Schippen oder nicht schippen?


Draußen schneits. Fies.

Ich hab Winterdienst. Nu steh ich vor der Frage: Soll ich schippen oder erstmal abwarten? Denn eins ist klar: Wenn ich jetzt schippe, dann nur um der Pflicht nachzukommen, Sinn machts nicht, das schneit sofort wieder zu. Der Schnee, der liegt, wird auch verweht – das ist ein kleiner Schneesturm draußen.

Was tun sprach Zeus?

/edit

geschippt.

Nur – ich hab kein Salz hier und draußen *REGNET* es – bei Minusgraden und tiefgefrorenem Boden, das wird verdammt übel….

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Veröffentlicht am 20. Januar 2013, in Unfug. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 16 Kommentare.

  1. In der Gemeindesatzung nachschauen.

    Meist ist geregelt, dass man solange es noch schneit, nicht unbedingt räumen muss (zumindest wenn es nicht zu lange dauert), sondern erst, wenn es aufgehört hat. Oder es sind maximale intervalle angegeben.

    • Bei uns z.B. alle 3 Stunden …

      • find ich immer wieder genial diese Regeln – 1,5 Meter breit frei, max alle 3 Stunden. Was machen Leute in Gegenden, die aus gebrechlichen Alten die nicht mehr können und modernen Familien (die beide tagsüber arbeiten — ist ja politisch gewollt) bestehen? Zusammen mit Winterdiensten, die kaum dass man den Gehweg (der nur 1 Meter breit ist, man müsste also die Straße mit freischaufeln) sauber hat glauben, mit der Schaufel exakt an der Bürgersteigkante langfahren zu müssen und alles wieder zuzuschütten.

  2. Eben. Ich kenn’s auch nur so, dass man erst nach dem Schneefall räumen muss (und auch dann nur zwischen 6 und 22 Uhr).

  3. Ah, danke für den Hinweis:

    In der Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind
    unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen. Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 7.00 Uhr, Sonn- und feiertags bis 9.00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen.

    Also kann ich abwarten, richtig?

    • „Nach Beendigung des Schneefalls“ ist ein wenig wabelig. Manche Gemeinden interpretieren das je nach stärke des Schneetreibens. Ich denke wenn es wirklich ein „kleiner Schneesturm“ ist würde ich warten.

      Und wenn du lieber ein Technischelösung suchst: http://www.youtube.com/watch?v=tPg1ZMiC9pA

      • wo gibt’s den (bezahlbar) zu kaufen? Schaufelbreite gern geringer, muss aber treppentauglich sein und mehr als die im Film gezeigten 5 Zentimeter verkraften (Schwarzwald lebe hoch…). Ab besten gleich noch mit Streuwerk 🙂

  4. Salz? Bistduirre? Bringt zum einen reichlich wenig, egal welche anderslautenden Legenden sich da in den Köpfen festgesetzt haben und zweitens: Ich mag Gepökeltes ja wirklich, aber Pökelrasen an Pökelgehölz, garniert mit Pökelblumenbeet? Neeeee …
    Sand bringt bei Glatteis mehr. Bei Schnee-Eismischung Splitt.

    • sag das mal dem Winterdienst hier in der Gegend. Die haben doch *tatsächlich* die Straßen gestreut, nachdem sie durchkamen (rückwärts den Berg hoch!)
      Und sieheda, wenig später waren die Straßen nur noch nass und nicht mehr so, dass die Autos mit einem „Fuss“ auf dem Gehweg runter sind (*die* waren nämlich vormittags schon gestreut :-))

    • Das erzähle mal den ganzen Salzern hier. Pökelstraße und Gehweg ist hier Gang und Gebe. Wobei sie hier wenigstens zuerst räumen, dann salzen

      In Nürnberg wurde mit hochgezogenem Räumschild(!) NUR gesalzen. Ergebnis bei mehr als zwei cm Schnee waren erst knöchelhoher Modder und Glibber auf der Straße, der dann im Lauf des Tages zu Eisbergchen und Hügelketten fror.
      Mit dem Ergebnis dass zum abendlichen Berufsverkehr gar nichts mehr ging – weil ja nur einmal pro Tag gesalzen wurde… m(

  5. Splitt selbst machen, Tante Jay?
    Zutaten: Steine, Hammer, Aua.

  6. Salz streuen geht gar nicht! Das ist Gift für so ziemlich jedes Grünzeug und noch so einiges was in den Böden lebt. Und ist inzwischen auch Flächendeckend für Privatpersonen verboten. (Es gibt dann noch die beliebten Schlupflöcher: In Ausnahmefällen auf Rampen und Schrägen…)
    Hier ist es auch so, dass man solange es schneit nicht schippen muss. Ist ja dann auch teilweise ein Kampf gegen Windmühlen.

    • Ja, ja, Salz ist sooo schlimm. Das hat sich nach einiger Panik in den 70ern (!) weitgehend relativiert.

      Salz ist immer noch eine gute Methode, festgefroerene Placken auftzutauen, damit man sie anschließen entfernen kann, und genau dafür ist es in den meisten Straßenreinigungssatzungen der Kommunen auch für privatleute zugelassen, der Salzeinsatz soll *so gut es geht* vermieden werden, aber eben nicht auf Kosten der Sicherheit. Das ist keineswegs so schädlich, wie viele, immer noch, glauben wollen.

      Salz ist keineswegs *verboten*, wie im Moment auch wieder in einigen „Medien“ verbereitet wird. Einfach mal in die Satzungen der Kommunen schauen. Un die Fälle, wo es erlaubt ist, sind keineswegs „Schlupflöcher“ für die bösen Salzstreuer sondern höchst sinnvolle Regelungen.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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