Sag ich doch


Der schlagende Beweis, dass die Beschneidung NICHT gegen eine HIV-Infizierung hilft und im Gegenteil sogar dafür sorgt, dass das weiterverbreitet wird, wird gerade in Uganda erbracht.

Nachdem Mitte der 90er die Quote der HIV-Infizierten bei 18% der Bevölkerung lagen, konnte das auf 5% durch Aufklärungskampagnen und die Verteilung von Kondomen gedrückt werden. Seit 2006 wird auch die Beschneidung der Männer als HIV-Prävention dort vorangetrieben. Heute ist die Quote wieder bei 7,% der Gesamtbevölkerung, das sind 1,4 Mio. Infizierte.

Ein paar Quotes aus dem Artikel, die man mal untereinander schreiben muss, um die richtig zu verstehen.

„Ich habe immer Kondome vermieden, weil mir der Sex dann keinen Spaß macht“,

So wurden die Männer in Uganda – wie auch in anderen Ländern Afrikas – bereits vor Jahren dazu aufgerufen, sich auch im Erwachsenenalter noch beschneiden zu lassen. Studien hatten ergeben, dass der Eingriff das Risiko einer HIV-Infektion bei Männern leicht mindern kann.

Die UAC zitiert einen Jugendlichen mit den Worten: „Wir sind stolz auf unsere Beschneidung, weil wir jetzt kein Aids bekommen und unser Sexleben voll genießen können.“

Noch Fragen?

 

Veröffentlicht am 7. Juni 2013, in ärgerlich. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. Zum Zitat des Jugendlichen fällt mir nur eins ein: Kopf->Tisch

    • Der kann nix dafür – die Beschneidungsorgie war eine Agenda, die durchgezogen werden sollte, darum hat man offensichtlich die Dinge ausgelassen zu erklären, die das ganze hätten hintenrüber fallen lassen.

  2. Aber Tantchen das sind ja immer noch 11% weniger als vor der Beschneidungsaktion, da weiß Mann was er hat !
    *ganzunschuldigguck*

  3. ein anderer Stefan

    Wie praktisch, dass sich die Quote der Infizierten in Afrika im Laufe der Zeit von selber reduziert – da kann man dann mal nachlegen und sie wieder in die Höhe treiben. Man könnte zu der Idee kommen, dass es manchen Leuten gelegen kommt, wenn die Afrikaner krepieren.

  4. *sigh* Ich werde nie verstehen warum die Leute so eine Obsession damit haben einerseits an sich rum zu schnippeln und anderseits dann gegen Medikamente und Kondome zu wettern, dass sie so „unnatürlich“ seien…
    Das einzige, was eine Beschneidung wohl wirklich „verbessert“ ist dass das Risiko an einem Penis-Karzinom zu erkranken zu senken. (da gäbe es wohl große Kohorten-Studien zu) ALLERDINGS ist das Penis-Karzinom SEHR selten und HPV 16 und 18 assoziiert (ja, die gleichen Viren die Gebärmutterhals-Krebs auslösen können und gegen die wir impfen können… leider ist die Impfempfehlung NUR für junge Mädchen, nicht für die Jungen… Frag mich nicht warum, da schütteln einige die Köpfe drüber…).
    ALSO bringt die Beschneidung per se nicht wirklich was. Medizinisch und wissenschaftlich gesehen ist die prophylaktische Beschneidun ziemlicher Murks. *kopfschüttelt* Und wie du oben anfühst kann’s auch ziemlich gefährlich werden wenn nicht richtig aufgeklärt wird, dass es KEINE Wunderlösung für das HIV-Problem ist.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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