Pornos haben mein Sexleben zerstört


Manchmal fragt man sich ja…

Dieses Geständnis eines jungen Mannes, der Pornographie konsumiert hat und jetzt meint, das hätte sein Sexleben zerstört.

Wenn ich mir das ganze so angucke, liegen seine Probleme NICHT im Pornokonsum….

Advertisements

Veröffentlicht am 15. Januar 2013, in Amerika. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 13 Kommentare.

  1. passend dazu: ibash.de/zitat_1033.html

  2. Und ich dachte schon, Du guggst zuviel Dschungelcamp..

  3. Nun, es stimmt, dass manche Leute offenbar Pornos als „Realität“ annehmen und so Dinge erwarten die… so nicht funktionieren oder mit denen der Partner vielleicht nicht einverstanden ist (einfachstes Beispiel: „WIE? Warum sind da Haare????? Warum bist du nicht haarlos? Wie, du musst dich dafür rasieren????“). Das hat aber nichts mit den Pornos an sich zu tun sondern eher damit, dass Leute nicht zwischen „Fernsehrealität“ und „hier und jetzt Realität“ unterscheiden können… (siehe Leute, die Soap-Darsteller auf der Straße ansprechen und fragen, warum sie das denn mit Seriencharakter XYZ nicht mitbekommen oder so was… ja, solche Leute gibt’s.)

    Ja, lässt sich nur sagen, Leute können Dämlich sein. Da hätte ein Porno mehr oder weniger auch nichts geändert. 😉

  4. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hat der Typ mit 11 oder 12 Jahren angefangen, fast täglich Pornos zu kucken.

    Das ist ZU VIEL und das ist ZU FRÜH.

    Es ist doch kein Wunder, wenn Jugendliche kein richtiges Bild von Sexualität entwickeln können, wenn sie sich schon Hardcore reinziehen, noch bevor sie überhaupt Teenager sind. Erwachsene können so viel Pornos kucken wie sie wollen und verboten werden sollen sie auch nicht, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es für Kinder harmlos ist.
    Es gibt einen Grund, weshalb solche Filme erst ab 18 sind.
    Und alles, was man während der Pubertät mit dem anderen Geschlecht erlebt, ist doch weitaus aufregender, wenn man nicht schon tausendmal gesehen hat, wie zwei 30cm-Hengste die Tussi mit den operierten Titten doppelt in den Arsch ficken. Sorry.

    • Richtig. Aber die Antwort kann doch nicht lauten, alles zu vetbieten, was nicht kindgerecht ist.

      Viele wichtiger ist die Frage, warum die Eltern nicht nachgehakt haben, warum der das machen konnte.

      Das ist hier Elternversagen, sonst nix.

      • Von verbieten habe ich ja gar nichts gesagt. Und seine Eltern haben das doch gar nicht mitgekriegt?

        Vor ein paar Monaten kursierte mal so ein stumpfsinniger Text herum, in dem ein Vater seinen dreizehnjährigen Sohn die Leviten las, weil dieser auf dem PC haufenweise Pornos gebunkert hat. Aber er hat lustigerweise NICHT die Pornos an sich kritisiert, sondern nur, dass sein Sohn so doof war, die falschen Seiten zu wählen, die total virenverseucht waren. Die Empfehlung am Ende war, doch bitte youporn zu benutzen. Ach, und besonders wichtig: „I’m proud of you.“

        Maskulisten haben diesen Text gefeiert. Wie soll man Kinder, die offensichtlich heute so leicht an Pornos kommen wie noch nie zuvor, ob die Eltern aufpassen oder nicht, von sowas fernhalten, wenn viele Erwachsenen nicht mal kapieren wollen, dass sowas für zu junge Gemüter nicht gut ist?

        • Es gibt eine wachsende Gruppe, die aus demo Internet.eine Kindernet machen möchte, weil sie die Eltern mit der Aufsicht überfordert sehen.

          Für die sind Texte wie der verlinkte der Beweise, das alles “unmoralische“ verboten werden muss.

          Kontrolliert werden sollen diese Verboten durch staatliche Stellen, nach chinesischem Vorbild, aber ohne Unterdrückung der Meinungsfreiheit.

          Finde den Fehler.

          Der von dir zitierte Vater sollten übrigens das Sorgerecht verlieren, wenn der echt ist.

