Sie müssen abnehmen


Ich krieg langsam aber sicher die Krätze mit den Ärzten im allgemeinen und meinen im besonderen. Geradezu gebetsmühlenhaft wird wiederholt, dass ich abnehmen müsse. Fettleber, Diabetes und die Krebsrisiken. Auf meine Frage, *wie* ich das denn bitte machen soll – tja. Da kommt dann nicht so viel.

Außer vielleicht einem: „Sie sind doch eine intelligente Frau und können das Internet bedienen. Haben sie schon mal bei den Weight Watchers geguckt?“ Meine Antwort kann man dann hier gut ablesen.

Und gerade auf Planetopia durfte eine Wissenschaftlerin ausgiebig darüber referieren, dass man eigentlich nichts genaues weiß. 3 Mahlzeiten – 5 Mahlzeiten, weiß man nicht, was gut ist.

1 Gramms Salz am Tag? 5 oder 6 Gramm? Was ist noch gut und erlaubt? Wieviel Flüssigkeit soll man aufnehmen? Mindestens, weil sonst Nierenschäden drohen. Aber die richtige Flüssigkeit, sonst kriegt man Herz, Rücken, Krebs.

Leute, wisst ihr was?

Küsst mich da, wo die Sonne nicht scheint.

Ernährungs“spezialisten“ sind doch auch nix besseres als ein Haufen Kristallkugelanbeter und Kaffeesatzleser. Der eine sagt: Nicht mehr als 40 Gramm Wurst am Tag. Jo, Bratwurst hat schon 80 Gramm. Doof. „Ich hätt nur gerne eine Drittel Bratwurst, weil ich hab schon 2 Scheiben Salami gegessen“ – bestell das mal. Der nächste referiert über tolles Gemüse und Obst.

Und wer versucht, sich so zu ernähren, wie es die Wissenschaftler sagen, dass es gut ist, vergisst nur zu oft eins darüber:

Zu leben.

Und nein, ich meine damit nicht „existieren“. Wenn einer vegetarisch leben möchte, weil er Viechzeugs schützen möchte oder weil er Fleisch einfach nicht mag: Yeah.

Weil einer vegetarisch lebt, weil er glaubt, er würde dann länger leben: Selbst schuld.

Darüber, ob man lebt oder nicht, entscheidet nicht die Länge, sondern die Qualität. Es gibt Menschen, die packen in 15 Jahre mehr rein als andere in 90.

Ob man unbequem ist oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Aber man sollte nicht mit dem Strom schwimmen, nur weil man Angst hat, dass Menschen über einen urteilen.

Ob man sich richtig ernährt oder nicht – nach dem, was ich mir jetzt angelesen habe, gibts sowas wie „richtige“ Ernährung nicht. Es gibt ein paar Grundregeln: Pfoten weg von Fertigfutter, selber kochen ist besser. Und das schließt Fertigsaucen auch mit ein. Pfoten weg von zuviel essen.

Und auf den Körper hören, wenn er sagt „ich bin satt“. Das Sättigungsgefühl wieder neu lernen, das viele nicht mehr haben. Und lernen, was „ich habe Hunger“ bedeutet. Und dann mit dem Hunger essen. Und aufhören, wenn man satt ist.

Kleine Selbstverständlichkeiten, die im Zuge von „du isst, was auf dem Teller ist“ abhanden gekommen ist. Hand aufs Herz: Wer wurde nicht als Kind von den Eltern so erzogen, dass man Teller blankputzt, weil Reste drauflassen unhöflich ist?

Mehr bewegen, wir sind ein Volk von Sofakartoffeln geworden. Ich ja auch.

Aber der nächste, der mir irgendeine ernährungswissenschaftliche Studie der vereinigten Spaßbremsen unter die Nase hält, wo drinsteht, dass man nur noch so und soviel Gramm von einem bestimmten Lebensmittel zu sich nehmen kann, weil man sonst Krebs/Herzkasper/irgendwas anderes bekommt und das Leben um xx % verkürzt wird:

Legt euch gehackt.

Und hört auf, Steuergelder zu verschwenden.

Da schieb ich die Kohle doch lieber nach Griechenland. Da gibts wenigstens noch lecker Gyros für.

P.S.: Ja, ich bin grad etwas frustriert.

