Und alle haben geschwiegen


Wie sehr der Runde Tisch Heimerziehung eigentlich benötigt worden wäre und wie sehr er eigentlich nur eine Farce war, schlimmer noch als der sogenannte „Runde Tisch Missbrauch“, wird vom ZDF thematisiert. Wer den Film nicht gesehen hat, kann ihn hier nachholen bevor er „depubliziert“ wird.

Aber vorsicht: Das ist schwere Kost. Man fühlt sich die ganze Zeit so unglaublich hilflos und wird so wütend auf diese Verbrecher, die gut 800.000 Kinder auf dem Gewissen haben.

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Veröffentlicht am 5. März 2013, in ärgerlich. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 21 Kommentare.

  1. Ich habe den Film gestern gesehen und war geschockt.

  2. der Flm ist schon weg 😦

  3. Meine Mutter war, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ein ganzes Jahr lang zwar nicht in einem katholischen Heim, wohl aber in einem katholischen Internat, das von Nonnen geführt worden ist. Sie hat mir darüber nie besonders viel erzählt, ich weiß nur, dass es schrecklich war.

    Werde ich wohl also mal nachholen müssen. Bekannt ist mir lediglich eine drakonische Strafe, als sie es wagte, den Flohwalzer auf dem Klavier zu spielen, und tägliches morgendliches Gebet in der Kapelle auf nüchternen Magen, was bei ihr mit ihrem schwachen Kreislauf jedes Mal zum Umkippen führte…

    Heute hasst sie Nonnen.

    • Du kannst davon ausgehen, dass das nicht das einzige war. Was die Menschen da mitmachen mussten, spottet jeder Beschreibung.

      Ich kann deine Mutter verstehen, die Nonnen waren übrigens häufig sehr viel herzloser als die Männer. Von wegen Frauen misshandeln und missbrauchen nicht. :-/

  4. Hatte mir nur den Anfang angetan, bis zur ersten Diskussionsrunde in der Neuzeit.
    „Die Leitung wurde den 2 Kirchen übergeben. Irgendwer musste das ja tun. Die wollten den Kindern doch nur helfen.“

    Da soll man mal nicht so verklärt in die Vergangenheit schauen in die „gute alte Zeit“, Wirtschaftswunder und so.
    Frauen waren da nicht unbedingt gleichgestellt, eher hinter den Herd. Und was heute wohl als ruppiger Umgangston gelten würde.
    „Papperlapap, sie haben ja keine Ahnung:“

    „soll nicht weiter beschult werden und aufs Erwerbsleben vorbereitet werden“

    • Das ist dokumentarisch – nicht erfunden. Die Betroffenen am Runden Tisch mussten sich diesen Bullshit tatsächlich anhören.

  5. Ein Ehemaliges Heimkind, Martibn MITCHELL ( Jg. 1946 ), selbst Insasse in den frühen 1960er Jahren in diesen nachkriegsdeutschen ( westdeutschen ! ) Kinderheimhöllen – z.B. auch in der Bethel-eigenen evangelisch-lutherischen ANSTALT FREISTATT IM WIETINGMOOR – meldet sich zu Wort.

    Habe noch Glück gehabt: Bin dieser Hölle entronnen mit 17½ Jahren und am 24. März 1964 nach Australien ausgewandert. Seither ununterbrochen hier in Australien ansässig.

    Ich selbst habe den ZDF-SPIELFILM „Und alle habe geschwiegen“ noch nicht gesehen, und kann mich daher nur nach den bisherigen Kommentaren anderer Zuschauer und Zuschauerinnen, die ihn gesehen haben, richten.

    Zu diesem Zweck habe ich über die letzten ca. zwei / drei Wochen hinweg sicherlich 95% aller in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffentlich abgegebenen Kommentare und Stellungnahmen – Lob und Kritik ! – zu diesem ZDF-SPIELFILM „Und alle habe geschwiegen“ im Internet gelesen und studiert — geradezu überall danach gesucht.

