Felix Baumgartner


Will heute aus 37 km Höhe springen, beim Fall nach unten die Schallmauer durchbrechen.

Für die einen ist es Wahnsinn – für mich: Die Realisation eines Traumes.

Hier der Link zum Livestream.

/edit

Schad, hat nicht geklappt. OK, dann morgen 😉

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Veröffentlicht am 9. Oktober 2012, in Einfach nur gut. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 16 Kommentare.

  1. Wurde wohl leider abgebrochen

  2. Nur drei Worte:

    Lä-cher-lich

  3. In diesem Zusammenhang sollte man evtl. auch diesen Mann hier erwähnen: Joseph_Kittinger (http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Kittinger)
    3 von 5 Rekorden die Baumgartner brechen will, hällt dieser Mann und das war 1960.

    Wollt ich nur mal erwähnt haben 😉

  4. fir mich ein Irrer.
    Ich glaube in diesem Zusammenhang auch nicht an hehre Ideale, vielmehr an den Willen, mit allen Mitteln an reichlich Kohle zu kommen
    .. nur: ist das ein Motiv?
    .. nur 2: soll das ein Vorbild (für die Jugend) sein: mit Irrsinn den schnellen Euro zu erreichen?
    Nein, ich neide es ihm nicht, würde aber auch keinen Cent zu seinem (Lorbeer- oder ..- ) Kranz beisteuern

  5. Lochkartenstanzer

    Ich mußte da nur an Kiwi: https://www.youtube.com/watch?v=sdUUx5FdySs denken.

    lks

  6. Kiwi isses. 😉

    Ich find den Kiwi-Film toll. Folge deinen Träumen, egal welche Konsequenzen es hat. Und wenn es schiefgeht, geht es schief.

    Der einzige, der hier sein Leben riskiert, ist Baumgartner und er hat auch das Recht dazu – es ist sein Leben.

    Nur weil er nicht wirkt wie ein Träumer, heißt das nicht, dass er keiner ist. SO einen Stunt pullst du nicht, wenn du „nur“ Geld verdienen willst. Da gibts wahrlich andere Möglichkeiten.

    Nein, Baumgartner ist in der Tat ein Träumer, er hat Träume, die wir nicht nachvollziehen können, doch er setzt sehr zielstrebig alles daran, seinen Traum umzusetzen, ohne auf die Konsequenzen zu achten. Und aufgrund seiner Äußerungen weiß er sehr wohl, dass er dabei sterben kann.

    Kiwi halt. Lebe deinen Traum.

    Und DAS ist in der Tat etwas, was wir, in kleinerem Maßstab, auf unser Leben ummünzen können.

    Ich gucke mir übrigens bei meinen Kritiken immer an, in welcher Gesellschaft ich mich befinde. Und manchmal sorgt diese Gesellschaft dafür, dass ich meine Meinung überdenke 😉

    http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/lieber-felix-baumgartner-26628862.bild.html

  7. noch etwas, liebes Tantchen.
    Bei dem Begriff „ExtremSPORT“, der in diesem Zusammenhang immer wieder fällt, versucht mein Beiss- und Kauwerkzeug, dem Irrweg meines Mageninhaltes zu folgen,
    vergeblich zwar, denn diese „Teile“ sind noch gut verwurzelt, schlimmstenfalls bestens befestigt, aber das Wieder-Einsetzen eines ggf. „wieder aufbereiteten“ Werkzeuges wäre doch eher weniger appetitlich.
    Du siehst, ich teile Deine Begeisterung in – wie man so dämlicherweise sagt – „keinster Weise“
    was Dir aber sicherlich „Wurscht“ sein mag

    • Oh, aber ich bin mitnichten „begeistert“.

      Aber ich erkenne an, dass hier jemand ist, der Träume hat, die er verwirklichen will. Von einem logischen Standpunkt aus, ist das, was er da macht, völlig bescheuert, das Risiko unkalkulierbar, und ich würde es im Leben nicht eingehen. ABER:

      Es ist sein Risiko. Seins alleine. Und anders als so viele riskiert er keine anderen Menschenleben. Nur seins.

      Und angesichts der Tatsache, dass wir in einem Versicherungszeitalter leben und offenbar die Leute glauben, dass sie sich selbst gegen den Tod versichern können, ist das eine erfrischende Abwechslung.

  8. Der Typ ist irre – nichts anderes!

    Wenn er Glück hat, kommt er unten an, überlebt schwerst verletzt und wird seines Lebens nicht mehr froh. Wenn er dann nicht gerade im Wachkoma liegt, wird er aber wahrscheinlich auf die Idee kommen, im Rolli zu springen.

    Wenn er bewusstlos werden sollte, kann er seinen Flug wohl auch nicht mehr steuern und fällt dann ggf. anderen Leuten auf den Kopf, also „nur sein eigenes Leben gefährden“ sieht für mich anders aus.

  9. Lochkartenstanzer

    es ist vollkommen egal, ob man das gut findet oder nicht, oder ob man sowas selbst machen würde. hat die Chance, seinen Traum zu leben.

    Die Frage ist natürlich, ob man so jemandem so etwas erlauben will/darf wenn dabei andere auch zu schaden kommen könnten. Ich weiß nicht, ob er Vorkehrungen getroffen hat um zu verhindern, daß andere geschädigt werden könnten. Aber ich würde doch annehmen, daß da gewisse Sicherheitsvorkehrungen doch zu Auflage gemacht wurden, und sei es, daß da ein Kampfjet den vorher abschießt, bevor er jemandem auf den Kopf fällt.

