ESC 2013


Gestern also Hangout. Witzig wars, die Sprüche waren doof und man kann das gerne wiederholen – wenn euch der Kulturschock, mich mal live sehen zu können, nicht zuviel wurde *g*

Aber:

Nicht via Google-Hangoutparty. Himmel ist das ein Stück beschissen programmierter Software. Der Chat (auf den mehrere angewiesen waren) hat dich irre gemacht, weil er dauernd geblinkt hat, die Videos wurden von der Leistung soweit runtergeregelt, dass man echt… und das schlimme: Das griff sogar auf die Videoleistung des Videostreams zu. Sehr unfein, weil so *jedes* Bild übelst verpixelt war. Man brauchte eigentlich keine Anonymisierung – man hat sowieso nix erkannt. Was auch sehr genervt hat: Wenn mehr als 3 (!) Leute im Hangout war, hat jeder Neuankömmling erstmal einen Maulkorb bekommen, sprich, das Mikrofon wurde gemutet, weil „schon so viele im Hangout sind“ – wenn das eine Videoalternative zu Teamspeak oder Mumble sein soll: Epic Failure. Zu zweit ist das super, aber dann kann ich auch Skype nehmen.

So. Genug gerantet. Kommen wir zu meinen persönlichen Highlights (ich hab fleißig mitgetippselt, wie die Anwesenden anhand der Klapperei bestätigen konnten *g*).

Willkommen in meiner…Kücheee. Jawoll, mein Rechner steht in der Küche. Inklusive Schreibtisch. Ist der einzige Ort, wo Platz ist🙂

Vorteil: Kaffeemaschine ist nicht weit weg🙂

Nachteil: Kaffeemaschine ist nicht weit weg… *schlürf*🙂

Das „Warm-Up“ ist bitter nötig gewesen – in Hamburg wars schweinekalt und vor allem sehr nass. Aber was ein echter Hamburger ist, der läßt sich von sowas nicht beeindrucken – gibts halt nen Pulli unter den Ostfriesennerz. Die Stimmung war gut, die Lieder waren schlecht (vor allem die Liedtexte eines Tim Bendzko… ich hab hier gesessen und überlegt ob der das ernst meint oder ob das Satire ist, aber das machen Eure Mütter besser). Florian Silbereisen soll da auch irgendwie rumgehopst sein – ich hab den nicht erkannt. Gott sei dank🙂

Die Moderatorin war Barbara Schöneberger und die ist mit „stutenbissig“ nur unzureichend umschrieben. Die hat sich mit Lena nen sehr netten, lächelnden Zickenkrieg geliefert. Bäh.

Nachdem das Warm-Up dann endlich rum war, sich die Moderatorin unter hämischem Gekicher in ihren beheizten und trockenen Trailer (oder wo immer die Garderobe war) verzogen hat, gings dann los, der Vorspann. Und mir tat die arme Raupe leid, die durch halb Europa geschickt wurde. Hat denn keiner ein Raupennavi?

WTF? Das Kleid der Moderatorin ist…pink. Sehr pink.  Jean-Paul Gaultier ist sichtlich kein Fan des ESC… Wir haben im Hangout kollektiv geguckt, ob die Kameraeinstellungen irgendwie durch den Wind sind – waren sie nicht. Das war und blieb Pink. Igitt.

Gut, Ich hab mir nen Kaffee geholt (schwarz), Joynt hat sich an seinem Heidelbeerbier festgehalten (vermutlich blau, erst das Bier, dann Joynt), Flamebeard an seinem regulären Pils und der Rest auch an farblich nicht unbedingt dazu passenden Getränken. Das war für mich der erste Moment, wo ich mir wünschte, ich hätte beim Lidl den Erdbeer-Limes doch eingepackt. *g*

Beim Einmarsch der Sänger hatte ich einen olympischen Moment. Das war schamlos bei den olympischen Eröffnungsspielen geklaut. Sehr getragen, sehr pathetisch, für den ESC, der eigentlich ne Party sein sollte, etwas unpassend.

Aber dann: Es ging endlich los, die Lieder wurden gespielt.

Nr. 1 war Frankreich.

Schöner Bluesrock, die Sängerin konnte singen und das Bühnenkostüm war auch passend und offenbar tatsächlich aus Stoff geschneidert – und nicht aus einem alten Vorhang wiederverwendet. Yeah. Das sollte im Verlauf des Abends noch anders werden.