    Aber auch ohne diesen ZDF-SPIELFILM „Und alle habe geschwiegen“ selbst gesehen zu haben, bin ich der Meinung:

    Gute Filmschauspieler und Filmschauspielerinnen in aller Welt versuchen immer ihr Allermöglichstes zu geben sich in die Rolle derer und in das von ihnen Erlebte deren Geschichte sie darstellen wollen zu versetzen — und können dies auch durchaus realitätsnah vollbringen wenn sie es tatsächlich wollen. Viele Filmschauspieler und Filmschauspielerinnen konsultieren auch persönlich über die Materie, die es gilt darzustellen eingehend mit direkt Betroffenen selbst, z.B. mit direkt Betroffenen eines Disasters, mit direkt Betroffenen eines Holocaust oder mit direkt Betroffenen eines gesellschaftlichen Skandals worüber die Öffentlichkeit mit einer bestimmten Filmdarstellung unbedingt aufgeklärt werden soll und muß. — Siehe, diesbezüglich, z.B., auch den ( 1993 ) SPIELFILM „Schindlers Liste“, den ( 1993 ) Nordirlandkonflikt-SPIELFILM und IRA-Drama „Im Namen des Vaters“ / „In the Namen of the Father“ oder auch den ( 1988 ) SPIELFILM „Ein Schrei in der Dunkelheit“ ( spielte in Australien ), wenn man DIESE DREI SPIELFILME jetzt mal zum Vergleich nimmt. Ich glaube nicht, dass jemand der DIESE DREI SPIELFILME gesehen hat danach noch falsche Vorstellungen bezüglich dem, jeweilig, darin behandelten und beinhalteten Thema hätte haben können.

    Wie aber sieht die deutsche Gesamtgesellschaft jetzt, nach der Ausstrahlung im deutschen Fernsehen des ZDF-SPIELFILM „Und alle habe geschwiegen“ wirklich die Ehemaligen Heimkinder und ihr Schicksal ?

    Hat es wirklich etwas daran geändert dass „alle“ „geschwiegen“ „haben“ ? – Wird es die deutsche Gesamtgesellschaft jetzt dazu bewegen von jetzt an aufzuhören zu schweigen ? – Haben sie wirklich mitgekriegt und verstanden was damals in ihrem Lande flächendeckend und über Jahrzehnte hinweg – im Nachkriegsdeutschland ! – geschah und heute noch immer nicht gesühnt ist, und dass die Verantwortlichen dieses Unrecht auch nicht sühnen wollen ?

    Wird es die deutsche Gesamtgesellschaft dazu bewegen etwas dagegen zu tun und wird die deutsche Gesamtgesellschaft zumindest versuchen den Opfern zu ihrem Recht zu verhelfen und dafür zu sorgen dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt

    Oder werden sie jetzt alle auch weiterhin schweigen ?

    • Du hast die letzten Entwicklungen wahrscheinlich nicht mitbekommen – in den australischen Medien wird das nicht wirklich thematisiert, das weiß ich.

      Nein, es ist nicht flächendeckend verstanden worden, was damals passiert ist. Nein, auch sämtliche Missbrauchsskandale der katholischen Kirche ändern daran – leider – nichts.

      Das muss es aber auch nicht. Was wir brauchen, dringend brauchen, ist ein Sicherungsnetz für *alle* Betroffenen. Es kann nicht sein, dass die Täter lustig und fröhlich weiter ihr Leben leben, während ihre Opfer von Sozialhilfe leben, weil sie aufgrund ihrer zerstörten Psyche nicht mehr in der Lage sind, einen Beruf auszüben.

      Das gilt für die betroffenen Heimkinder genauso wie für die Betroffenen von sexuellem Missbrauch im häuslichen Bereich UND für die Betroffenen von sexuellem Missbrauch in Institutionen. Also auch die Odenwaldschule. Und die evangelisch geführten Heime.

      Von der Gesellschaft zu erwarten, dass sie das Leid wahrnimmt, was sie über Jahrzehnte nicht wahrnehmen wollte, ich fürchte, da verlangst du zuviel.

  6. WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE BETROFFENEN MISSHANDELTEN UND AUSGEBEUTETEN EHEMALIGEN HEIMKINDER, INTERESSIERTE UND UNTERSTÜTZER !

    Ich, der Australier Martin MITCHELL ( Jg. 1946 ), auch vielen als »martini« bekannt, selbst ein Betroffener der Kinderheimhöllen Deutschlands der 1960er Jahre ( der sich schon 10 lange Jahre mit diesem Thema beschäftigt ! ) – u.a. auch selbst ein ex-Freistätter ist – habe am Freitag, 22. September 2013, um 01:51 Uhr (MEZ) folgenden Thread zu diesem Thema im HEIMKINDER-FORUM.DE eröffnet: »ÖFFENTLICHE DEBATTE zum ZDF-Film „Und alle haben geschwiegen“ ausgestrahlt im TV europaweit am 04.03.2013. — Öffentliche Zuschauer-Kommentare dazu: SAMMELSTELLE:« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-he … ime/16287-öffentliche-debatte-zum-zdf-film-und-alle-haben-geschwiegen-ausgestrahlt-im-tv-europaweit-am-04-03-2013-öffentliche-zuschauer-kommentare-dazu-sammelstelle/ und trage alles was mit diesem Thema zu tun hat DORT zusammen.
    .