Veröffentlicht am 6. Mai 2013, in ärgerlich. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 26 Kommentare.

  1. ein anderer Stefan

    Da find ich diesen Artikel hier sehr aufschlussreich:
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-02/artikel-2010-02-udo-pollmer-ein-bisschen-salat-koennen-sie-essen.html
    Von wegen Rohkost – bleib mir fort! Nicht irre machen lassen.

  2. Kann es sein das die werte im Schnitt gemeint sind? Sprich das man die Currywurst durchaus essen darf wenn man dafür einen Tag verzichtet? Ist ja immer ne umstrittene Frage wann wie und wo die Werte einzusetzen sind.

    Wenn es ums abnehmen geht dann würde ich persönlich eher auf Bewegung setzen. Breitensport wie schwimmen und co.. Möglicherweise wäre es ganz gut wenn du anfängst deinen Bock zu stemmen😉

    Steffan sagt ja schon das es Rohkost nicht sein muss aber man kann durchaus Grünzeug alls Füllmaterial nehmen. Ein paar gut gekochte Kartoffel und Zucchini-stücken in den Nudeln machen sich ganz gut zu den 20 Gramm Jagdwurst😄

  3. Hunger macht böse! Ich kenne viele Leute hier in meiner Firma, die dürr sind wie Bretter, aber dafür seit Jahren Antidepressiva nehmen, um ihre Stimmung zu verbessern. Was vielen nicht klar ist, Antidepressiva verursachen Gedächtnisstörungen und beschleunigen Alzheimer. Diese Leute sind also dünn, erinnern sich aber nicht mehr daran.

    Im Übrigen: Ich mag beleibte Frauen. Mit denen kann man so toll kuscheln!

  4. Mahaha. Gibt es eigentlich irgendwas, auch nur eine Sache, die nicht irgendwie zu ganz, ganz pöhsen Krankheiten führt oder das Leben um 70 Jahre verkürzt?

    Kann deinen Frust verstehen, Tantchen. Inzwischen rolle ich auch nur mit den Augen, wenn jemand Predigten hält über wie ungesund etwas doch ist. Drogen sind ungesund. Essen, das aus mehr Chemikalien als Nährstoffen besteht, ist ungesund. Ein Genickbruch ist ungesund. Aber es kümmert mich doch ’n feuchten Furz, ob Fleisch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ich ’n Herzkasper krieg! (Tut es übrigens nicht, wenn man es frisch kauft – das ist wegen den Konservierungsmitteln. Aber Frischfleisch ist halt teurer und schwerer zuzubereiten als eine Wurst.)
    Dann gibt es natürlich die Sintflut an Desinformation, wie der berühmte Kommafehler beim Spinat. Aber obwohl das inzwischen bekannt ist, predigen immer noch Ärzte, Eltern und andere „Experten“ davon, wie unglaublich gesund und eisenhaltig Spinat doch ist. Nach 140 Jahren. Mensch, wenn euch Eisen so wichtig ist, leckt doch an ’ner Metallstange.

    Der eigene Körper ist der beste Doktor. Wird Zeit, dass wir uns wieder daran besinnen.

  5. kleiner_Geist

    Ich hab abgenommen. In 6 Monaten etwas über 20 kg. Ich bin immer noch schwer, aber es geht besser und das abnehmen geht weiter. Wie man das macht?
    Ein erwachsener Mensch verbraucht pro Tag etwa 2000 kcal. Ein aktiver Mann mehr eine Bürotante etwas weniger, aber so im großen und ganzen haut das hin.
    Nun kommt das Problem mit dem Rechnen, ich weiß du hast da Probleme, mir viel es leicht.
    An 6 Tagen die Woche weniger als 2000 kcal am Tag und am 7 Tage erschuf Gott(fried – mein Bäcker) die Sahnetorte.
    Wenn man das berücksichtigt ernährt man sich automatisch auch besser. Man muss nämlich jetzt die ganzen Packungen durchlesen (Walnüsse enthalten doppelt so viel Kalorien wie Schokolade!) und entscheidet dann: Yup, gönne ich mir oder lass ich lieber weg und am Sonntag gibt’s dafür Apfelstrudel und Vanilleeis.
    Der Rest ist Disziplin.
    Erst jetzt, nachdem ich alleine durch Ernährung nicht mehr abnehme, jetzt kommt noch Bewegung dazu. Jetzt kann ich mich aber auch wieder bewegen und es macht mir spaß.

