Wunderbar :-)


Youtube ist eine unglaublich gute Quelle für wunderbare Dinge.

Zum Beispiel für Komiker, die diesen Namen noch verdient haben.

Stan Laurel und Oliver Hardy. *träum*

Die zwei waren witzig und ach…seht selbst.🙂

Das, liebe Leute, ist Humor. Kein Brachialhumor, der mit der Brechstange einhergeht, weil er sein Publikum nicht ernst nimmt. Sondern eine wunderbar verspielte, feine Selbstironie. Die zwei hatten es nicht nötig, sich über andere lustig zu machen, weil sie sonst einfach nicht witzig waren.

Und absolut faszinierend finde ich ja nach wie vor, wie ein einfaches verschieben einer Melone die gesamte Wirkung des Mannes ändern kann.

Ich will das wiederhaben. EY, du da oben, gib uns Buster Keaton, Stan und Laurel und Charlie Chaplin zurück😦

Veröffentlicht am 16. Juni 2013, in Allgemeines. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 12 Kommentare.

  1. Ich fürchte, in der heutigen Zeit kann keiner mehr Zeit für sowas, leider!

    • Statt dessen bekommen wir Mario Barth😦

      • Also jetzt direkt mit dem Idioten um die Ecke zu kommen, halte ich doch für übertrieben. Es gibt doch auch hierzulande einige feinsinnigere Komödianten, die durchaus was draufhaben.

        • Stimmt. Dieter Nuhr, z.B. Der hat zwar auch ein wenig Brutalo-Klamauk im Programm, aber das Meiste ist dann doch eher hintersinnig.

          Nur Situation-Komik ist heutzutage nicht mehr so wirklich verbreitet., was allerdings auch mit der Entwicklung in der Medienwelt einher geht. Den Einzigen, den ich kenne, der das noch macht (und das seit jetzt gut 40 Jahren), ist Jackie Chan. Aber wenn jemand als treibenden Einfluss für sein Film-Schaffen auch Buster Keaton angibt…😉

  2. Übrigens: Ich suche noch Begleitung für folgendes Event:

    https://www.easyticket.de/veranstaltung/grosse-reihe-9-stuttgarter-philharmoniker/45148/

    Habe von einem Kunden Karten geschenkt bekommen und meine Freundin kann nicht mit, weil sie dienstlich unterwegs ist. Da wäre also eine Karte über…

  3. ach, liebes Tantchen, selbst die kompetenten Kommentatoren (m/w) verfallen dem Irrtum, dass Komödianten etwas mit den „Comedians“ der Neuzeit zu tun haben.
    Ich denke eher an die Erben eines Loriot, Heinz Erhardt,
    also Dieter Hildebrandt.
    vielleicht Volker Pispers?

    • Loriot und Erhardt sind gute Beispiele:
      „Ach wie schön grün!“
      „Gehe Du großer weißer Vogel“
      aber
      Hildebrandt und Pispers sind politisch motiviert = Kabaret das soll aufklären und den Politscherzkeksen einen Spiegel vorhalten.
      Wortwitz ist da natürlcih auch vorhanden dient aber nicht der reinen Unterhaltung😉

      • ein anderer Stefan

        Zudem ist Hildebrandt Mitte 80. Er ist immer noch topaktuell und hat nichts von seiner Schärfe verloren, keine Frage. Aber so richtig „aus unserer Zeit“ ist er irgendwie auch nicht. Andererseits ist er seit Mitte der 50er als Kabarattist aktiv – das dürfte wohl ein Rekord sein.

        • Kabarett. *seufz* ja. Vor allem das politische.
          Dieter Hildebrandt muss nichts mehr beweisen – und das merkt man.

          Er ist Beobachter, nicht mehr Gestalter. Er kommentiert die aktuellen Geschehnisse, kann sogar kräftig rappen – aber er versucht nicht mehr, sie zu ändern. Das überläßt er der jetzigen Generation und da haben wir ein paar sehr sehr gute.

          Volker Pispers. Malmsheimer. Max Uthoff. Eckard von Hirschhausen. Hagen Rether und der große Georg Schramm.

          Aber Stan und Ollie – das war Humor. Das war Unterhaltung ohne Bösartigkeit. Das war Spaß ohne jemanden vorzuführen – wenn überhaupt, dann haben die beiden sich selbst vorgeführt, aber niemals ihr Publikum. Was ist diese Tanzeinlage da schön.

          Charlie Chaplin, der Poet des Humors. Der übrigens bis heute so unglaublich aktuell ist, dass es beängstigend ist.

          Moderne Zeiten, der große Diktator…

          Buster Keaton – der „happy-go-unlucky“ des frühen Kinos. Der einfach mal gemacht hat. Ohne Rücksicht auf Verluste. Vor allem der eigenen.😉

          Das waren Männer, die Geschichten erzählt haben, die es schafften, auch bei den traurigsten Stories immer noch einen Lacher unterzubringen. Das waren Männer, die wußten, wie man Geschichten aufbaut und vor allem erzählt.

          Und dann heute einen Dieter Nuhr dagegenhalten, einen Mario Barth oder auch Ingo Appelt – sorry das ist in etwa der Unterschied zwischen Kreisliga und erste Bundesliga.

          • Gnarf. Mag nicht streiten, ist zu heiß… Den Dieter Nuhr lass ich mir nicht mies machen, der ist bei weitem nicht so platt wie Barth, Mittermaier oder Appelt. Dass es durchaus andere, bessere gibt, die sich nur und ausschliesslich auf Kabarett festgelegt haben, bestreite ich nicht. Nur, dass ich davon bisher zu wenig und zu selten etwas zu sehen bekommen habe. Sendungen wie der „Kleinkunstpreis“ aus dem Mainzer Unterhaus kommen mir leider zu spät bzw. laufen auf Programmen, bei denen ich selten eine Übersicht habe, was wann läuft. (Blöde Kanal-Teilung im Kabel, wer braucht KiKa oder Nickelodeon?)

            Dass nix anderes im Abendprogramm läuft, zeigt doch, wie es ist: Alle bekommen, was sie verdienen. Und Deutschland verdient scheinbar miese Unterhaltung. Anders ist das Moderatorengespann bei „Wetten dass“ auch nicht zu erklären.

            Sorry für den Rant, aber momentan fühle ich mich (arbeitsmäßig wie auch privat) in der Rolle von Waldorf&Statler (simultan) am Besten aufgehoben…

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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