Conficker? Das ist Sex, mach das weg


/update

Es ist noch viel schlimmer.

Derzeit warte ich noch auf eine Antwort aus dem Bildungsministerium. Wenn ich die hab, gibts mehr, solange hab ich den Artikel zurückgezogen. Kann ein paar Tage dauern.

 

Veröffentlicht am 29. April 2013, in Doof. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 18 Kommentare.

  1. Aua, aua, aua…

    Das üble ist, dass für die Blödheit mal wieder alle – und diesmal buchstäblich – zahlen. So gesehen geht es der öffentlichen Hand im Durchschnitt noch viel zu gut…

  2. Um der Idiotie noch eins draufzusetzen: Die veranschlagten Kosten für die Wurm-Entfernung durch einen externen Dienstleistung beliefen sich auf 130.000 Euro (umgerechnet 764€/Rechner), weshalb man lieber die Variante Müll->Neukauf wählte.

  3. Noja – wenn man schlau gewesen wäre, hätte man die Rechner mit Hilfe von Images aufgesetzt und diese (Images) dann aufbewahrt – Dauer der Wiederherstellung je Rechner bei 15 – 20 Minuten (je nach Infrastruktur), ggf. zuzüglich der Aktualisierung der Software. Einmal mit Profis arbeiten. m(

    Die BESTEN der BESTEN der BESTEN.

    PS:😀

    • welche Images? Die Rechner werden einzeln oder in kleinen Gruppen gekauft worden sein. Vermutlich mit vorinstalliertem Windows. Da gibt’s keine Images, und welche zu erstellen ist Wahnsinn, weil jeder Rechner sein eigenes braucht.
      Jedenfalls wenn das so lief wie eigentlich überall. Leider auch bei uns in der Firma – OEM-Windows ist ja billiger als anderes und man kauft Rechner ja nur, wenn sie kaputt sind, nicht auf Verdacht.

  4. Man hätte ich das 2010 gewusst ich hätte mir 2 oder 3 von denn mühlen geholt und als Arbeitsrechner/Bastelrechner hier oder bei der Familie aufgestellt. Mehr als Office und nen Browser muss der kram ja nicht können und in dem „Schrott“ wäre genug RAM und HDDs gewesen um da ein wenig was wet zu machen. Traurig sowas.

  5. ein anderer Stefan

    Tja, das kommt auch daher, dass der öD nicht in der Lage ist, gute EDV-Leute einzustellen. Wer mit Bananen bezahlt, muss sich nicht wundern, wenn nur Affen für ihn arbeiten. Wenn ich nur zwei oder drei Leute habe, die sich mit EDV auskennen, muss ich nicht 764 Euro pro Rechner zahlen, um einen Virus loszuwerden. Das lohnt sich tatsächlich nicht. Den Stundenlohn möchte ich übrigens auch mal haben.

  6. Also bei heise liest es sich ein wenig anders, kann aber auch sein dass ich da was falsch verstehe. So wie in dem Artikel genannt wurden die Kosten für eine Entfernung des Virus auf 130000€ geschätzt (ob das realistisch ist lasse ich mal dahingestellt). Die Neuanschaffung kostete 152300€ und war für den laufenden Haushalt sowieso geplant. Daher hat man nur die Server vom Virus befreit und die Anschaffung der Hardware vorgezogen. Daher wundert mich die Kritik in diesem Fall etwas. Warum Geld in alte geräte stecken, deren Neubeschaffung eh schon vorgesehen ist? Oder verstehe ich da was falsch? Hier der Link zu Heise: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schwerin-Virus-verseuchter-Rechner-Ab-auf-den-Muell-damit-1851718.html

    • Danke für den Hinweis. Ich frag mal bei der Behörde an🙂
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      Gut präparierte Pressestelle. Die wusste erstmal von nix, werden beim zuständigen Mitarbeiter eruieren gehen und sich dann wieder melden. Oder ich mich in 3 Tagen. Aber das wissen die nicht *g*

      • Berechtigt bleibt natürlich die Kritik, dass es kein anständiges Sicherheitskonzept gibt😉 130000€, um die Rechner vom Virus zu befreien? Wie schon JoyntSoft schrieb, mit Images der Rechner wäre das neu Installieren eine Sache von bestenfalls einigen Stunden gewesen und mit Sicherheit nicht so teuer.

        • *Wenn* es Images gibt. Bzw. diese machbar sind, also nicht 170 verschiedene Rechner bei 170 insgesamt.

          Ansonsten heisst das: jeden einzeln neu aufsetzen. Gut, man kann, mit entsprechender Vorbereitung und Checklisten, auch durchaus mal drei oder so parallel aufsetzen, aber auch das nur dann, wenn alle Rechner vergleichbare Software-Ausstattung haben. Also 170 mal Windows-CD rein, installieren. 170mal Treiber zusammensuchen. 170mal Windows-Updates drauf, 170mal Software installieren. Da kommt einiges an Zeitbedarf zusammen. Und wenn man grad nicht genug Azubis/Praktikanten zur Hand hat muss man das extern vergeben, was auch kostet. Vor allem, enn man datenschutzkonform sein will und die Festplatten alle vorher nullt (ha, als ob das eine Behörde machen würde ;-))

          Mit komplett neuer Hardware *hat* man nun jedenfalls die Voraussetzung, künftig mit Images arbeiten zu können. Bis wieder irgendjemand „spart“ und beschliesst, dass die künftig nur bei nachgewiesener Unbrauchbarkeit und dann einzeln zu ersetzen sind…

          Ich vermute ja fast, dass der Virus ein willkommener Anlass war, endlich mal Altlasten loszuwerden.

    • Der Rechnungshof sieht das etwas anderes, wie ein Kommentator bei Heise bemerkte.
      Und ide Schätzung von 130000 EUR stammt wohl eher von denen selsbt, als dass sie ein wirklichs Angebot eingeholt hätten. Man wollte wohl eher eine Neuanschaffung mit Macht durchdrücken und suchte Gründe.
      http://www.heise.de/security/news/foren/S-Der-Bericht-des-Landesrechnungshofs-liest-sich-ganz-anders/forum-254819/msg-23472509/read/

      • Wenn dem tatsächlich so sein sollte, bleibt es ein Skandal, aber die Kategorie ändert sich – von „keine Ahnung-IT“ zu „Dummdreister ja-was-eigentlich“? Betrug? In keinem Fall wird es dadurch besser …

        • Karl hat schlicht recht. Ich hab ne Kopie vom Bericht. *tippsel*

        • Dummdreist, in der Tat. Ich musste ja auch früher mal das ein oder andere beschaffen. Da war es eigentlich üblich zumindest ein paar *echte* Angebote einzuholen, auch wenn darunter mal eines war, das absichtlich ein wenig *zu teuer* gerechnet wurde, waren die berücksichtgten doch realistisch.

          ich weiß aber auch von unserem damaligen bevorzugten Computerschrauber/-händler, dass in der Zeit der ersten Nachwendejahre teilweise ziemlich abenteuerliche Beschafungskrimis vorzugweise in Richtung Osten gelaufen sind, wobei phatasievolle Warenbezeichnungen wie Scanner-Modem-Kombination für ein Fax noch die harmlosen aber witzigen waren und Harware auch gern mal als Baustoffe deklariert wurden.

  7. Tantchen, kann es sein das du heute früh noch nen 2ten Artikel dazu online hattest?

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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