    • Lochkartenstanzer

      > Der Rest ist Disziplin.

      das sagst Du so einfach. Aber wenn das Schnitzel ruft „iss mich“. Und der Bäcker jeden tag schöne Süßstücke in der Auslage hat, wird das glatt zur Folter.🙂

      • kleiner_Geist

        Keiner hat gesagt, dass es einfach wird. ABER wenn man diszipliniert ist dann widersteht man einem Teil der Verlockungen. Es ist ja nicht mehr. Man muss nur auf einen Teil verzichten. Ich habe immer noch gegessen, was ich wollte, nur nicht mehr so viel ich wollte.
        Und einmal pro Woche ist das Gewicht wurscht, so kommt man um den Jojo Effekt drumrum.

    • Und ich denke, dank der Schilddrüsen-OP hat Tantchen da noch ein Problem – nämlich dass ein Teil der Pfunde auch durch die noch nicht passende Hormoneinstellung kommen.
      Daher kann man mit Disziplin weit kommen (ich habe jetzt über’n Winter dank Stress, Umzug und so weiter auch 15kg losgekriegt… ohne bewusst auf’s Essen zu achten. Übergewicht habe ich per Definition trotzdem immer noch genügend), aber man macht aus einem Kaltblut keinen Araber.

  6. kleiner_Geist

    Mist! Korrekturlesen vergessen. Sorry!

  7. Ich fürchte das Tantchen wirft uns alle raus😄

  8. Das Gewicht ist nichts anderes als das Ergebnis von Import und Export. Die Kalorien, die man importiert (Essen) vs den Export (Grundbedarf des Körpers + sämtliche Tätigkeiten). Wenn Export > Import, dann nimmt man ab (es hängt auch nicht davon ab, WANN man was isst). Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Man kann essen, was man will – solange das Verhältnis stimmt.

    Man muss also nur einen groben Überblick über die Kalorien behalten, zb hatte mich der Kaloriengehalt von Nüssen auch stark irritiert. Für 500 Kalorien Kalorien kann man entweder 100g Schokolade oder 3 große Fischfilets essen. Ersteres ist eine (unnötige) Jause (bei der man für ~50kcal auch ein Stück Obst essen könnte), bei zweiterem hat man ~2 Mittagessen abgedeckt.

    Ich habe 25kg abgenommen, indem ich mich einfach von Fleisch und Kohlehydrate (Kratoffeln!) ferngehalten habe (Fleisch vor allem, weil ich mich daran „sattgegessen“ habe), und weiter eigentlich nicht nachgedacht habe.

    • Was ich noch vergessen habe – auch bei der Zubereitung kann man einiges einsparen. Für vieles kann man zb entweder die Fritteuse mit viel Fett oder den Backofen/Pfanne mit kein/wenig Fett verwenden ….

      • Lochkartenstanzer

        Und Bewegung erhöht den „Export“. Setzt aber voraus, daß man sich noch bewegen kann/will.

        • Das Problem dabei ist – ab einem gewissen Übergewicht geht beim „können“ nicht viel🙂
          Ich war damals schon nach ein paar Stiegen völlig außer Atem. Der Gewichtsverlust bei meiner Ernährungsumstellung war anfangs eher zufällig als gewollt – mittlerweile bin ich sehr froh, dass ich am Normalgewicht ankratze.

    • Na dann herzlichen Glückwunsch, ich halte mich seit 20 Jahren von Fleisch fern und hab trotzdem Übergewicht.
      Tantchens Ansatz ist schon richtig: Dann essen wenn man Hunger hat und aufhören wenn man satt ist. WAS man dann im Endeffekt isst ist eher nebensächlich.
      Ein Problem ist es, wenn man auf die vielen kleinen Naschereien zwischendurch nicht verzichten kann, weil man sich einbildet, dass es einem damit besser geht: – Ach das Stückchen Kuchen das man isst wenn keine hinguckt hat ja gar keine Kalorien.
      – Menno ich bin frustriert ich brauch jetzt Schokolade.
      – Ich fühl mich so fett, ich brauch jetzt nen Eis zum trösten. (Hey, nicht lachen! Das ist echt ein Problem!)