Zitat:

„Das war wohl ein langer Abend gestern im Pariser Nachtclub – und egal, wen sie da zur Hölle geschickt hat, da kommt der nicht mehr raus“ – Peter Urban

Genau. *g*

Nr. 2:  der litauische Flugzeugeinweiser.

Große, winkende Gesten, Lack und Leder (immer noch zu hochgeschlossen, das Hemd war echt überflüssig *g*). Das Lied tut eigentlich keinem weh. Außer JoyntSoft, der es tatsächlich schafft, in einem geschriebenen Chat zu weinen.🙂

Zitat:

Haben sie es gehört? Der singt tatsächlich im Refrain „ich trage zwei Schuhe, einer steht für Liebe und einer für Schmerz – das tut weh“ – Peter Urban

Chrchrchr

Nr. 3: Moldavien

Wieder dieselbe Frisur wie im Semi-Finale. Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass  bei der Frisur nur noch Hammer und Meißel hilft. Sie hat mich die ganze Zeit an Wesley Snipes aus „Demolition Man“ erinnert – frag mich einer wieso. Wieder das elend lange Kleid, statt Tanzeinlagen wurde sie dann einfach nach oben geschoben. Seufz.

Nr. 4: Finnland

Das Kleid sah aus, als wär die Sängerin vor dem Auftritt einmal durch den Schredder geschoben worden.  Das Lied selbst nicht sonderlich bemerkenswert.

Zitat:

„Marry Me: Ist das eine Drohung oder Verzweiflung“ – Avarion

Yeah. Triffts.🙂

Nr. 5: Spanien

YIEKS? Was für eine Kleidfarbe. DIE Sängerin geht ganz sicher nicht auf der schwarzen Bühne verloren. Quietschgelb. Das Lied selbst ist Durchschnitt mit Dudelsack. Von Peter Urban kommt ein Vergleich mit einem Kanarienvogel. Wir überlegen kurz, wie das wohl wäre, wenn man die Moderatorin neben die Sängerin stellt – und entscheiden und schnell dagegen. Keiner kann sich einen neuen Monitor leisten.

Die Leute im Hangout wirken etwas traumatisiert. Ich fange an, mir Sorgen zu machen.

Nr. 6: Belgien

Als die Band auf der Bühne steht wird hektisch nach den Farben geguckt. Nein, wir sind sicher: Kein Pink und kein Gelb. Erleichterung macht sich breit, bis die der 80er Poprocksong startet. Die Tänzerinnen wirken immer noch massiver als der Sangeshänfling und der Dackelblick des Sängers wirkt iiiiiiiiiiiirgendwie aufgesetzt.

Zitat:

„Oje, Choreographie kann übel enden. Und wie ging der alte Kalauer? „Belgien ist bekannt für sein Bier. Und der junge Mann kann mit den Augen brauen“ – Peter Urban

Nr. 7: Estland

Kurz und knapp: Ne schwangere Balladen-Birgit.

Das war so nichtssagend, da fiel keinem von uns wirklich was boshaftes oder nettes zu ein.

Nr. 8: Weißrussland

Eine Lamettakugel entsteigt einer Lamettakugel. Wie im Semi-Finale hat die Sängerin das Lamettakleid an, das wurde jetzt in den Tagen nicht besser.

Die Tanzchoregraphie wirkte irgendwie verstörend. Die Tänzer waren nur selten synchron und jeder schien zu einer anderen Musik zu tanzen. Noja. Aber wenigstens kein Gelb vorhanden. Eher Blautöne.

Nr. 9: Malta

Hoppala, was das denn? Eine Truppe, die nicht nur normal aussieht, sondern auch noch sichtlich Spaß am Auftritt hat? Wow.🙂

Die Backgroundsängerinnen haben ihre Texte perfekt auswendig gelernt und die Choreographie war auch perfekt – es gab keine. Man stand auf der Bühne. Alles in allem ein schöner Auftritt, der für einige andere vorher entschädigt hat.

Ein eindeutiges weiteres Plus: Kein Pink und kein Gelb. *g*

Im Chat wird die Furcht vor weiteren Extremfarben geäußert. Die Anwesenden wirken immer noch etwas traumatisiert.

