Rechtes Gesocks


Wenn sich noch EINER fragt, warum die NPD verboten werden soll:Hier ist der Grund.

Neiiin, natürlich hat das nichts miteinander zu tun. Das hat auch nichts damit zu tun, dass der NSU-Ausschuß derzeit von den Verfassungs“schutz“behörden nach Strich und Faden verarscht wird und Sebastian Edathy da der Leiter ist.

Wegsperren das Rattenpack, durchgreifen und klarmachen: So gehts nicht.

Rechte sind so über wie ein Kropf, Engstirnigkeit, völlige Fehleinschätzung der eigenen Wichtigkeit, Aggressivität und widerliches Gedankengut. DAS sind Rechte.

Brauchen wir nicht.

Und Verfassungs“schützer“, die ihre Hauptaufgabe darin sehen, dieses Pack zu schützen, brauchen wir ebensowenig.

Raus aus der Legalität mit Rechten Rattenfängern. NPD verbieten. Und zwar schnell. Und jede Nachfolgeorganisation.

/update:

Zum Märtyreraspekt: Es gibt eine Zeit, wo man sich mit den Leuten auseinandersetzen kann. Und es gibt eine Zeit, wo man jemandem, der ums Verrecken nicht hören kann, zeigen muss, wo die Grenzen sind. Die Zeit der politischen Auseinandersetzung mit diesen ekelerregenden und widerwärtigen Sumpfbewohnern ist vorbei. Nu kommt die juristische. Und ich kann nur hoffen, dass die es endlich gebacken bekommen.

Ich fürchte nur, dass der Verfassungs“schutz“ noch rasch ein paar V-Leute installiert um es den Politikern nochmal richtig zu zeigen.

Ich halte auch den Sprengstoffanschlag auf Edathy für einen Einschüchterungsversuch.

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Veröffentlicht am 6. Dezember 2012, in ärgerlich. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 11 Kommentare.

  1. Ein Grund, die NPD zu verbieten, ist, dass sie noch nicht verboten ist.

  2. Tante, ich versteh‘ Deine Aggressionen, aber sie helfen nicht (allenfalls Deinem behandelnden Arzt oder einem möglichen Klinikum mit nicht ohne weiteres zu öffnenden AUS-Gängen).
    Verbote erzeugen nur eines: Märtyrer
    .. und die sollen nicht gerade aus der rechten Ecke kommen!
    meint (mit lieben Grüßen)
    Hajo

    • Wir sind jetzt in einem Bereich, wo das Märtyrer-Argument nicht mehr zieht. Die sind zu frech, zu dreist und zu unverschämt, es muss jetzt ein Zeichen gesetzt werden.

      Und das muss Verbot lauten. Und wenn einer trotzig wird, muss man ihm juristisch nochmal auf die Finger hauen. Und nochmal. Und wenn er immer noch nicht hören will, dann muss man ihn einsperren.

      Mir sind da „Märtyrer“ scheißegal, die können sich da hochstilisieren wie sie wollen, derzeit isses so, dass der Rechtsstaat vor denen in die Knie geht und dann muss was getan werden.

      Verbieten, einsperren, das ist das Gebot der Stunde. Die müssen genau wissen, das wir hier eine Nulltoleranz gegen ihresgleichen haben.

      • Tantchen, Dir sind Märtyrer scheißegal, das ist ok, aber solche „Mythen“ gebären Anhänger, mehr als Du ind ich uns vorstellen können.
        „Juristisch auf die Finder hauen“, wenn’s sein muß auch einsperren (kost‘ nur wieder unser Steuergeld), aber verbieten drängt „die“ nur in den Untergrund und das bedeutet „Guerilla-Kämpfe“ und die sind nicht beherrschbar.
        is‘ so, so sehr man es bedauern mag (und vielleicht auch bei dem Einen oder Anderen mittelalterliche Strafen ins Gedächtnis kommen läßt).

        • Wie gesagt, es gibt Zeiten, wo man auf diese „Märtyerer“-generation Rücksicht nehmen sollte und Zeiten, wo man genau das nicht tun sollte und draufhaun. Rein juristisch natürlich.

          Die Zeiten, wo man die NPD tolerieren kann, sind vorbei. Die hatten ihre Chance, sie haben, zusammen mit dem Verfassungs“schutz“ das getan, was Rechte immer machen: Ausgegrenzt und verfolgt. Es wird Zeit, dass die Demokratie zeigt, dass sie wehrhaft ist und endlich die Leute in die Illegalität reinhaut, wo sie hingehören.