    Aber ich gehe davon aus, daß New-Mexiko bewußt gewählt wurde, weil es da nur wenige Leute gibt, denen er auf dem Kopf fallen kann.

    Ansonsten geht er mir am A… vorbei. Ich habe halt nur den Kiwi asoziiiert, weil sein Sprung mich genau daran erinnert hat.

    lks

    PS: Auf den Kiwi bin ich übrigens über unser Tantchen gestoßen. 🙂

  10. Der Typ ist nicht irre, er ist einfach nur konsequent. Und andere gefährden tut jeder von uns jeden Tag mit gaznz alltäglichen Tätigkeiten mit vielfach höherer Wahrscheinlichkeit (Auto- Fahrradfahren, Holz hacken, die Wahrscheinlichkeit, dass dabei jemand anderes zu Schaden kommt ist deutlich höher als bei dieser Aktion)

    Insofern soll er machen. Das einzige worüber man ggf. kritisch nachdenken könnte, ist die Ffrage, ob die dafür verbrauchten Resourcen (z.B. Helium) sinnvoll angelegt wurden, aber auch da gibt es wahrlich genug Beispiele, für wesentlich umfangreichere tägliche Verschwendungen, nach denen kein Hahn kräht und die als ganz selbstverständlich hingenommen werden.

    Also, so what? Aufregen, nur weil wir selbst nicht das Durchhaltevermögen (oder auch die Möglichkeiten) haben unsere Träume genauso konsequent zu leben? Sind wir etwa neidisch, weil es da jemand mal wirklich durchzieht? Vielleicht gelänge es ja, auch die eigenen Träume oder wenigstens einen davon so konsequent zu verwirklichen, wenn man nur den Arsch mal ordentlich hochkriegen würde, wenn man nicht so bequem geworden wäre. Nein, lasst den mal machen, und vielleicht wird daraus ja wirklich mal der ultimative Notabstieg für Raumstationinsassen 😉 Und wenn nicht, dann ist es wenigsten ein weitere Rekord.

    • Danke, Karl 🙂

    • KONSEQUENT?
      in seiner von der Sensationspresse unterstützten Vorbildfunktion?
      Kall, mei‘ Drobbe!

      • Hat hier jemand von VORBILD geredet? Also ich zumindest nicht.
        Und kann man mal bitte irgendeine Meldung unabhängig davon kommentieren, was die Sensationspresse, deren Meinung mich grad mal einen feuchten Kehricht interessiert, und deren Meinung ich daher auch nicht kenne, dazu sagt? Muss ich eigenlich aus PC ALLES schlecht finden, worüber, ohne mein Wissen, die BILD positiv berichtet?

        Ich muss die Aktion auch gar nicht toll finden, und ich brauche auch keinen tieferen Sinn darin zu sehen, und ich muss mir den Menschen auch gar nicht zum Vorbild nehmen. Nur muss ich mir auch nicht krampfhaft irgendwelche Gründe basteln, warum ich es blöd finden muss, dass er ein Ding auf eine Art und Weise durchzieht, die ich vielleicht selbst nicht auf die Reihe bringe, aus welchen Gründen auch immer.

        Wenn ich’s mir für mich selbst nicht vorstellen kann, muss ich’s nicht schlecht reden, damit ich dabei kein schlechtes Gewissen kriege.

        • Naja, wenn man das so liest, könnte man schon den Eindruck bekommen, du siehst in dem Menschen ein Vorbild, zumal da er sich ja „seinen Traum erfüllt“ – bei mir waren Träume, in denen ich aus großer Höhe falle, immer Alpträume und die erfülle ich mir ganz sicher nicht 😉
          Fakt ist aber, dass soetwas äußerst riskant ist und man sich gründlich überlegen muss, ob man das Risiko zu sterben für einen solchen Kick unbedingt eingehen muss und da haben die meisten wohl beschlossen, dass sie es nicht täten.
          Im übrigen möchte ich klargestellt wissen, dass eine Gefährdung bei der Arbeit, im Haushalt oder Straßenverkehr einfacher klein zu halten ist, als bei einem Sturz Sprung aus 36 km Höhe.
          Und jemanden der aus dieser Höhe springt, kann man IMHO getrost als „irre“ bezeichnen, ohne sich dabei auf seinen Geisteszustand im allgemeinen zu beziehen.

          BTW: Was passiert eigentlich mit dem Ballon und der Kapsel, mit denen er aufsteigt – und hat man schon eine Methode ersonnen, seine Überreste zu detektieren und einzusammeln, falls doch etwas schief geht? (letzteres ist ganz klar „trollig“, aber das find ich drollig 😉 )

          • Also klein halten kann man die Risiken bei einem Sprung aus 36km Höhe genauso, und das ist auch genauso geschehen. Nur musste man vorher (und hinterher) natürlich noch ein bisschen auf Drama machen, damit der Werbewert für Redbull steigt. Ich schätze, es gab durchaus Basejumps von Baumgartner, die risikoreicher waren, was ja durch die Unfallquote bei den Basejumpern im Allgemeinen auch belegt wird.

            In der Hinsicht, dass er sich einen Traum erfüllt hat, indem er konsequent, hartnäckig und über lange Zeit daran gearbeitet hat, ist er _für mich_ in gewisser Weise ein Vorbild, nur muss man das sicher von einer allgemeinen Vorbildfunktion unterschieden und als Vorbild für die Allgemeinheit hab ich ihn ganz sicher nicht hingestellt. Was das konkrete Event angeht, hat das nichts mit Vorbild oder nicht zu tun.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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