Der erste Sonnentag


Warm isses nicht, aber Sonne. Die Sonne scheint. Juchu.

Hier drin kräftig durchgelüftet, mach ich eigentlich täglich (Altbau) aber heute hab ich mehr Spaß dran gehabt.

Und dann: Batterie ins Motorrad eingebaut, Klamotten angezogen, Schal umgebunden und los.

Eine kleine Tour nur. Anderthalb Stunden. Aber Mann.

Das hatte ich vermisst.

So. Auftauen gehen 🙂

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Veröffentlicht am 2. März 2013, in Einfach nur gut. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 15 Kommentare.

  1. Mal ne doofe Frage von einer, die bald in einen Altbau zieht, weil sie Altbauten cool findet, aber noch nie in sowas gewohnt hat und jetzt etwas beklommen ist: Sind Altbauten muffig? o.O

    • Kommt auf den Altbau an. Was ein Altbau fast immer hat, ist ein feuchter Keller, da früher das Fundament nicht abgedichtet wurde. Daher solltest du zumindest im Erdgeschoss nix direkt an die Wand stellen – könnte (muss nicht) schimmeln, da meist Feuchtigkeit hochsteigt (so gute 5 cm Abstand reichen aber meistens, so dass die Luft zirkulieren kann). Dumm ist, wenn außen eine dampfdichte Isolation drauf kam (Wärmeschutz und so), dann wird es innen feucht – egal, wie oft du lüftest.

      Ich bin in einem Altbau (BJ. 1912) groß geworden – wir hatten nie Probleme mit Schimmel oder Feuchtigkeit. OK, der Keller (geschätzt gebaut im 17 Jh.) war nicht nass, aber Papier wäre schon wellig geworden – dafür war er ideal für Wein, Bier, Kartoffeln und sonstiges Lagergemüse und Obst. Da das Haus ein Sichtmauerwerk hatte bzw. die Wetterseite verschiefert ist, konnte alle Feuchtigkeit gut abziehen.
      Aber:
      Großer Vorteil von Altbauten: Sie bleiben im Sommer schön kühl.
      Großer Nachteil von Altbauten: Sie bleiben es auch im Winter… 😦
      Wovon du Abstand nehmen solltest, ist Altbau mit Nachtspeicherofen – das kriegst du oft genug nicht vernünftig warm.

      • „Altbau“ heißt bei mir: Baujahr 1948, teilsaniert. Also Kunststofffenster und so.

        Das Problem, das Simone angesprochen hat, existiert hier auch. Mein Keller ist nicht nass, aber Papier und Pappe da zu lagern ist unklug. Die Umzugskartons kann ich eigentlich wegwerfen. An Außenwänden sollte nix dicht stehen, die Luft muss zirkulieren können und die Feuchtigkeit abtransportieren.

        Aber ansonsten sind Altbauten cool. Aber Simop hat recht: KEIN Nachtspeicher. Nicht nur, dass die dann Strom ziehen („aufladen“) wenn du zu Hause bist, nämlich abends und nachts und dann eben nicht heizen, sie sind auch noch sauteuer.

      • ein anderer Stefan

        Das mit der Dämmung finde ich hochinteressant – ich halte das ja auch für kompletten Quark und habe bisher auch noch in keinem gedämmten Haus gewohnt. (Mal ganz davon abgesehen, wie sinnlos es ist, sich diesen Sondermüll an die Fassade zu kleben). Wie sind denn Deine Erfahrungen bezüglich Feuchte und Schimmel bei (nachträglich) gedämmten Häusern?

        Die Keller sind immer feucht – bei alten Kellern auch durchaus absichtlich, weil sich dann manchen Dinge besser lagern lassen. Dinge, die luftig gelagert werden müssen, kamen früher auf den Dachboden.

        • aussichteinsicht

          Ich habe mal als Mieter in so einem alten Bauernhaus aus dem 18. Jh gewohnt, das eine Außendämmung und neue, dicht Fenster verpasst bekam.
          Wenn du auf Arbeit bist, kannst du im Erdgeschoss ja nicht die Fenster offen lassen. Bis man Abends kam, waren alle Fenster beschlagen. Du konntest noch so viel lüften, die Bude war feucht genug, dass in den Fensternischen die Rauhfaser schimmelte und abfiel. Dank Nachtspeicher wurde es gegen Abend schon wieder kühl (der Ofen im Wohnzimmer war knapp bemessen,

          • aussichteinsicht

            Verflixt.
            Also. Ofen knapp bemessen, daher gab der schon am frühen Abend keine Wärme mehr ab. Also lüftet man im Winter nur maximal 10 min, was viel zu wenig war. Ich bin dann nach nem knapoen Jahr wieder ausgezogen.
            Da sag man dann, dass die Feuchtigkeit innen an den Stellen wo Möbel waren (aber nicht direkt an der Wand), die Nässe bis auf 2m stieg, dort wo nichts war so nen guten Meter. Daher war das obere Stockwerk relativ trocken, die Familie dort konnte meine Probleme nie nachvollziehen.

