhand dieser Darlegung deutlicher, wogegen vorzugehen ist bei Prism und Co., und wo das sinnlos ist, was genau für die Zukunft mit welchen Folgen zu verhindern ist:
    Eine „Systemerhaltung“ zu bekämpfen, bringt nur Gelächter und hämisches Grinsen über „die von gestern“.
    Allerdings gegen eine falsche weil systemgefährdende „Sicherung“ mittels ungeheuren redundanten Datenmengen, die nur durch willkürliche Verknüpfiung Unbefugter und auch dann nur zu Pseudo- INFORMATIONEN erklärt werden können und damit das Privatleben vieler Menschen gleichzeitig verunsichern oder stören, müssen wir vorgehen, weil es nicht die Macht des Systems sondern die von unbefugten Subsystemen schafft zu Lasten der Menschen und damit des Sysstems und zugleich Unmengen an Ressourcen verschüttet werden, die der Lebensqualität der Menschen im System verloren gehen.
    Besonders prekär ist, daß die erhoffte „Ergiebigkeit“ solcher flächendeckenden Bestandsdatenerfassung und -Dauerspeicherung bei Betrachtung nach diesen systemtheoretischen Kriterien nicht eintreten kann aufgrund nachweisbarer Massenredundanz.
    Dies zu verstehen, heißt zunächst zu wissen, daß INFORMATION wo auch immer nur und nichts anderes als Unterschied ist, und wo dieser nicht gegeben ist, zwar Daten bestehen können, die jedoch nicht als Information wirksam werden können.
    Das ist weder mit der von Shannon entwickelten Kommunikationstheorie, die viele gern noch immer und gegen seinen Willen (!!) als Informationstheorie bezeichnen und sogar so verstehen wollen, zu erklären, noch mit den Mitteln der technischen Kybernetik, da es sich um semantische (inhaltliche) Fragen, dem Grundaspekt von Information. handelt

    Da nun @aussichteinsicht „viel von Systemtheorie“ versteht, mag er kurz nur angeben, welch Theorie er da meint, damit wir diese Frage dann auch beerdigen können und jeder bei seinem Eindruck und seiner Erkenntnis zum Begriff Macht verbleiben kann.

    Tant Jay danke ich für ihre Geduld in der Hoffnung, daß auch Sie vom Disput etwas für die aktuelle Gegenwart, „das uns weiterhilft“, mitnehmen konnte.
    Zum Beispiel dies: Wer das System schädigt, schädigt die darin lebenden Menschen (die die Luhmannsche konstruktivistische „Systemtheorie“ nicht kennt) und kann nicht behaupten, sein Tun diene der Machterhaltung und Sicherung des Systems DER GESELLSCHAFT – QueerSubsysteme wie Prism und Co schädigen ihr eigenes Gesellschaftssystem und müssen beendet werden, da sie sonst durch die systemische Inrelevanz der von ihnen produzierten PseudoInformationen aus Redundanzmengen weitere Systemstörungen mit akuten systemfehlsteuerungen in der Folge selber provozieren und hervorbringen zum Schaden der Menschen.

    Kleines Beispiel für solche folgenschwere sebst produzierte PseudoInformation samt gewaltiger folgenschwerer systemischer Fehlsteuerung in der Folge durch solche „dienste“:
    „Der Irak hat Massenvernichtungswaffen“

    habe fertig.

  5. Hast du was vergessen, Big Al ?:
    „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ ist ein Zitat von Benjamin Franklin, einen der Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika
    Wie der wohl dazu gekommen ist, ohne Systemtheorie?
    geklaut bei Nepo …

    • Erinnert jetzt doch sehr an verbohrte Fachidiotie und stures Themaverfehlen, aus dem Elfenbeínturm der Wissen(?)schaft heraus blindlings abgesondert. Wenn Erklärungsversuche erklärt werden müssen läuft wohl irgendeine „Denke“ im Kreis, oder?

  6. Lusru, der letzte Kommentar begann ja für mich sehr ansprechend, da endlich zwischen all den halbtheoretischen und ziemlich wirr wirkenden Auslassungen ENDLICH (ohne interpretieren zu müssen) ansatzweise klar wurde, worum es dir geht.