  9. Hüstel… Weight Watchers ist zu einseitig, man schaut irgendwann nur noch wie viel Gramm davon kann ich mit dem da und was anderem kombinieren…zählt Points und lebt nicht mehr.
    Ich muss auch die Zufuhr reduzieren und Bewegung habe ich genug auf Arbeit, also werde ich mal den Süßkram weglassen müssen und ansonsten den Beilagenkrams wie Nudeln, Klöße und Kartoffeln, also die Kohlenhydratbomben reduzieren. Brot und Backwaren sind da leider auch eingeschlossen.Immer geht fettarmer Koch-oder anderer Schinken (vom rohen Schinken den leckeren weißen Rand wegschneiden und nicht essen, bei Wurstwaren zum Geflügelkram greifen und drauf schauen wie viel Fett drin ist), Geflügel geht im Austausch zum Schwein-oder Rind auch, wobei Rind eh meistens fettärmer ist. Obwohl da wieder viele aufschreien dass es zuviel Fleisch ist…Gemüsekram geht auch immer, nur reduzieren wir da mittlerweile an den Soßen und der leckeren Käsekruste.
    Soifz, wir sind nicht alleine, wir horizontal-figürlich Bevorteilten.
    Und das die Dürren meistens eine gewaltige Klatsche haben erlebe ich arbeitstäglich an meiner Chefin, die könnte auch auch als Anatomiemodell in Sachen Knochenbau dienen.

  10. Und den Rohkostirrtum kann man ganz einfach austesten. Wenn der Salatteller drückt und pupst ist er wohl nicht gut für uns, oder?

    • Aber verdammt – ich mag vielen der Gemüse viel lieber roh als gekocht/gedünstet!

    • Kann man, aber in den meisten Fällen drückt er eher weniger. Das ist auch eine Frage der Auswahl.

      In der Reha hab ich gut und viel gegessen, und beileibe nicht immer von den grün oder gelb markierten Sachen sondern gern auch von den roten (den „bösen“), Niemand war gezwungen irgendwelche Diätpläne einzuhalten, man hielt uns für erwachsene Menschen. Ich hab mich für meine Verhältnisse viel bewegt aber eigentlich nie überanstrengt und bin selten wirklich ins Schwitzen geraten. Nach ein paar Tagen hab ich allerdings das Angebot der immer zu den Mahlzeiten zur Mitnahme bereitliegenden kleinen Gemüsepäckchen (meist Paprika, Möhren, Kohlrabi, Gurken ect. in verschiedener Zusammenstellung) und des ebenfalls immer bereitgestellte Obsts reichlich wahrgenommen. Ich habe ganz zwanglos ca. 3 kg in 4 Wochen verloren, was auch eine gute und gesunde Rate ist. Die Obst- und Gemüseportionen habe ich nach der Reha eine ganze Weile bebehalten und mich ansonsten gut und ohne großartige Einschränkungen (bis auf die Kilodosen Haribo) ernährt und eher sehr mäßig bewegt. Ich hab kontinuierlich ca. 1 kg / Monat weiter abgenommen, *solange* ich das ungefähr beibehalten habe. Als sich das so peu á peu wieder verloren hat, hat das Gewicht auch wieder stagniert bzw. ich habe wieder leicht zugelegt. Gut war auch, morgens kohlehydratbetonter und abends eher proteinbetonter zu essen, wobei ich jegliche Extremvarianten wie KH-Verbot am Abend und Eiweißverbot am Morgen für ausgemachten Blödsinn halte.