            Mein Elternhaus haben wir in den 80ern saniert.
            Da hatten die dummerweise in den 60ern die Wetterseite verputzt, was in Winter auch manchmal zu Feuchte führte.
            Wir wollten dann das offene Sichtmauerwerk wiederherstellen, was aber kaum ging (das war kein Putz, das war Beton! Und daher wurden die alten Ziegel an der Oberfläche zerstört). Daher haben wir uns dann für Naturschiefer entschieden, wobei darunter keine Dampfsperren etc. Sind, sondern nur Lattung. Das ganze ist so gemacht, dass ein Kamineffekt entstehen kann, so dass ich noch die einen so trockenen Altbau gesehen habe.

        • Ich denke, Dämmung kann auch bei Altbauten durchaus sinnvoll sein und gute Effekte bringen. Nur muss das sehr sorgfältig geplant werden von jemandem, der Ahnnung hat und nicht nur das System verkaufen will, was ihm grad den meisten Gewinn bringt. Oft wird man eine hinterlütftete Lösung vorziehen müssen, auch wenn die bzgl. Dämmwert schlechter ist.

          Der größte Mumpitz ist, dass man bei einer Fassadenerneuerung automatisch eine Dämmung der betreffenden Fassade auf’s Auge gedrückt bekommt. Ersten können sich das viele gar nicht leisten und lassen daher die Fassaden dann vergammeln und zweitens tut man durch unbedachte und vielleicht billige Lösungen, nur um den Vorschriften irgendwie zu genügen, der Bausubstanz keinen Gefallen.

          Der Gipfel ist dann, dass bei einem mir bekannten denkmalgeschützten Haus, wegen der durch eine Außendämmung verschwindenden würdenden Fenstersimse aus Sandstein eine Innendämmung vorgeschlagen wurde, die die Bausubstanz mit Sicherheit auf Dauer ruiniert hätte. Der Eigentümer konnte dann die Dämmung als solche gerade noch abwenden. Dabei hatte das haus sowieso schon eine recht gute Energiebilanz.

          • aussichteinsicht

            Ja, vor allem darf die Dämmung nicht die Wand von der Zirkulation abdichten. So gesehen ist unsere Schieferwand genial – nicht nur alles trocken, es sieht gut aus und die Heizkosten sind gesunken.

  2. Sonne wird meiner Ansicht nach völlig überbewertet – Wärme ist es auf die es ankommt!

    😀

    PS: Grippe (moi hat eine) is imma Kakka, egal ob die Sonne scheint oder in China n Sack Reis in das Fass fällt, welches dem Narren die Krone ins Gesicht schlägt oder so ähnlich…

    • richtig JointSoft: Sonne hat man, wenn überhaupt, nur im Herzen 😉
      Und was die jahreszeitlich bedingte Unpässlichkeit betrifft: ich esse vom Teller und nicht aus den für gewisse Vierbeiner-Arten gedachten Raufen.

  3. Mich hat es, jetzt wo der Schnne weg und die Sonne da ist, auch auf mein Zweirad gezogen, auch wenn es pedalbetrieben ist^^. Bald ist es hoffentlich warm genug, dass ich ohne Sturmhaube fahren kann, auch abends. Die Leute an den Ampeln erschrecken immer so, wenn ich mich dazu stelle gg.

    • Du trägst beim Radfahren bei den derzeitigen milden Wintertemperaturen ernsthaft Sturmhaube? :-O

      • Abends, bei Wind ja, 2 °C sind mir da noch zu kalt. Wenn ich tagsüber unterwegs bin, im Sonnenschein, nicht mehr. Es ist keine besonders dicke Sturmhaube. So eine hab ich für Temperaturen unter -10 °C. Und ich achte immer sehr genau darauf sie abzuziehen, bevor ich den Eingang eines Ladens betrete^^.

        • Interessant, wie unterschiedlich so Kälteempfindungen sind…Sturmhaube habe ich noch nie vermisst. Wobei ich mir letzten Winter beim Radfahren bei -17°C ohne Mütze leichte Erfrierungen am Ohr geholt habe…:) Seitdem dann doch bei unter -5°C lieber mit Mütze, die Haare werden ja im Alter auch nicht mehr.

        • aussichteinsicht

          Ich hatte einen Kollegen, dessen morgendliche (so 6 Uhr…) Strecke zum Bahnhof mehr oder weniger ein straightes Downhill über Kopfsteinpflaster war. Der fuhr im richtig strengen Winter mit Sturmhaube und Taucherbrille(!) über der normalen Brille zum Bahnhof… Ich bin ihm einmal begegnet… Zum Karneval hätte so direkt gehen können. Oder an Halloween Kinder erschrecken… *gnihihi*
          Aber ihm war warm… 😀

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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