Scheiß Toleranz II


Sagt mal Leute, ist der Hilgers nicht mehr ganz DICHT?

Der soll die Kinder schützen. Nicht ausliefern.

Siehe dazu auch: Offener Brief an Herrn Hilgers, der das ganze Elend mal ausführlich schildert.

Ein mutiger junger Mann.

Von wegen, Beschneidungen sind harmlos.

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Veröffentlicht am 28. August 2012, in alltägliche Katastrophen. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. Liest sich nicht, als sei eine Beschneidung wünschenswert…

  2. Ah ich könnt kotzen. Ich müsste eigentlich mal eine Post dazu machen, schffe das aber nicht. Denn das muss sorgfältig geschehen.

    Langsam bringt mich das alles gewaltig auf die Palme. Am allermeisten, dass man immer und überall die deuttsche Geschichts- und meistens auch noch die Antisemitismuskarte zieht, selbst die Kirchenvertreter und auch die (noch) meiner Kirche, manchmal nur andeutungsweise, manchmal offen.

    Ich empfinde es mir gegenüber als grobe BELEIDIGUNG, wenn ich mir Antisemitismus unterstellen lassen muss, weil ich eine Körperverletzung als solche bezeichne und dafür plädiere, diese zu unterlassen, und mich gegen gesetzliche Schnellschüsse zur unbegrenzten Legitimation auspreche.

    Das hat verdammt nochmal nichts mit Antisemitismus zu tun, wenn man ein paar verknöcherte alte Männer auffordert mal mit Nachdenken anzufangen, ob ein „göttliches“ Gebot heute noch genauso zeitgemäß ist wie es früher andere waren, die inzwischen schon längst nicht mehr als zwingend gelten bzw schlicht abgeschafft sind (Steinigung etc.). Und warum in aller Welt soll es so schlimm sein, dass ausgerechnet Deutschland hier den Anfang macht, was im Übrigen in dieser absoluten Form gar nicht stimmt. In Frankreich ist sie nicht erlaubt, sondern wird nur stillschweigend geduldet. In den Niederlanden wird sie ärztlicherseits ausdrücklich abgelehnt. In Schweden darf sie nicht gegen den Willen des Kindes erfolgen, sofern dieses die Reife für eine solche Einwilligung hat, was die muslimische Beschneidung eigentlich ausschließen würde, die schwedischen Kinderärzte fordern klar ein völliges Verbot. Sooo sehr allein sind wir hier also nicht in Europa, zumindest nicht mit den Denkanstößen und Initiativen. Und nochmal: es geht um die Beschneidung von Säuglingen und Kindern, nicht um die von Männern oder Jugendlichen, die die Tragweite dieses Einblicks beurteilen können!

    Was ist verdammt nochmal schlimm daran, zu warten, bis ein Mann oder Jugendlicher selbst entscheiden kann? Sind die beschnittenen (und auch die unbeschnittenen) Konvertiten keine vollwertigen Moslems oder Juden? Sollte es tatsächlich so sein, dann würfe das ein sehr bezeichnendes Licht auf diese Religionen bzw. auf die, die meinen sie offziell verteten und Menschen, die sich zum jeweiligen Gott bekennen, Minderwertigkeitsgefühle aufgrund einer Äußerlichkeit einreden zu dürfen. Bis zum 2 nachchristlichen Jahrhundert wurde von Konvertiten zum Judentum außerhalb Judäas keine Beschneidung verlangt, sie wurden GETAUFT. Und die Beschneidung war auch unter Rabbinern zu früheren Zeiten nicht so unumstritten, wie man es heute gern darstellt.

    Ich habe langsam wirklich ein Problem, nicht mit meiner Religiosität, nicht mit meinem Gott, aber mit meisten offiziellen Vertetern ALLER Religionsgemeinschaften und zwar umso mehr, je höher diese in den jeweiligen Gemeinschaften angesiedelt sind. Und ich weiß nicht wie lange ich meine Kirche noch mein Kirche nennen kann und will. Bisher war sie es noch, obwohl wir nie auf’s allerengste verbunden waren.

    Und dass jetzt selbst ein hoher Vertreter des Kinderschutzbundes in Deutschland einknickt und auch das so schnell, wo sich in anderen Ländern KinderÄRZTE ausdrücklich für ein Verbot medizinisch nicht notwendiger Beschneidungen einsetzen, ist ein Skandal und ein weiteres Beispiel von Mangel an Rückgrat.

    • „Ich habe langsam wirklich ein Problem, nicht mit meiner Religiosität, nicht mit meinem Gott, aber mit meisten offiziellen Vertetern ALLER Religionsgemeinschaften “

      Stimme dir da zu!

      Die Liste der Verfehlungen solcher „Herrschaften“ ist lang und beginnt und endet nicht mit der Beschneidung kleiner Kinder.

  3. ein anderer Stefan

    Ich kann nicht nachvollziehen, wieso irgendjemand glauben kann, dass die Beschneidung eine gute und richtige Sache sei. Der Kinderschutzbund hat seinen Namen damit jedenfalls nicht mehr verdient, wenn deren Sorge tatsächlich ist, dass jemand in die Illegalität getrieben wird. Ich weiss, dass man das nicht vergleichen kann, aber bei weiblicher Genitalverstümmelung sind sich alle einig, dass das ein grausames Verbrechen ist. Und weil sie den Jungs „weniger“ abschneiden, ist das plötzlich kein Thema? Es hat niemand an kleinen Kindern rumzuschneiden, egal welche Tradition da reklamiert wird.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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