So schnell kanns gehen


Einmal einen falschen Artikel geschrieben, irgendwas, was einen der vielen Spinner „da draußen“ triggert, und schon hat man sich nen Stalker eingetreten.

Hab ich mal erwähnt, dass ich hier mit euch sehr glücklich bin? 🙂

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Veröffentlicht am 5. Februar 2013, in Einfach nur gut. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 17 Kommentare.

  1. Schöner Aufruf, leider habe ich keine Stalker-Qualitäten. *grinsl*

    Bin übrigens einer von den Relativierern, die davon ausgehen, dass es in solchen Fällen zuerst mehrmaligen unauffälligen Schriftwechsel oder anderen Kontakt gegeben hat. Dass jemand auf einen Artikel SO anspringt (= man sich den plötzlich eintritt), dürfte sehr selten sein.

    • Selbst WENN es Schriftwechsel gegeben haben sollte (hat es), rechtfertigt dass dann diese Übergriffe, die sie schildert? Wohl eher nicht. 😉

      • Vor allem – wenn jemand mit mir Kontakt aufnimmt, antworte ich ihm höchstwahrscheinlich erst einmal.
        Denn wenn ich in jedem, der mit mir in Kontakt tritt, einen Stalker vermute, bin ich sehr einsam.

        Also ist es meiner Meinung nach weltfremd zu sagen „hey, die Person hat ja freiwillig den Kontakt akzeptiert – also darf sie sich nicht beschweren!“. Die wenigsten Stalker outen sich beim ersten Kontakt.

      • Wie die Autorin schrieb: es geht um Macht. Seine Macht endet dort, wo man dieses „Wesen“ aus der Dunkelheit heraus zerrt…

        Nur das mit der Polizei… Ohne den aufrechten Polizisten unrecht tun zu wollen, aber der Großteil der Bullen sind selten hilfreich… Entweder wird sich aufgeplustert mit [falschen] Rechtsansichten oder es wird die Bitte um Hilfe schlicht Ignoriert. Dieser Frau wurde also alle Hilfe versagt, die zur Aufrechterhaltung IHRER Freiheit notwendig gewesen wäre. Also wieder typisch unser Rechtssystem… :\

      • „rechtfertigt dass dann diese Übergriffe, die sie schildert?“

        Aber klar, das ist genau wie bei den Frauen in den knappen Klamotten, die doch selbst … öhm, Du weißt schon, in welche Kategorie die zitierte Frage gehört ..? 😉

        Wollte oben also bloß dahingehend klugsch***ern, dass sich diese Verbindungen oft nicht von einem Moment auf den anderen ergeben und Außenstehenden zur genauen Beurteilung der Sache manchmal auch Informationen fehlen. Von einer Schuldzuweisung steht da nichts, und wer in dem Fall ne gewaltige Schramme zu haben scheint, wird ja recht deutlich.

  2. Der Mann sollte dringend in psychiatrische oder psychologische Behandlung kommen.

    Woher sollte die Autorin wissen, dass es sich bei dem, mit sie kommuniziert, um einen Stalker handelt, bevor dieser wie einer handelte? Wenn ich mich nem Räuber unterhalte und er mich dann überfällt, dann ist er immer noch ein Räuber! Shice-Argumentation!

    Interessant auch die Einlassung der Polizei, es gebe im Internet keine Regeln…

    • Die Aussage, es gebe im Internet keine Regeln, heisst übersetzt aus dem Polizistendeutsch „Das ist uns doch scheissegal, wir kommen erst, wenn jemand tot ist!“ Ich kenne das selbst aus eigener Erfahrung mit einem missgünstigen Mitmenschen, der nichts besseres zu tun hatte, als mir morgens ab 4 Uhr Drohungen auf die Mailbox zu sprechen, der Polizist machte den Eindruck, als wäre er so gar nicht begeistert, die Anzeige aufnehmen zu müssen.

      Gut, das Gewaltschutzgesetz gibt es ja auch erst seit 2002, da kann man wohl nicht erwarten, dass diese Änderung auch der Polizei bekannt ist…

    • Ach, das mit den Regeln im Internet – ja, das kenn ich auch. Vor Jahren mal gab es zur Wahl die absolut rassistische, rechte Wahlpropaganda. Ich war wohl einer der ersten, der sie bekam. Und stellte Anzeige. Das heißt, ich wollte. Man wollte mir allen Ernstes klarmachen, dass das kein Vergehen sei. Behielt aber dennoch alle Ausdrucke da, um das prüfen zu lassen. Ich bekam sie nie zurück, nur den Hinweis von irgend einer anderen Stelle, dass sowas ja nun absolut kein Vergehen sei.

      Seltsamerweise berichtete Heise einige Tage später, dass man auf Grund solcher Mails Anzeige erstatten sollte und könne …

  3. „Hab ich mal erwähnt, dass ich hier mit euch sehr glücklich bin?“
    neeeeeein!
    wir lesen’s aber sehr gern, wie wir (ich denke, ich schreibe nicht nur für mich, oder?) das meiste, was Du so „verzapfst“, gern, mit Vergnügen oder auch mit Widerspruch 😉 lesen
    .. und unseren Senf dazu geben!
    Mahlzeit!
    nein, ich mag nicht zum eigentlichen Ziel des Artikels eingehen 😀

  4. Du bist glücklich mit uns? Hm, liegt wohl daran, dass du uns ja gar nicht kennst! 😉 Sollen wir mal vorbeikommen?

    • Ohja ich bring Würstchen und Steaks mit. Fehlt nur noch was vegetarisches :3

      • Gut, Schneepaaaaarty!!! Dann können wir ja auch Tantchens Nachbarn endlich mal benoten hinsichtlich Ausdauer, Lautstärke und allgemeiner Performance… 😉

      • Lochkartenstanzer

        Stimmt ein RL-Treffen mit Party bei der Tante hätte was. Könnte mancher (wie ich) sie auch mal persönlich kennenlernen. 🙂

      • Ich bring ein paar Käse-Rösti aus der Schweiz mit 😉 Dann haben wir auch was vegetarisches…

        Und Tante – danke für’s Kompliment…

        • Mist, meinen Kommentar hat’s gefressen…

          Und dann können wir mal live und in Farbe Tantchens Nachbarn begutachten und nach Intonation, Lautstärke, Durchhaltevermögen und allgemeiner Performance nach allen Mitteln der Kunst beurteilen…

          Ich seh uns schon alle auf der Terrasse mit den Werungsschildchen sitzen… Gnihihi….

      • und Tantchrn sorgt endlich dafür, dass genügend Käsesahnetorte auf dem Tisch ist 😀

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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