Peer Steinbrück


Ich stehe vor dem „Wahlkampf“ von Peer Steinbrück einigermaßen fassungslos. Der ist mit „ungeschickt“ nicht mal annähernd umschrieben.

Der NDR hats auf den Punkt gebracht. Merkel ist die Beliebtheitskönigin, tappst dabei durch Europa wie ein Panzer übers Schlachtfeld während Peer Steinbrück gefragt wird, wo er denn die Kohle nu schon wieder her hat.

Und mal so unter uns, was erwarte ich von dem Online-Auftritt des Kanzlerkandidaten. Also jemand, der den Job auch machen will?

Ich weiß nicht, wie ihr es seht, aber ICH erwarte klare Ansagen, wofür er steht und wie er das umsetzen möchte. Also so eine grobe Richtschnur. Gründe, warum ich ihn wählen sollte.

Was hab ich bekommen, wenn ich auf das Blog geklickt hab?

Artikel auf Bildzeitungsniveau, die negativ über die politische Konkurrenz berichtet haben statt positiv über das, wofür Peer Steinbrück steht. Wie es anders geht zeigt – ausgerechnet *wein* – Angela Merkel.

Kein einziges Wort vom politischen Gegner, stattdessen reine Konzentration auf das, wofür sie steht. Naja, wir reden von Frau Merkel. Da steht das, von dem sie möchte, das wir glauben, für das sie steht. Das ändert sich ja je nach Stimmungslage. 😉

Und so wie das Blog aufgebaut ist, dürfte auch ein Hack nicht so leicht sein wie bei dem zusammengelickten WordPressblog von Peer Steinbrück. Wo zum Teufel sind da eigentlich die 100.000 verschwunden? Oo

/edit

Wenn ich mir den ganzen Steinbrück-Wahlkrampf so angucke – WILL der überhaupt Kanzler werden? Oder schielt der auf ne Große Koalition unter Merkel, weil er sich als Finanzminister da so wohlgefühlt hat?

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Veröffentlicht am 9. Februar 2013, in politisches. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 7 Kommentare.

  1. Ich kann mir nicht vorstellen, das Herr Steinbrück aus der Nummer wieder heraus kommt. Zur großen Koalition hat er eine klare Aussage getroffen.
    http://www.tagesschau.de/inland/steinbrueckinterview102.html

    Und im Interview sagte er auch ganz klar, kein ‚Rot-Rot-Grün‘, also entweder Kanzler oder Rentner. Das wird ein interessanter 22. September. .

  2. Steinbrück ist, wie viele andere SPD-„Spitzenpolitiker“, ein arroganter Sack, mit Verlaub!
    Man sollte ihm mal ’ne Charmetherapie verordnen, ’nen Souffleur daneben stellen oder einen Dolmetscher, vielleicht auch einen anderen Menschen statt seiner aufstellen, damit er endlich mal was sagt, das Grund gibt, ihn statt der Merkel zu wählen!

    Aber nö – nix! Kein Konzept, keine Gegenargumente, kein Vorführen der Kanzlerin, keine Beispiele für richtig schlechte Arbeit! Nix!

    Außerdem ist der Steinbrück pe(e)r se unsympathisch! 😉

    Aber was wählt man stattdessen?
    Bündnis 90/Die Grünen als stärkste Fraktion?
    Oder die Piraten?
    Oder gar die Linke?

    *muhahahahaha*

    PS: FDP und anderes rechtsextremes Gesocks hab ich mal wechgelassen, die haben hoffentlich nicht genug Rückhalt in der Bevölkerung.

  3. adenauer, erhard oder schmidt waren sicher auch keine charmebolzen, aber sie haben etwas bewirkt.
    ich wuerde eher 10 steinbruecks als 1 merkel waehlen, nur damit wir mal aus der blumigen suppe rauskommen.

    • Die Frage ist, obe der Nicht-Chamebolzen Steinbrück überhaupt etwas berwirken will oder kann. Wenn es denn so sein sollte, lässt er’s uns jedenfalls nicht wissen.

      Ich stehe vor einem echten Dilemma, die einen will ich ich wählen die anderen kann ich aus Prinzip nicht wählen, und die beiden, die die Alternative darstellen sollten könne sich nicht als solche outen. Aus lauter Protest jetzt irgendwelche chancenlosen (und oder desorientierten) ohne wirliches Konzept zu wählen, ist jetzt auch nicht so mein Ding. Wählen gehen sehe ich aber schon als eine gewisse staatsbürgerliche Verpflichtung an. Was nu?

      • Ha, erst gucken, dann abschicken. Tippfehler dürft Ihr behalten.

        Aber im 2. Absatz muss es heißen: „…. die einen will ich NICHT wählen …“

  4. Peer wollte sich wohl den US-Wahlkampf zum Vorbild nehmen.
    Dort treiben ja auch PACs (political action comittees) Wahlkampf für ihre Kandidaten ohne offiziel was mit ihnen zu tun zu haben.
    Da ja dann auch negativer Wahlkampf und das etwas extremer werden.

    Bei den Amis habens ja die Reps inzwischen drauf ihre Rhetorik mit Neusprech wählerfreundlicher gestalten a la statt „smaller government“ (Regierung ist böse und das machen nur die Dems) zu „more efficient government“. Sowas klingt doch.

  5. Er nu wieder. Mit den Clowns hat er ja Recht, aber der Mann ist KANZLERKANDIDAT, weiß der das eigentlich?

    Sowas darf man ggf. als einfacher Abgeordneter sagen, evtl. auch noch als Franktionsvorsitzender oder so aber nicht in seiner Position.

    Wenn der als gewählter Kanzler ebensolche Klöpse brächte, wäre er eine diplomatische Katastrophe, und ich fürchte, er würde das tun.

    Aber wer wäre die Alternative?

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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