  7. „Und alle haben geschwiegen“ — Und jetzt?

    Die am Ende des ZDF-SPIELFILMS „Und alle haben geschwiegen“ von Paul (Matthias Habitch) erwähnte ZWANGSARBEITSSTÄTTE IM MOOR, das ev.-luth. Bethel-eigene FREISTATT IM WIETINGSMOOR – heute „Bethel im Norden“ genannt – wurde schon in dem im Jahre 1984 ausgestrahlten ZDF-SPIELFILM „Das Ende vom Anfang“ wahrheitsgemäß und realitätsnah dargestellt und porträtiert, aber danach – weil derzeit von Bethel einfach abgestritten – einfach wieder zugebuddelt und vergessen, d.h. weiterhin totgeschwiegen.

  8. .
    Weiterer Spielfilm bezüglich „HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT“ in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

    ANFANG DES ZITATS DIESER BEKANNTGEBUNG.

    „Von jetzt an kein Zurück“ eröffnet das 21. Internationale Filmfest Oldenburg

    26.08.2014

    Regisseur Christian Frosch feiert mit „Von jetzt an kein Zurück“ in Oldenburg seine Weltpremiere.

    Mit einem Ausflug in die 60er und 70er, in dem eben nicht der Aufbruch von Flower Power, Rock’n‘Roll und Protesten, sondern der Missbrauch von Recht und Ordnung im Mittelpunkt stehen, eröffnet „Von jetzt an kein Zurück“ das 21. Filmfest Oldenburg. Der neue Film des österreichischen Regisseurs Christian Frosch („Weiße Lilien“) erzählt mit der tragischen Liebesgeschichte zweier Teenager von einem erschreckenden aber kaum beachteten Kapitel unserer Geschichte.

    Die beiden Schüler Martin und Ruby lassen sich vom Schwung ihrer Zeit mitreißen – sie lieben und berauschen sich, doch ihr jugendliches Aufbegehren wird mit aller Härte zunächst von ihren Eltern, insbesondere von Ben Becker als unbarmherzigem Patriarchen, und von der bundesrepublikanischen Jugendwohlfahrt brutal gestoppt, indem sie in eine Klosterschule und er in ein Erziehungsheim zwangseingewiesen werden.

    „Erst als ich auf eine Geschichte eines jugendlichen Paares stieß, das kein anderes Vergehen beging, als sich zu lieben und noch nicht volljährig zu sein, war bei mir der Groschen gefallen: Ich wollte einen Film über Liebende drehen. Über jene erste große Liebe, die antritt, die Welt aus den Angeln zu heben.“ – Christian Frosch

    Die Schauspielentdeckungen Victoria Schulz als Ruby und Anton Spieker als Martin sowie Star-Unikat Ben Becker als Rubys Vater führen das eindrucksvolle Ensemble an, das Frosch für seinen Film versammelt hat – ein pulsierendes Liebesdrama und ein Stück erschreckender Zeitgeschichte, das unter anderem auch in Oldenburg an verschiedenen Orten wie der Dreifaltigkeitskirche, der Kaserne Donnerschwee und dem Fliegerhorst filmisch realisiert wurde. Ein leidenschaftliches Feature, das mit einer berührenden „Romeo-und-Julia“-Geschichte zeigt, mit welcher Wucht die Generationen Ende der 60er Jahre aufeinanderprallten und welche Narben dieser Zusammenstoß hinterließ.

    Am Mittwoch, den 10. September, [2014] eröffnet „Von jetzt an kein Zurück“ ab 19.00 Uhr das 21. Internationale Filmfest Oldenburg mit einer feierlichen Galapremiere in Anwesenheit von Regisseur und Hauptdarstellern.

    Karten für die Opening-Gala in der kleinen EWE-Arena gibt es jetzt bereits auf unserer Homepage unter http://www.filmfest-oldenburg.de/service/tickets/ und an allen ADTicket-VVK-Stellen.

    Für alle weiteren Events beginnt der Kartenvorverkauf ab dem 31. August auf unserer Homepage und ab dem 1. September bei den offiziellen VVK-Stellen bei der Oldenburg Tourist-Information ( Schloßplatz 16; Tel: 0441-36161366 ) und im Staublau ( Staugraben 9 bei Tante Käthe’s Kaffee Bar; Tel: 01573 7943448 ), in der es zudem Karten für Sondervorstellungen und Parties gibt.

    ENDE DES ZITATS DIESER BEKANNTGEBUNG.