          • Im Verbund mit einem deiner vorherigen Beiträge versteh ich deine Einstellung. Aber das ist dennoch weder das, was ich gesagt habe, noch das, was der Typ geschrieben hat (auch wenn mein Englisch nicht so ganz sauber ist…). Er hat ja nicht gesagt: „Mir hat es geschadet, deshalb gehört es insgesamt verboten.“

            Man muss auch Dinge kritisieren können, die für manche schlecht sind, ohne dass das gleichzeitig heißt, dass man es komplett verbieten will.

            Der Vater sowie die Story soll übrigens echt sein. Ich habs nochmal gesucht (direkt mit den passenden Kommentaren diverser Maskulisten): http://allesevolution.wordpress.com/2012/10/02/pornos-auf-dem-computer-des-sohnes/

            • *gähn* An dieser Stelle kneife ich mal ganz profan und sach gut Nacht. 😉

              Um halb drei nachts bin ich echt nicht mehr auf Diskussionshöhe. 🙂

            • So. Einigermaßen wach und vor allem an einer richtigen Tastatur. 😉

              Ich lese den Absatz mit dem „I’m proud of you“ ein bisschen anders. Und ich glaube wirklich, dass das eine Fehlinterpretation ist, die aufgrund der Kulturunterschiede erfolgt ist.

              „I’m proud of you“ in Verbindung mit „I won’t tell your mum about it“ und seine Nachfrage, ob er das richtig gemacht hat und sein Verständnis für den Sohn, weil er das ja als Kind auch gemacht hat:

              Da ist ein Vater, der einerseits sieht, dass sein Sohn Pornos konsumiert, der ihm versichern möchte, dass das normal ist, dass er nicht krank ist, weil er das guckt. Der aber nicht sicher sein kann, dass die Mutter das genauso sieht (kleiner Umweg über die Beschneidung: Das sind dort oft die Mütter, die so das wichsen unterbinden wollen).

              Er sagt ihm also, dass er versteht, warum er das tut, dass er das nicht gut findet, aber das er das als Junge auch so gemacht hat. Dass seine Mutter darüber wahrscheinlich sehr sauer sein wird, dass er ihr deshalb nix davon erzählen wird und er keinen Ärger bekommt.

              Gleichzeitig weiß er, dass er wohl nichts gegen die Surfgewohnheiten seines Sohnes tun kann (Kindersicherungen für PCs gibts dort drüben nicht wirklich) ohne ihn vollständig zu überwachen, also gibt er ihm Seiten an die Hand, die eben nicht virenverseucht sind.

              „I’m proud of you“ ist in diesem Zusammenhang nicht als „Ich bin stolz drauf, dass du dir Pornos ansiehst“ zu verstehen, sondern eher als „Ich liebe dich und bin stolz auf dich, egal was du tust.“

              Und, amerikanische Eltern kennend, ist das ein eher ungewöhnliches Zeichen von Toleranz.

              Was die deutschen Kommentatoren teilweise drunterpinseln ist aber eine völlig andere Geschichte.

              ast mist gebaut

              • Ich habe das eigentlich genauso verstanden wie du, nur finde ich dieses „I’m proud of you“ in dem Fall einfach unangemessen.

                Ich finde es krass, dass er einerseits als Erklärung vorausschickt, dass er seinen Sohn nicht beschämen will, weil der ja so schüchtern ist (was in dem jungen Alter ja normal ist), aber dennoch weiterhin zulässt, dass sich dieser Zeug ansieht, dass noch nicht für ihn geeignet ist.
                Manchen wichtigen Gesprächen kann man einfach nicht aus dem Weg gehen, auch wenn es für einen selbst und andere unangenehm ist.

                Er hätte sich mit ihm hinsetzen und ihm erklären müssen, warum Pornos in seinem Alter noch nicht angehen können. Dabei hätte er gleichzeitig mal etwas wichtige Aufklärungsarbeit leisten können. Der Mutter hätte er ja trotzdem nichts erzählen müssen.

                Dieser Brief als einzige Reaktion auf den Pornokonsum seines Kindes hinzuklatschen, ist mir persönlich zu wenig, auch wenn es für den Vater natürlich schön einfach war und er sich anscheinend mehr um seinen PC sorgt als um seinen Sohn.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: