Kleiner Rant


Ich bin ja aktuell wieder mal recht fassungslos ob dessen, was hier gerade so wieder an geballter Dummheit und Frechheit verzapft wird.

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Da hatten wir doch den Riesenstreit um die Beschneidung von kleinen Jungs. Die beleibe nicht so harmlos und komplikationsfrei ist, wie immer wieder gerne behauptet wird. Und die in den Kindern offenbar sehr viel nachhaltigere Reaktionen auslöst und eine niedrigere Schmerzschwelle haben läßt, als man gemeinhin meint.

Jüdisches und muslimisches Leben wäre hier nicht mehr möglich, die Richter in Köln wären durch die Bank kaltherzige Nazis und *jeder* der sich gegen die Beschneidung von Jungs ausgesprochen hat, fand sich auf einmal auf der Anklagebank wieder. Ankläger: Ausgerechnet diejenigen, die besser die Klappe halten, weil auch nicht grad ne saubere Weste, wie z.b. die Deutsche Bischofskonferenz. Statt sich bei den Beschneidungen mit dummen Geschwafel einzumischen sollten die lieber ihren Laden bezüglich der Missbrauchsfälle in Ordnung bringen.

So und nu? Ein paar Wochen sind ins Land gegangen, für den Schutz der Kinder wurde NICHTS erreicht, es wird lustig weiter beschnitten und das war jetzt das Sommertheater? DAFÜR hat unsere Kanzlerin das erstemal in ihrer Regierungslaufbahn deutliche Worte gefunden? DAFÜR?

Geht doch alle sterben. Stellt endlich die Kinder unter den Schutz des Gesetzes. Und zwar alle Kinder. Grenzt doch bitte die Jungen nicht aus, nur weil ein paar frustrierte Emanzen sich nicht scheuen, ihren Mannesfrust auch an „kleinen Männern“ auszulassen.

Und wo wir schon mal dabei sind, Frust und so:

Schwulenehe. Wird doch mal wirklich Zeit, meint ihr nicht? Es gibt ja nicht wirklich einen Grund, die Schwulenehe noch zu verbieten oder rechtlich als geringer anzusehen. Gibts nicht?

Doch. Schäuble will das nicht. Nicht aus moralischen Gründen, sondern weil er dann ein paar Millionen Euro weniger Steuereinnahmen hat wegen dem Ehegattensplitting. MILLIONEN.

Lassts doch mal die Zocker von den Banken fallen, dann habts genug Kohle über, um den Verlust zu verkraften. Und überhaupt – wer geriert sich grad als der Hort der Schwulenehe? DIE FDP…ausgerechnet. Wenns nicht so traurig wäre, könnt man doch glatt drüber lachen. Vor der Sommerpause gabs nämlich eine Bundestagsabstimmung zum Thema Schwulenehe. Dreimal dürft ihr raten, welcher Hort der Bürgerrechte dagegen war. Nu sindse wieder unter 5% gedroppt und schwupps überlegt man, ob man das mit der Schwulenehe nicht doch machen könnte?

Für wie doof haltet ihr die Leute…oh ok, rhetorische Frage.

Und wo wir schon mal bei „für wie doof…“ sind – der „Fall“ Drygalla. Da wird eine Ruderin über viele Jahre systematisch aufgebaut. Man gibt ihr einen Job bei der Polizei und ermöglicht ihr so einigermaßen stressfreies Trainieren. Finanziell abgesichert und so.

Und wo man sie doch so verwöhnt hat mit Steuergeldern und nur eine kleine Medaillenforderung dagegenhält, was macht das undankbare Stück? Verliebt sich. In den Falschen. Igitt. Sippenhaft, sofort aus dem Polizeidienst entfernen, Olympisch unwürdig, sie hat sich ja wohl offensichtlich eingeschlichen, das KONNTE DOCH KEINER AHNEN.

Und im Zuge dessen wird eine junge Frau sowas von zur Minna gemacht, dass man sich beim Durchblättern nur noch fragen konnte, ob die alle noch was merken – NSU hin NSU her.