    Leider entglitt der Text gegen Ende wieder in den verschwurbelten Stil des ersten Kommentars, so dass ich mich wieder zwingen musste, bis zum Ende zu lesen.

    Eines habe ich gelernt in meinen Jahren in der Uni – möglichst kompliziert, verschachtelt und unverständlich zu schreiben ist kein Zeichen von Expertise, sondern eher von deren Fehlen und dem Fehlen von Kompetenz, dieses Wissen zielgruppengerecht aufzubereiten und darzulegen.

  7. @aussichteinsicht | 10. Juli 2013 um 08:08
    Ja, ja, das ist Gold wert, was du gelernt hast, stell dir vor, es ist auch anderen bekannt, nur was machst du nun damit, mit dem, was du zum Schreiben gelernt hast?
    Hast du DAS auch gelernt, oder bist du daran vorbei gerutscht , hast du das abgeblendet wegen der damit verbundenen Mühen, oder kommt das noch?
    Offensichtlich hast du bei deinem Lernen gelernt, daß es um „Zeichen von Expertise“ ginge, eventuell auch, wozu „Expertise“?
    Ich schreibe hier mit sehr knapp bemessenem Zeitbudget um Anregungen und nicht um Expertise zu vermitteln, könnte das bei dir genau umgekehrt sein?
    Dann versuch doch einfach das, was du als „ENDLICH (ohne interpretieren zu müssen) ansatzweise klar wurde, worum es dir geht. “ errkannt hast, zur „Expertise zu machen, was hältst du davon?
    Und vergiß bitte nicht, nun doch endlich mal zu sagen, von welcher der „Systemtheorien“ du so sehr viel verstehst und welchr Rolle darin die Information einnimmt – ohne auf die etwas seltsamen Schlußfolgerungen des Herrn Mersch zurück grifen zu müssen.

    Da hier Tante Jay Geschichtslehrstunde macht, konnte ich meinen historischen Teil (!) dazu (und nur um diesen ging es mir hier) nur anbieten, nachdem ich den Hintergrund dazu etwas verständlich gemacht hatte: Die Rolle von INFORMATION in SYSTEMEN, und zwar in allen Systemen aller Art.
    Sollte dir das auch aufgefallen sein, neben dem was du sonst so bemerkt hast, könntest du ja aus deiner daraus resultierenden Sicht auch mal etwas zum Thema der Tante Jay beitragen: Unbefugte weltweite Informationssammelwut durch Subsysteme als angebliches Mittel zur MACHTerhaltung des Systems.
    Dann wüßten wir auch von dir mal, was du (so) meinst, nach welcher Systemtheorie.

    • Du glaubst doch nicht selbst den Mist, den du schreibst, oder? „…konnte ich meinen historischen Teil (!) dazu (und nur um diesen ging es mir hier) nur anbieten, nachdem ich den Hintergrund dazu etwas verständlich gemacht hatte..“
      Was hast du verständlich gemacht? Du hast vor dich salbadert. Du hast dich in deinen eigenen verdrehten Sätzen gebadet. Sonst nix.

      • So kann man das natürlich auch sehen, habe nichts dagegen, es ist ja nicht meine Äußerung …
        Ich lese zwar mit Brille, aber ohne Stock.

  8. WTF?

    Also wirklich.
    Ich bin ja fast gewohnt das meine Beiträge fast immer die letzten sind aber dann so ein Mist.

    Es ging ein bissl um Rechts- und Justizgeschichte in England präsentiert von Baldrick (http://de.wikipedia.org/wiki/Baldrick) und dann so ein Organon-Zeugs wie bei den Homeopathieglaubigen.

    „Ich! Ich! Ich bin wichtig, und da ich recht hab mit meinen Ansichten kann mir das keiner widerlegen.“
    Aber nur weil man im Kopf nen Drehwurm bekommt und abschaltet.

    (Und Wörter komplett groß zu schreiben heißt für mich noch immer schreien/krakelen)

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