    QUELLE: Oldenburg FILMFESTIVAL @ http://www.filmfest-oldenburg.de/news/newssingle/datum/2014/08/26/von-jetzt-an-kein-zurueck-eroeffnet-das-21-internationale-filmfest-oldenburg/
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  9. .
    Weiterer Spielfilm bezüglich „HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT“ in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

    KURZNACHRICHT

    ANFANG DES ZITAS DISER KURZNACHRICHT.

    Termine für Oldenburg/VON JETZT AN KEIN ZURÜCK

    27.08.2014

    Nun stehen die genauen Daten fest: Christian Froschs neuer Spielfilm „Von jetzt an kein Zurück“, gefördert vom BKM, DFFF, der Nordmedia, der Filmförderung Hamburg/SWH, der Niederösterreichischen Filmförderung, sowie des ÖFI – in Coproduktion mit PRISMA Film, Wien und Cine+, wird im Rahmen des diesjährigen 21. Internationalen Filmfest Oldenburg – unter anderem als Eröffungsfilmpremeire – zu folgenden Spielzeiten zu sehen sein: am Mittwoch, 10.09.2014 um 19:00 Uhr Eröffnungsgala in der EWE-Arena und am Samstag, 13.09.2014 um 14:30 Uhr in der JVA Oldenburg.

    ENDE DES ZITAS DISER KURZNACHRICHT.

    QUELLE: JOST HERING FILME @ http://www.josthering.de/jhf/news
    .

  10. .
    Enslavement = Versklavung | Forced Labour = Zwangsarbeit !!

    Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen. !!

    Ich sage und schreibe das, was den WESTEN des Nachkriegsdeutschlands betrifft, schon seit über elf Jahren, immer und immer wieder, und ich persönlich halte auch weiterhin voll und ganz DARAN fest:

    ZITAT:

    [ männliche und weibliche „Fürsorgezöglinge“ und solche, die der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ unterzogen wurden, ] die ihnen [ den Heimen] massenhaft von den Jugendämtern [ über mehr als vier Jahrzehnte hinweg ! ] als „billige Arbeitskräfte“ zugeführt wurden, [ … ]

    ZITAT:

    [ … ] „Ausbildung“ gab es nicht! Torfarbeiter war alles was sie brauchten, und die Jugendämter führten sie ihnen massenhaft zu, „um die Betriebe aufrechtzuerhalten“. [ … ]

    ZITAT:

    Die Kirchen waren die Täter, die Jugendämter waren die Heeler, und der Staat war in jedem Fall mitverantwortlich für das den Opfern jahrzehntelang zugefügte Unrecht und Leid.
    .

  11. .
    »Anvertraut und ausgeliefert« – »Statt Hilfe und Unterstützung erfuhren sie Unrecht und Leid« –

    »Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung der Vierziger-Siebzigerjahre.«

    PROF. DR. MANFRED KAPPELER

    Vortrag vom 27.05.2014 in Esslingen, Baden-Württhemberg, Bundesrepublik Deutschland

    Fasst alles zusammen was diesbezüglich in den letzten zehn Jahren geschehen ist, bzw. nicht geschehen ist.

    QUELLE: Vereinswebseite des VEREINs EHEMALIGER HEIMKINDER E.V. @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/ ( direkt @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/2014/06/ )
    .

  12. .
    Antje Vollmer, diejenige, die jetzt Biographische Romane über Widerstand und Widerstandskämpfer im Dritten Reich schreibt, und jetzt DAMIT ihr Geld verdient, hatte als Schirmherrin am »Runden Tisch Heimerziehung« (2009/2010) selbst kein Interesse daran gehabt und gezeigt gegen das heutige elitäre System und Machtgebilde, dem auch sie angehört, Widerstand zu leisten, und sich für die Schwachen und Schwächsten in unserer Gesellschaft einzusetzen, und sich wirklich mit solchen Dingen und Geschehen in ihrem Lande wie „Heimkinderhöllen“ / „Kinderheimhöllen“, „Heimkinderfolter“ / „Kinderheimfolter“ – torture of children in care – „Heimkindersklaven“ / „Kinderheimsklaven“, „Heimkinderzwangsarbeit“ / „Kinderheimzwangsarbeit“ zu befassen, und all diese Dinge und Geschehen, wie sie beweisbar und bewiesen seit 1949 jahrzehntelang in der Bundesrepublik Deutschland existierten, stattfanden und gegen Kinder und Jugendliche angewandt wurden, beim Namen zu nennen, und eine angemessene Wiedergutmachung und Entschädigung für die Opfer für all dieses ihnen widerfahrene Unrecht und Leid zu empfehlen und einzufordern.
    .