Fakt ist: Ihr Freund ist kein Mensch, auf den man stolz sein kann. Aber sie liebt ihn. So – und wo ist das Problem? Hat sie antisemitische oder rechtsradikale Äußerungen getätigt? Nein, sie hat sich von dem ganzen Nazischeiß ausdrücklich und vor allem sehr deutlich distanziert.

Auf sie wurde „eingewirkt“ freiwillig den Vorbereitungsdienst zur Polizei zu verlassen. Das ganze garniert mit einer Handvoll Heuchelei von den Chefs, die bedauernd irgendwas in der Richtung sagten, dass man ihr mehrfach gesagt hätte, sie soll sich von ihm trennen, aber wenn sie das nicht macht, muss man natürlich….
*KOTZ*
Hört mal zu ihr Arschlöcher, hätte euch das nicht mal vor dem Versagen der ganzen Inlandsgeheimdienste im Fall NSU auffallen können? Dann würden jetzt noch ein Haufen Menschen leben. Aber DA ist das in Ordnung, die Rechten zu tolerieren, nur, wenn man beim Rudern „versagt“ und nicht die Medaille holt, dann ist das ein Grund, hier einen Aufriss zu machen als hätte die arme Frau grad versucht, halb Berlin mit einer Atombombe zu sprengen.

Sie ist unschuldig. Sie hat sich nach *keinem* Gesetz etwas zuschulden kommen lassen, wohl auch deshalb musste man auf sie „einwirken“ damit sie „freiwillig“ geht – denn in der Hand hatte man – nichts.

Das Mobbing kennend, was „Nestbeschmutzern“ droht, kann ich verstehen, dass sie gegangen ist.

Boah, das ist alls so widerlich und verlogen und ekelerregend, man kommt aus dem Kotzen nicht mehr raus.

/update: Die Frau wird nur noch systematisch fertiggemacht. Alle Sportförderanträge werden ausgesetzt, der Antrag um Aufnahme in die Bundeswehr wurde „ausgesetzt“ – einzig und allein, weil ihr FREUND, nicht sie selbst, eine Macke hat.

Leute, wir sind NICHT in der Sippenhaft, vor Gericht würde *jeder* einzelne eurer „Argumentationspunkte“ zerrissen werden, und das völlig zu Recht. Lasst das Mädchen vom Haken, gebt der die Sportförderung und gut ist. Zumal ihr mit eurer völlig bescheuerten Hysterie vor allem gerade eins erreicht: Sympathiebonus für die Rechte. Das Verhalten gegenüber Nadja Drygalla ist so offensichtlich unfair und ungerecht, dass ihr gerade voll denen in die Hände spielt, die ihr doch eigentlich „strafen“ wollt. Gott und ihr merkt das noch nicht mal.

So. Und wen hab ich nu vergessen?

Achja, die Lachnummer des Sommers. David McAllister. Hey, muss man doch verstehen. Wenn einem die Medien nicht mehr zuhören, möchte man doch zumindest Interviews im Anzeigenblättchen haben, oder?

Armselig.

Links such ich mal ausnahmsweise nicht raus, ich bin stinkig…aber ihr habt das ja auch alles irgendwo mitbekommen.

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Veröffentlicht am 14. August 2012, in ärgerlich. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 22 Kommentare.

  1. Du sprichst mir aus der Seele (ich hätt’s nur an der einen oder anderen Stelle ’n bisschen anders formuliert).

    😀

  2. Dutzende Milliarden gehen jedes Jahr über den Jordan wegen der Steuerhinterziehung aber das ist ja nur ein Kavaliersdelikt. Dagegen hat unser Bundesschäuble aber nichts und die FDP beschwert sich das man Steuer-cds aufkauft.

    Der Friedrich war auch ein schönes Beispiel wie er sich gleich mal rotzfrech hinstellt und sag man solle doch das Verfassungsgericht ignorieren und dann noch das man die Gelder für Asylbewerber doch wie Hartz 4 klein rechnen kann.

    Tantchen ich versteh deinen Frust.