      Schilddrüsenhormoneinstellung tut auch was dazu, aber weniger als man annehmen möchte. Zu wenig fährt in der Tat den Grundumsatz runter und macht träge, was sich in Gewichtszunahme äußern kann aber beileibe nicht muss. Zuviel kann übrigens *auch* zum Zunehmen führen, da Schilddrüsenhormone auch das Hungergefühl steigern und man einfach mehr isst (weshalb die Unsitte mancher Muckibudengänger zum Abnehmen oder zur „Fettverbrennung“ bei intakter Schilddrüse Thyroxin oder noch schlimmer Trijothyronin einzunehmen gefährlicher Unsinn ist und zum Gegenteil des erwünschten Effekts führen kann)

      Mit ein klein wenig Disziplin, was die allerschlimmsten Kalorienbomben (sehr Fettiges oder Süßigkeiten ohne Ende) betrifft und gemäßigte und vor allem regelmäßige Bewegung, die gar nicht unbedingt anstrengend sein muss, da es weniger um Kalorienverbrennen als um Aufrechterhaltung eines vernünftigen Grundumsatzes geht, reichen aus, um langsam aber kontinuierlich abzunehmen. Und 1 bis maximal 2 kg pro Monat sind vor allem bei der Vorgeschichte der Tante ein guter und erreichbarer Schnitt, mehr wäre vermutlich gar nicht mal so gesund.

      • Nachbemerkung:

        Fleisch und vor allem Wurst habe ich immer gern gegessen und esse ich weiterhin jederzeit gern und ganz sicher mehr als 80g/Tag😉

  11. *LOL*
    Laß Dir von den „Follfosten“ nix erzählen, iß was Dir schmeckt und Dich glücklich macht.
    Und wenn Dir irgend so ein Scherzkeks erzählt das Du ungesättigte Fettsäuren statt gute Butter nehmen mußt, dann knall dem vorn Latz wie denn bitteschön Deine Ase die in das ungesättigte Zeug noch Wasserstoff einbaut davon abgehalten werden soll das zu tun ?
    Und wir wissen ja alle warum der Spinat sooooo gesund ist😛
    „Ernährungsberater“ brauchen einfach ein paar Tütchen Kiesel wegen Jehova und so *ROFL*
    Wenn Du wirklich abnehmen willst dann fange an während Du im Netz rumsurfst mit deinen Beinen zu rotieren und insgesamt den Grundumsatz zu erhöhen indem Du mehr Muskeln aufbaust, alles andere ist Käse und wennde den auf ein Brötchen legst mit Senf drauf wird’s ’nen halbe Hahn😛
    So und nu mal gucken ob die Pizzeria gegenüber mal extra Käse draufpackt *grins*

  12. menno, durch die ganzen „Abnehmen-ist-einfach“-Spostel hier in den Kommentaren hab ich grad Hunger bekommen…

  13. AntaresTyl

    Weis ja nicht wie das bei dir so gehandhabt wird, bei uns in der Stadt gibt es richtige ausgebildete Ernährungsberater, die von den Ärzten empfohlen werden (das sind im prinzip auch ausgebildete Ärzte die wissen was sie da tun und häufig auch ne endokrinische Ausbildung haben) und die bislang recht gutes Feedback bekommen haben.
    Sicher ändern sich die Empfehlungen jedes Jahr und jeder Arzt/Ernährungsberater/Wunderheiler wird dir da was eigenes erzählen. Aber das Grundprinzip ist eigentlich immer das gleiche: Die Nahrungspyramide aus der Grundschule: Viel Getreide, Brot (Vollkorn lieber als Weißbrot, denn Vollkornbrot macht länger satt), mittelmaß an Fleisch- und Milchprodukten (Naturjohgurt mit frischem Obst ersetzt den fertigen Nachtisch zum Beispiel… und lieber auf Mettwurst oder Leberwurst verzichten und stattdessen Putenaufschnitt oder so nehmen, das hat weniger Fett) und ganz wenig süßes oder fettiges (Niemand sagt gar nichts. Einmal die Woche ein schönes Stück Kuchen ist absolut drin). Dazu mehr Bewegung (Du musst kein Mega-Sport-Programm anfangen… aber eine halbe Stunde Schwimmen verbraucht schon fast ein halbes Mittagessen an Kalorien.. oder einfache Sachen wie Treppen statt Fahrstuhl, etwas häufiger Fensterputzen oder Staubsaugen… das verbraucht auch schon mehr als gedacht)
    Letztlich muss man nur motiviert sein und sich vor Augen halten, dass man das für sich selbst und die eigene Gesundheit tut. Denn damit haben die Ärzte recht: Übergewicht IST leider ein häufiger Risikofaktor für VIELE Probleme… und viele Probleme lassen sich durch 10-15 kg weniger auf den Rippen effektiver lösen als mit jeder Pille oder Wässerchen.

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