Nr. 10: Russland

Mutti steht auf der Bühne, balladet so rum und das in einem Kostüm, dass aus dem Archiv des Bolschoi-Theaters zu stammen scheint. Abteilung „1980er Wohnzimmergardine“. Große Gestik – ich vermute, sie suchte den  Schnuller ihres Nachwuchses im Publikum.

Im Chat wars etwas ruhiger und selbst Peter Urban hat nichts wirklich witziges dazu rausbekommen. Man stand etwas ratlos vor dem Auftritt.

Nr. 11: Deutschland

*facepalm* Natalie Horer ist eine schöne Frau, aber sie ist KEIN TYP FÜR ABENDKLEIDER. Meine Fresse, wer hat denn da die Kostüme ausgesucht? Dieses Leberwurstfarbene etwas, was sich an die Kurven.. ohmann, das sah aus wie Presswurst. Nochmal: Die Frau gehört in eine Lederhose plus Tanktop. Das darf dann gerne auch glitzern. DAS wäre perfekt gewesen. Aber DAS? Nein. Nein. Nein.

Das grundlegende Problem, dass Cascada sehr eindeutig auf den Loreen-Zug aufgesprungen ist, nach dem Motto „der Song hat einmal gewonnen, machen wir das doch einfach mal nach“ – ist damt nicht beseitigt. Man kann gerne soviel Gutachten rauswerfen, wie man will: Das war so dicht am Loreen-Song, dass man die Unterschiede wirklich nur mit Oszillographen rausbekommt. Hinzu kommt, dass Loreen es perfekt verstanden hat, mit ihrer Herkunft und ihrem Aussehen zu spielen – Natalie Horer war da nicht mal in der Nähe dieser Liga.

Gut gesungen hat sie – aber das haben die anderen auch. Der Rest vom Auftritt war so unterirdisch, das war nicht mehr schön. Unkreativer Song, furchtbare Klamotten, eine Choreographie, die offenbar für ein völlig anderes Lied gedacht war und eben dieses … Kleid … BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR.

Platz 21 war noch wohlwollend. Ich verstehe nach wie vor nicht die Begeisterungsstürme von Peter Urban. Er schien mir hier etwas „biased“😀

Aber immerhin: Kein Pink und kein Gelb – im Chat klammert man sich an jeden Strohhalm.

Zitate:
„Leberwurst im Golddarm“ – Oliver

Nr. 12 Armenien

Ach guck. Noch ne Neuauflage eines 80er Porocksongs. Das schmeichelt den Ohren und erinnert an die eigene Jugend. Positiv hervor sticht eindeutig der zerfetzte Jeanslook. Schick.🙂

Wieder kein Pink und kein Gelb – im Chat macht sich leise Hoffnung breit.

Nur um dann von

Nr. 13: Rumänien

In Grund und Boden gestampft zu werden. Das Kostüm des Sängers ist offenbar aus dem Gothic-Ausverkauf. Wenigstens kein Pink oder Gelb (was mich wundert). Die Stimme ist… Sopran. Ja, ich weiß, Countertenor – scheiß drauf, der singt Sopran als wäre er irgendwann mal vor dem Stimmbruch mit seinem besten Stück in eine Heckenschere gelaufen. Und von den Tänzern fang ich hier gar nicht erst an – die haben da die Kostüme vergessen. Ich hätt ja gesabbert, wenn nicht sehr klar gewesen wäre, dass die mit Frauen nur am Herd was anfangen können *g*

Zitate:
„Da ist der Diva-Act aus Fifth Element gecovert“  – Flamebeard
„Das ist ein Sportunfall beim Training am Barren“ – Oliver
„Schafft er das hohe C von Valensina?“ – Heph

„Das hat die Welt gebraucht: Modern Talking wiedergeboren als Dracula.“ – Peter Urban

Nr. 14:  Großbritannien

Shit. Ist Leichenschändung nicht verboten? Meine Herren, Bonnie Tyler hat vielleicht nachgelassen. Die Kraft, die die Stimme einst hatte: Dahin. Das ist nur noch ein fader Abklatsch dessen, zu was sie fähig war. Wer ihr das Lied geschrieben hat, gehört sofort mit Musikverbot bestraft, das ist kein Tyler-Song. Und, Bonnie: Auch noch soviel Lifting hilft nicht gegens älter werden.