  3. ein anderer Stefan

    Die Beschneidung von Kindern und Jugendlichen ist nach deutschem Recht Körperverletzung. Das haben die Richter gesagt. Nicht mehr und nicht weniger. Das dient vor allem den Ärzten, die bisher in einer Grauzone waren. Jetzt damit zu „drohen“, dass die Kinder dann irgendwo anders beschnitten würden und man dann ja nichts mehr garantieren könne, ist ein Erpressungsversuch.
    DIe Idioten, die daraus gleich was von Nazis machen, sollten mal ein deutsches Gesetzbuch lesen. Es ist ein hirnverbrannter Blödsinn, was daraus gemacht wird. Wenn die deutsche Gesetzgebung meint, sie will systematische, planmäßige Körperverletzung Minderjähriger gutheißen aufgrund irgendwelcher religiöser Traditionen – bitte. Ich warte dann drauf, dass einer der Jungs als Erwachsener vors BVG zieht oder vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – nichts weniger als eine Menschenrechtsverletzung ist das.
    Immerhin muss man dem Christentum eins zugute halten: Es ist weitgehend aus dem Mittelalter raus, Exorzismen, körperliche Züchtigungen und ähnliche „Traditionen“ sind (mindestens in Deutschland) weitgehend verschwunden. Dass ausgerechnet die sich jetzt für ein zurück ins Mittelalter stark machen, zeigt nur umso deutlicher, wes Geistes Kind die immer noch sind.

    Die gleichgeschlechtliche Ehe hab ich jetzt nicht im Detail verfolgt, aber wenn Gleichstellung, dann bitte auch richtig, mit allen Rechten und Pflichten. Ein „bisschen gleich“ geht nicht. Egal, was der Finanzminister oder die CSU dazu sagt. Und die FDP („fast drei Prozent“) hat sich ja schon vor 30 Jahren als Wendehalspartei etabliert.

    Und das mit der Drygalla ist in der Tat ekelhaft. Mediale Vorverurteilung, Sippenhaft – echt zum Kotzen. In den Medien wird es jetzt ja auch noch so dargestellt, als sei ihr Austritt aus dem Polizeidienst eine Art Schuldeingeständnis. An Stelle der jungen Frau würde ich alle mit Verleumdungsklagen überziehen – aber nein, dafür hat sie ja wahrscheinlich kein Geld, weil sie jetzt keinen Job mehr hat.

  4. >> Schwulenehe. (…) Doch. Schäuble will das nicht. Nicht aus moralischen Gründen, sondern weil er dann ein paar Millionen Euro weniger Steuereinnahmen hat <<

    Was die Steuern angeht, liegt Schäuble richtig, weil die Vergünstigungen nun mal auf Familienförderung gerichtet sind. Wenn aber sichergestellt ist, dass keine unangebrachten Vorteile bestehen, gibt es aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund, irgendwem die rechtliche Zusammengehörigkeit zu verwehren. Da zieht dann der Gleichbehandlungsgrundsatz.

  5. Auch Homosexuelle können Kinder haben (ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage in den nächsten 20 Jahren sogar Miteinander auf medizinischem Wege), wenn es wirklich um Familienförderung gehen würde sollte man die steuerlichen Vorteile/Vergünstigungen eben an das Vorhanden sein von Kindern binden. Egal ob leiblich oder adoptiert (oder wie auch immer).

    • >> sollte man die steuerlichen Vorteile/Vergünstigungen eben an das Vorhanden sein von Kindern binden. <<

      Korrekt, wenn Kinder vorhanden sind, wäre meiner Meinung nach sogar das Splitting angebracht – welches man von mir aus aber auch generell abschaffen könnte. Wozu z.B. ein Ehepaar, das keine Kinder haben will und sich hat sterilisieren lassen, noch "splitten" können soll, erschließt sich mir nicht.

      Eine andere Frage wäre, ob man es begünstigen sollte, dass gleichgeschlechtliche Paare – auf welchem Wege auch immer – Kinder haben. Klare Meinung hierzu: Das sollte die Ausnahme bleiben, alles andere wäre Gleichmacherei um jeden Preis möglicherweise zulasten von Kindern.

      • Udo, stell dir bitte die Frage: Was machen gute Eltern aus?

        Alles das, was Hetero-Eltern können, können auch schwule Eltern leisten.

        Das *einzige* Problem sind Mobbingsituationen in Schule und Kindergarten. Und das kann doch wohl kein Grund sein, eine Adoption zu verweigern, oder?