          Dass die in den Untergrund gehen, halte ich hingegen für ein Gerücht. Auch die NSU hätte nicht 13 Jahre morden können, wenn die Behörden da nicht gegeneinander agiert hätten und es nicht zumindest ein paar Figuren gab, die die aktiv geschützt haben.

          Man weiß inzwischen, wer dazugehört, wer unbedingt wieder Deutschland in den Grenzen von 1942 wiederhaben will. Und da man das weiß, sollte es auch nicht schwierig sein, nach denen zu fahnden, wenn man denn will.

          DAS hat die RAF bewiesen.

          • Tantchen, das ist alles richtig, aber es widerlegt meine These nicht
            und der – durchaus korrekte – Vergleich mit der RAFzeigt, daß „die Richtung“ keinesfalls tonangebend ist.

            • Doch, eigentlich schon. Wenn du dir genau anguckst, was im Rahmen der NSU gerade alles abläuft, wird dir klar: Wenn jetzt nicht eindeutige Zeichen gesetzt werden, dass man dieses Braune Geschmeiß nicht haben will, dann muss jetzt was passieren.

              Die haben bereits dort flächendeckend Behörden unterwandert und sie konnten das unter dem Deckmantel der Legalität tun, da müssen die raus.

              Dass das funktioniert, sieht man übrigens an den Parteien die bereits verboten wurden. Die „Nachfolgeorganisationen“ waren allesamt einer wie der andere völlig von der Bildfläche verschwunden und haben nie wieder ein Bein an die Erde bekommen.

              Einen ähnlichen Effekt erhoffe ich mir hier auch.

  3. ein anderer Stefan

    Noch ist offenbar nicht bewiesen, dass der Anschlag einen rechtsradikalen Hintergrund hat. Gleichwohl ist der Zeitpunkt und das Ziel auffällig und passt sehr gut ins Thema. Ich bin auch der Meinung, dass ein Verbotsverfahren notwendig ist – es kann nicht sein, dass diese Leute auch noch Steuergelder kriegen und eine legale Plattform haben. Und wenn sie eine neue Partei gründen (die PDN oder was weiss ich), dann wird halt wieder gesammelt und wieder verboten. Wie war das mit wehrhafter Demokratie? Da ist sie mal gefordert, und die Waffen sind da.

  4. Ich als Ostsachse finde dieses Verbotsverfahren auch richtig und längst überfällig. Man kann Leuten zuhören auch wenn sie eine andere Meinung haben, Die Meinung muss mir nicht Gefallen auch das ist richtig, allerdings hört es da auf wo dieser Rechtsstaat angegriffen oder ausgehöhlt wird.

    Jeder kann sich auf zivilisierte Art und Weise an diesem Staat beteiligen und ggf.Veränderungen herbeiführen. Was die Nazis hier aber abziehen geht auf keine Kuhhaut mehr das sind (Menschen- u. Völker-) Rechtsbrüche an der Tagesordnung. Da werden Schläger gedeckt, da wird die Partei-infrastruktur für Hetzjadgen gebraucht und da wird die Macht genutzt Behörden als auch Vereine und andere Sozial wichtige Strukturen, welche an sich gesinnungsfrei handeln sollen, zu unterwandern. Gerade solche wie Sozialämter, Meldeämter (http://www.tagesspiegel.de/berlin/neonazi-gegner-zu-hause-bedroht-rechtsextreme-spionieren-geheime-personendaten-aus/6793038.html) oder die Polizei.

    Desweiteren Tantchen möchte ich mich gegen den begriff Sumpfbewohner wehren ( 😉 ). Der Alte Fritz hat hier alles trocken legen lassen so das man Trockenen Fußes von einem Dorf zu anderen kommt. Wir sind Ossis ggf. auch Beutel und Rand-polen. Recht hast du aber damit das wir mit diesen Faschisten nichts zu tun haben wollen.

  5. Ein Verbot ändert nichts an der Zuwanderungsproblematik – und die ist das einzige Thema, an dem sich jemand aus der ganz rechten Ecke hochhangeln könnte. Eine ernstzunehmende Partei könnte dies nach meinem Eindruck auch jetzt schon. Wer weiß, vielleicht passiert in dieser Richtung nur deswegen nichts, weil die NPD mit ihren schrägen Vögeln die entsprechende Position so zuverlässig lächerlich macht.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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