Alles in allem ein sehr trauriger Auftritt einer Ikone – und das meine ich genau so. Das ist ESC wie er nicht sein sollte: Die letzte Hoffnung der Verzweifelten. Bonnie Tyler hatte einst eine Stimme, die vor Kraft und Wucht gebebt hat, die Rauheit hat das nur verstärkt. Davon ist nichts mehr übrig, selbst die Reibeisenstimme, die für sie charakteristisch war, ist weg.

Und es ist nur traurig, wenn man ein Jugendidol so absaufen sieht.

Nr. 15: Schweden

Yay, noch ein 80er-Revival-Song. Ich hab mich an der Stelle kurz verzogen nur um festzustellen, dass das undankbare Volk in der Zwischenzeit über meine Küche gelästert hat *grummel*

Zitate:
„Aber diese Waldorf-Choreographie… die tanzen garantiert alle ihre Namen“ – Oliver
„Die Halle tobt. Der junge Fabian Harloff für Schweden“ – Peter Urban

Nr. 16:  Ungarn

Schöner Straßenlook, die Co-Sängerin kann unfallfrei in die Hände klatschen. Stimme und Lied tun keinem weh. Simples Lied. Simpler Sänger – bewegen sich nicht wirklich, hüpfen nur ein wenig in den Knien herum.

Zitate:
„Beamtenmikado. Wer sich zuerst bewegt, hat verloren“ – Oliver
„Oh ein Xavier Naidoo lookalike“ – Heph

Nr. 17: Dänemark

Emmelie De Forest hat immer noch nicht ihre Schuhe gefunden. Den Friseur auch nicht. Aber macht nix. Der Flötenschlumpf (Peter Urban *g*) fängt an, Dackelblick der Sängerin folgt. Im Chat gehts zur Sache:

Zitate:
„Baby lass mich an deiner Flöte spielen“ – Tante
„Lass mich auf dir trommeln“ – Oliver
„Wenn die den Act jetzt abbrechen, wäre das dann ein Musicus Interruptus?“ – Flamebeard

Egal, kommen wir zu…

Nr. 18: Island

Ja, aber HALLO wo haben die DEN denn ausgegraben? Darf ich den behalten? Oder gibts davon auf Island noch mehr? Oo Yay. Ich wander aus.

Wilde Wikingermähne zu Country-Anzug und eine Ballade ohne Tänzer. Der steht am Mikrofon und singt. Und versucht ausnahmsweise mal nicht, ne Boeing 737 übers Flugfeld zu manövrieren. Schönes Ding🙂

Und hat die Leute im Chat dazu inspiriert, sich übers Wave Gothic Treffen auszutauschen *g*

Zitat:
„David Garrett hat heute seine Geige vergessen, aber dafür gemerkt, dass er unglaublich gut singen kann“ – Peter Urban

Nr. 19: Aserbaidschan

Der Sänger steht auf einem Glaskasten, in dem ein Tänzer eingesperrt ist, der seine Bewegungen versucht, spiegelverkehrt nachzumachen. Klappt nicht.

Alles in allem ein sehr seltsamer Auftritt.

Im Chat wird eifrig die Bedeutung der Choreographie diskutiert. Auszüge:

„Sinnbild für die Reste seines Selbstwertgefühls“ – Heph
„Die dunkle Seite“ – Oliver

Zitate:
„Warum sieht der mit seiner Pose so aus wie Til Schweiger in „Der bewegte Mann?“ “ – Flamebeard
„Da sitzt ein angezogener Hetero auf dem Tisch und singt“ – Oliver
„Vergiss das mit dem Hetero“ – Oliver 20 Sek. später
„Warum nur haben sie den armen Mann nicht aus dem Glaskasten gelassen, der Song alleine hätte doch auch genügt“ – Peter Urban

Nr. 20: Griechenland

„Alcohol is free“ – und Peter Urban kündigt das mit dezenter Ironie als Sinnbild für die Freiheit an. Die Freiheit, die man nur mit Alkohol erfahren kann. An dieser Stelle wünsche ich mir meinen Erdbeerlimes wie nix gutes. Andererseits: Mit genug Ouzo kriegt man vielleicht auch endlich die Farb-verblitzen Augen klar.🙂

Die Band fängt traditionell Tzatziki-tanzend an, wechselt dann aber in einen sehr schnellen Ska. Yay. Alles in allem einer der gelungensten Auftritte an dem Abend.

