Sonderkündigungsrecht Versatel


*grummel*

Kennt ihr das Gefühl, eine Hotline anzurufen und da sowas von verarscht zu werden, dass es nicht mehr schön ist?

Hintergrund: Seit dem 26.4. wohn ich hier in der neuen Butze. OK, mir war schon klar, dass ich noch ein wenig doppelt zahlen muss beim Anbieterwechsel.

War auch soweit ok (zähneknirschend), aber:

Versatel teilt mir ohne weitere Aufforderung mit, dass sie mir keinen Anschluß hier zur Verfügung stellen können. Letzte Meile der Telekom.

Für mich ist dann klar: 1.5. Ende des Vertrags.

Yo. Aber das hätt ich der Versatel wohl besser mitgeteilt. Die Hotline meinte gerade eben zu mir:

„Es gibt ein Urteil aus Mai, dass das Sonderkündigungsrecht mit 3 Monaten beziffert.“ – Das Urteil such ich. Ich glaub nämlich nicht, dass das ein „Letze Meile“-Urteil ist. Ich wollte vom Hotline-Knülch ein Aktenzeichen haben. Nö, hatte er gerade nicht wirklich parat.

„Im Telekommunikationsgesetz steht, dass, wenn der Provider die letzte Meile nicht bekommt, der Kunde noch 3 Monate zahlen muss“ => direkt danach gepullt. Die Mischung aus den beiden Argumenten ist so bescheuert, dass ich das dem Knülch einfach mal nicht glaube. Auf meine Frage „in welchem Paragraphen steht DAS denn?“ kam nur „ich finde das auf die Schnelle nicht“. Und ich acker mich grad durch das Telekommunikationsgesetz, finde aber definitiv nix.

Ich kanns aber auch nicht eindeutig widerlegen. Und da mir die Brüder mal eben 140 Euro vom Konto eingezogen haben, die ich eigentlich nicht habe, brauch ich mal Hilfe. 😦

Weiß jemand was genaueres?

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Veröffentlicht am 13. September 2012, in alltägliche Katastrophen. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 7 Kommentare.

  1. „braune Masse“ allüberall
    ja, Tantchen, warum hattest Du nicht ein Vierteljahr vor Deinem Umzug …
    bla bla bla
    sieht net so gut aus 😦

  2. Tut mir ja leid, aber das steht so im TKG, § 46, Abs. 8, Satz 3 :
    „…Wird die Leistung am neuen Wohnsitz nicht angeboten, ist der Verbraucher zur Kündigung des Vertrages unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats berechtigt…“

  3. Denn es ist ein beidseitiger Vertrag. Vertragsobliegenheiten auf beiden Seiten. Du hast einen Vertrag mit Mindestlaufzeit geschlossen. Das Du umziehst muss und kann Deinen (alten) Provider nicht interessieren. Die Änderung der Vertragsbedingungen sind durch Dich zu verantworten. Natürlich ist das mit dem Geld Mist, verstehe ich…

  4. Lochkartenstanzer

    Jeder Jurist hat da zwar eine andere meinugn dazu, und ianal, aber ich würde s daraauf ankommen lassen.

    Wann hast Du der versatel mitgeteilt, daß Du umziehen willst und Die Dir den Vertrag ändern sollen?

    Ich würde dieses datum nehmen und ab da 3 monate zum Monatsende. Bis dahin würde ich bezahlen und den Rest wieder zurückbuchen lassen (villeicht vorher androhen, daß Du zurückbuchen läßt und sie das üebrweisen sollen, wenn sie keine weiteren Kosten haben wollen).

    Wenn sie stur sind einfach durchziehen, ansonsten verhandeln.

    Und wenn sie mit Inkasso & Co. kommen, immer dagegenhalten. Kostet natürlich Nerven. So würde ich es machen (und hab es bei 1&1 vor 10 Jahren auch durchgezogen). Hat natürlich den Vor-/Nachteil, daß ich bei denen jetzt nie mehr Kunde sein darf und ich darf denen nicht einmal mehr Kunden schicken, um die Provision abzugreifen. 🙂

  5. Vielleicht solltest du auch mal die Zeitschrift c’t kontaktieren. Sie helfen einem und wenn es besonders schlimmer Fall ist, wird in der Rubrik „Vorsicht Kunde“ davon berichtet.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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