  13. .
    Nachkriegsdeutsche Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen! – Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen.

    .
    Zwangsarbeit in Ost und West, was sind die Unterschiede?

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    MSM / MICROSOFT / „MSN Worldwide“ / „MSN Deutschland“ berichtet in seiner Rubrik »*FINANZEN*« @ http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bahn-chef-entschuldigt-sich-bei-ddr-zwangsarbeitern/ar-BBg8vUp

    ANFANG DES ZITATS EINES WICHTIGES ARTIKELS BEZÜGLICH NACHKRIEGSDEUTSCHER ZWANGSARBEIT.

    Bahn-Chef entschuldigt sich bei DDR-Zwangsarbeitern

    Agence France-Presse (AFP)

    29.11.2014

    [ Foto ]

    Die Deutsche Bahn stellt sich der Vergangenheit der DDR-Reichsbahn: Konzernchef Rüdiger Grube hat ehemalige Zwangsarbeiter bei einem Treffen mit Opfervertretern in Berlin um Entschuldigung gebeten. Die Opfer litten auch heute noch unter den Folgen der Zwangsarbeit, erklärte der Bundesvorsitzende der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Rainer Wagner.

    Es sei offensichtlich, dass Unrecht geschehen sei, sagte Grube. Dafür bitte er im Namen der Deutschen Bahn AG um Entschuldigung – unabhängig davon, wer juristisch Nachfolger der Reichsbahn sei.

    Der UOKG-Bundesvorsitzende Wagner erinnerte an die bis heute andauernden Schäden, die politische Häftlinge beim Gleisbau, in den Ausbesserungswerken der Reichsbahn und bei der Gleismontage erlitten. „Es ist an der Zeit, dass die deutsche Öffentlichkeit diese schweren Verletzungen der Menschenrechte zur Kenntnis nimmt“, erklärte Wagner. Wer als politischer Häftling zu Unrecht verurteilt worden sei, habe auch zu Unrecht Häftlingsarbeit leisten müssen.

    Mittelfristig müsse über einen Härtefonds oder andere materielle Entschädigungen nachgedacht werden, forderte Wagner. Kurzfristig müssten Firmen die weitere Aufarbeitung der Zwangsarbeit in der DDR gewährleisten.

    Laut Grube gab die Bahn im September bei der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte eine Studie in Auftrag, die die Ausbeutung von DDR-Strafgefangenen aufarbeiten soll. Sie solle das „weitgehend unbekannte Kapitel aus der Geschichte der Reichsbahn“ durchleuchten, sagte der Bahn-Chef. „Wir sind es denen, die aus politischen Gründen ins Gefängnis mussten, schuldig, dass wir das geschehene Unrecht aufarbeiten.“

    Grube zufolge sollen in der Studie die Leidtragenden der Gefängnisarbeit für die Deutsche Reichsbahn zu Wort kommen. „Wir sind auf Berichte von Zeitzeugen schlichtweg angewiesen, um ein fundiertes detailgetreues Dokumentationswerk erstellen zu können“, sagte er. Die Studie soll Ende 2015 abgeschlossen sein und dann vorgestellt werden.

    Im Juni war eine Studie der UOKG zum Schluss gekommen, dass in der DDR fast alle Wirtschaftszweige von Zwangsarbeit durch Häftlinge profitierten. Demnach leisteten zwischen 1951 und 1989 jährlich mehr als 1200 Häftlinge Zwangsarbeit bei der Deutschen Reichsbahn. Die Deutsche Bahn AG ist aus der Zusammenführung der Reichsbahn und der Bundesbahn entstanden.

    Das ARD-Magazin „Report Mainz“ hatte im Mai berichtet, politische Gefangene seien in der DDR insbesondere zu Arbeiten beim Gleisbau, bei der Demontage alter Gleise und der Verschrottung von Waggons gezwungen worden. Die Reichsbahn habe regelmäßig Kontingente von Zwangsarbeitern gestellt bekommen.

    ENDE DES ZITATS EINES WICHTIGES ARTIKELS BEZÜGLICH NACHKRIEGSDEUTSCHER ZWANGSARBEIT.

    QUELLE: http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bahn-chef-entschuldigt-sich-bei-ddr-zwangsarbeitern/ar-BBg8vUp

    Siehe auch @ http://www.freenet.de/finanzen/nachrichten/bahnchef-entschuldigt-sich-bei-ddrzwangsarbeitern_4648228_993562.html
    .

  14. Martin Mitchell, es reicht nun.

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