Zitat:
„Wieviel Ouzo die wohl vor dem Auftritt weggehauen haben?“ – Oliver

Nr. 21: Ukraine

FAULE SOCKE. Da wird die von einem als Wikinger verkleideten Mann auf die Bühne getragen. Peter Urban weist kurz darauf hin, dass das ein Jurastudent ist und der demzufolge durchaus Grips hat. *g* Ja, das war an der Stelle echt nötig😉

Möglicherweise war sie aber auch durch das knatscheng auf die Haut genähte Kleid im Meerjungfrau-Stil behindert. ICH hätte damit nicht laufen können ohne mich furchtbar zu blamieren *g*Zitate:
„Ist das ein WoW-Krieger?“ – Oliver

An der Stelle hab ich meine Apfelschorle großzügig über den Tisch verteilt. Mist.

Nr. 22: Italien

Verschüchterter Junge in einem Armani-Konfirmandenanzug. Italo-Pop-Ballade in Petrol. Aber er singt sein kleines Herz raus.😉

Zitate:
„Ist das seine Choreographie oder hat seine Reinigung nur zuviel Stärke verwendet?“ – Oliver
„Auf jeden Fall ist Petrol vom Wortstamm so nah am Petroleum, dass man mal gucken sollte, ob man das anzünden kann. Wäre auf jeden Fall ne verbesserung“ – Flamebeard.
„Er hatte sich doch so fein gemacht und stand da so verloren, weil sein Date nicht kam. Man mochte ihn in den Arm nehmen und dann singt der alles in Grund und Boden“ – Peter Urban

Nr. 23: Norwegen

Dub-Step im Abendkleid. WUT? Das passt nicht. Auch nicht, wenns weiß ist. Das Lied bereitet körperliche Schmerzen (mir zumindest und wie man gleich sieht auch einigen anderen). Aber immerhin kann die Sängerin als Zweitkarriere ebenfalls Flugzeugeinweiser auf einem Großflughafen werden. Mit DEN Gesten parkt die locker nen Airbus A-320 ein.

Zitate:
„AUA! Was zur Hölle ist das? Stiftung Boxen-Test?“ – Flamebeard
„Da wurden doch gerade systematisch alle Frequenzgänge einer handelsüblichen Bass-Box überprüft, oder?“ – Oliver
„Norwegen! Schickt bitte wieder Lordi!“ – Heph

Nr. 24: Georgien

Duett, fängt balladig an, wird nicht besser. Das Lied bietet soviel Spannung wie ei…*schnarch*Massiver Einsatz von Nebelwerfern, die Windmaschine hat Pause. Meine Vermutung: Der Nebel muss die abkühlen. Zumindest impliziert das die Menge des Nebels.

Zitate:
„Elender ESC-Schmachtfetzen“ – Flamebeard
„Es klingt wie „die Schöne und das Biest“ – Peter Urban

Nr. 25: Irland

Irischer Pop. Nix ungewöhnliches. Auch wieder ein 80er Import – auch nix ungewöhnliches. Die Tänzer mit nacktem Oberkörper, keltischen Tattoos und Bodhrans – schon. ;-)Dafür hat der Sänger eindeutig zuviel Stoff an. Wenn der schon seine Tänzer halbnackt rumrennen läßt, hätt er unter der Lederjacke das Hemd echt weglassen können. *g*Ein Traum in Lack und Kunstleder.

Zitate:
„Nächstes Jahr schicken wir Schiller. Der spielt genau 3 Töne und dann kommen 5 min. Stille. Ich glaube, wir räumen dann alles ab.“ – Heph
„Oder Hape Kerkelling mit einer Neuauflage von Hurz“ – Oliver
„Was sollte dieses Trommelgewitter und die obskuren irischen Stammestänze? Da ging der kleine Bruder von Michael Wendler doch glatt unter“ – Peter Urban.

Herr Urban, der war gemein *g*

Endlich vorbei und die Pause vor dem Voting kommt. Da war nichts weiter überraschendes oder Neues. Nur: Ich weiß genau welche Freizeitgestaltung der Kostümdesigner von Loreen hat: Die Schulterpolster waren ein Mix aus einer entfiederten Eule und den T3-Druidenschultern🙂

Die witzigen Einlagen waren nicht witzig, das Voting wenig überraschend. Ebensowenig überraschend die nahezu sofort losgehenden „PUNKTESCHIEBUNG“-Rufe im Twitter. *seufz*

Nein, liebe Leute. Cascada war schlecht. Da sind keine Punkte geschoben worden.

