Bedingungsloses Grundeinkommen


„Wer ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommt, wird sich auf die faule Haut legen, wird nichts mehr tun, warum sollte er noch arbeiten?“

Tja. Warum?

Guckt mal hier.

 

Veröffentlicht am 22. April 2013, in Nachdenkliches. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. turtle of doom

    Ich fühle mich irgendwie an die Diskussion um die Wehrpflicht erinnert. Also jene in der Schweiz.

    „Wenn wir eine freiwillige Berufsarmee hätten, kämen nur noch die Rambos, die Krieg spielen wollen und obendrein dafür noch bezahlt werden.“

  2. Ja Menschen wollen halt nicht nur Vegetieren und stagnieren. Menschen wollen durchaus etwas aus sich machen. Das muss nicht immer Arbeit sein aber die meisten werden sich bilden und etwas suchen das produktiv ist.

    Das BGE nimmt den ganzen Hartz-stress (und ne Menge damit verbundenen Psychische Krankheiten) und die Angst am Ende zu verhungern. Richtig dimensioniert führt es auch dazu das die Leute endlich Chancen wahrnehmen können. Schaut doch mal ins kurs.net des/der Arbeitsamtes/“Arge“/“JobCenter“. Da gibt es sinnvolle Kurse für 300 Euro – 500 Euro. Als Hartzie, selbst als Single, kann ich mir die nicht leisten, mit einem gut dimensionierten (Chancen eröffnenden) BGE ist das schon wieder was anderes.

  3. ein anderer Stefan

    Das Bedingungslose Grundeinkommen, wie es derzeit diskutiert wird, wäre eben genau das: ein Grundeinkommen. Damit kann man überleben. Es wäre in Summe wohl nicht wesentlich höher als Hartz IV + Wohngeld etc., die Summe, die ich da im Ohr habe, war so um 1000 Euro im Monat. Wer damit auskommt und nichts tun will, dem sei es gegönnt. Die meisten Menschen wollen aber eine sinnvolle Beschäftigung haben und hätten auch gerne einen höheren Standard als den für 1000 Euro. Daher werden die meisten Menschen sich nicht auf die faule Haut legen. Es liegt nicht in der Natur des Menschen, jahre- oder jahrzehntelang nichts zu tun. Mit dem Grundeinkommen könnten die Menschen aber endlich das tun, was ihnen gefällt, und müssen nicht irgendwas tun, um ihr Einkommen zu sichern.

  4. Laut der Maslow’schen Bedürfnispyramide WERDEN die Menschen arbeiten. Menschen wollen etwas tun, wenn es ihnen gut geht.
    Und selbst wenn das, was sie unbedingt tun wollen, überhaupt keinen Nutzen für die Gesellschaft hat, so müssen sie trotzdem arbeiten – sobald das Grundeinkommen nutzlosen, teuren Luxus erlaubt, hat es seinen Sinn verfehlt.

    Kurz- bis Mittelfristig sehe ich da nur Vorteile. Das Problem täte sich vermutlich eher langfristig auf. Die Menschen waren in ihrer Geschichte noch nie am Punkt, wo sie sagen konnten: „Unsere Wirtschaft funktioniert so gut, dass wir ausnahmslos jedem Menschen die Lebenserhaltungskosten bezahlen können.“ Dementsprechend bliebe es abzusehen, wie Menschen auf lange Sicht damit umgingen, keinem monetären Druck ausgesetzt zu sein.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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