Ich schließe mit einem Spruch von Oliver anläßlich der Sangesversuche der Moderatorin (man unterhielt sich darüber, ob eine Art „Winter-ESC“ und „Sommer-ESC“ eingeführt wird, wo doch die Athleten schon einlaufen…):
„Die Senderechte für den Herbst werden vom Oberlandesgericht MÜnchen verlost. Die kennen sich aus mit Nonsens-Veranstaltungen“ – Oliver

Ich gebe gerne zu, der ist böse.😉

Veröffentlicht am 19. Mai 2013, in Tantchens Kreativanfälle. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 23 Kommentare.

  1. Achso – deine _Küche_ war das…

  2. Verdammt. Warum gucken mich hier im Zug alle so doof an, nur weil ich hier hemmungslos kichernd sitze?

    Btw. Lordi sind Finnen…

  3. Ich konnte nicht so schnell leiden wie die Lieder (?) im ESC kamen. Hut ab vor dir, Tante Jay, dass du dabei auch noch mittippen konntest.

    • UND quasseln *g*

      • Ja genau – Hut ab vor uns, die wir uns das ganze angetan haben; nicht nur waren die Farben komisch, die Musik größtenteils der letzte Dreck und die Choreographie so anmutig wie wie ein Elefant schlank, nein, die Software, derer wir uns bedienten, um zu chatten war so schlecht, dass dafür noch kein ordentliches Adjektiv erfunden, also eines, welches alles sagt, aber nicht direkt beleidigt.

        Ansonsten wars ganz cool, fand ich.
        😀

        • Sogesehen die passende Software zum Rest des Abendprogramms… vielleicht ist der Hangout an den restlichen 364 Tagen im Jahr eine funktionsfähige Sache, nur beim ESC hat er sich halt dem Niveau der restlichen Darbietung angepasst…. *lach*

  4. „… wenn euch der Kulturschock, mich mal live sehen zu können, nicht zuviel wurde…“

    Ich kann schon wieder Farben sehen und auch die Umrisse sind wieder einigermaßen scharf…

  5. Für’s nächste Mal könnte man auf ooVoo umsteigen. Plattformunabhängig bis runter zum Schmattfon und für eine anständige Anzahl an Leuten gratis gleichzeitig nutzbar…

  6. Und ich hab‘ währenddessen bis zu den Ellenbogen im gebogenen Stahlblech gehangen.😦 – da hätte mir der ESC ja sogar mal Spaß gemacht. *schnief*

  7. Villeicht wäre ja auch TS direkt eine Alternative? Das ist bis zu recht vielen leuten gleichzeitig getestet, man braucht bei keinem rotz irgend nen account, und es gibt für so ziemlich jede Plattform die man sich vorstellen kann nen Client!

  8. Lochkartenstanzer

    Schöne Zusammenfassung.

    Ich habe nur kurz mal reingeschaut, weil meine Mäadels (Freu und Tochetr) das geschaut haben. Ich habe zufällig nur die Lieder von Griechenland und den beiden Ländern vorher und nachher gesehen. Ich fand die griechen cool, auch wenn ich außer 2Alcohol ist free“ kein wort von dem Verstanden habe, was die da singen. Ich hätte auch lieber Brassbanda als Abgeordnete dort gesehen als eine Loreen-Kopie. die hätten, wie man an Griechenland sieht, deutlich bessere Chancen gehabt.

    Und meine herzallerliebste sagte mir, daß das Lästern üebr die Kleider immer noch das lustigste war. Damit haben sie dann meine Jungs (meine Söhne) vergrault, die sich die Lieder anhören wollten.

    Und im Schnelldurchlauf hat sich übrigens alles wie ein einziger Matsch angehört, wo man ndie meisten Lieder icht mehr voneinander unterscheiden konnte,

  9. Forgottenflower

    Ach Tantchen, bei dem Auftritt von Island bin ich ganz bei dir… So was will ich auch.
    Beim nächsten Mal häng ich glaub ich mit aus.

  10. Nur um das nochmals klar zu stellen: ich habe ’n Biermixgetränk mit Holunder getrunken, welches im Übrigen eher rötlich gefärbt war; ich war auch nicht blau, selbst wenn das so erschienen sein mag, ich bin immer so😀

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