        • >> Alles das, was Hetero-Eltern können, können auch schwule Eltern leisten. <<

          Die an dieser Stelle normalerweise fällige Nein-Doch-Nein-Doch-Diskussion kann man wohl mit dem gemeinsamen Nenner umgehen, dass gleichgeschlechtliche Eltern (und somit Hauptbezugspersonen) sicherlich besser sind als gar keine. Ansonsten ist meine Haltung allerdings von dem geprägt, was ich selbst mitbekommen habe: Bei homosexuellen Paaren gibt es unterm Strich eben doch mehr Probleme als bei den Heteros. Die durchschnittliche Dauer der Beziehungen ist kürzer und es treten auch mehr deviante Verhaltensweisen auf. Die Akzeptanz gegenüber solchen Lebensgemeinschaften wird vermutlich eher ab- als zunehmen, was auf Kinder noch sehr viel stärker wirkt als auf Erwachsene und somit als (Gegen-)Argument nicht vernachlässigt werden darf.

          Naja – meine höchst subjektive Sicht der Dinge. Wahrscheinlich gilt hier wieder: Anzahl der Diskutanten gleich Anzahl der verschiedenen Meinungen. 😉

  6. Danke für die klaren, wenn auch an manchen Stellen harten, Worte. Du hast hier gut aufgezeigt wie es im Moment in unserem Land läuft. Jeder Politiker rennt, aber er/sie/es bewegt sich keinen Zentimeter da man ja Wählerstimmen verlieren könnte und damit ja nicht mehr so viel Geld bekommt. Meine lieben Herrn Politiker, so ist das Leben, zeigt doch mal Rückgrat und zieht euren Kurs durch und damit meine ich nicht den „wir sind doch nur ein Fähnlein im Wind“ Kurs, sondern einen harten Kurs der auch mal ein Ziel erreicht. Gegenwind bekommt jeder, aber nur die Willensstarken kommen ans Ziel.

    Macht es euch doch nicht so schwer mit dem Thema „Beschneidung“. Kinder dürfen nicht beschnitten werden (Ausnahmen wegen medizinischen Gründen sind erlaubt), aber wenn sie ihr Recht auf Selbstbestimmung haben dürfen sie von sich aus entscheiden, ob sie unters Messer wollen oder nicht. Und wenn sie sich schon unters Messer legen dann bitte in einer Klink oder bei einem Arzt, welcher sich auskennt, und nicht im heimischen Wohnzimmer.

    Zum Thema „Schwulenehe“ gibt es auch einiges zu sagen. Erstens „Schwulenehe“ ist das blödeste Wort was man hierfür nennen konnte. Bitte nennt das Kind doch politisch richtig „Gleichgeschlechtliche Ehe“ oder ganz klassisch „Ehe“. Das Herr Schäuble jetzt heult ist doch klar, er bekommt nicht mehr so viel Geld, so dass es dieses Jahr keine so große Diätenerhöhung geben kann (Sorry für den Satz).
    Ich kenne und bin mit einigen Gleichgeschlechtlichen Pärchen gut befreundet. Einige haben dank unseres katholischen Pfarrers sogar ein Kind adoptieren dürfen (es ist sogar getauft).

    • Ich glaube nicht, dass es den Politikern vorrangig um Geld geht. Das ist für die inzwischen eher eine Art Statussymbol geworden. In erster Linie geht es doch um Macht. Und an der Spitze von irgendwas gehts einem gut, da möchte man nicht weg, also tut man alles (oder eben nichts) um von da nicht vom bösen Wähler vertrieben zu werden.

      Darum hecheln die ja alle so der Meinung einzelner hinterher, wenn die nur laut genug sind. Darum ist die Bildzeitung ja so mächtig – weil sie laut genug ist.

      Diäten und Geld – darauf kannst du das nicht reduzieren, darum gehts nicht ein bisschen.

  7. Ehe – was ist das? Letztendlich ein Vertrag, um bestimmte Rechte und Pflichten zwischen zwei Menschen festzulegen. Vielleicht sollte man die ganzen Gesetze rund um Ehe und Familie mal auf den Prüfstand stellen. Ehegattensplitting gehört m.M.n. abgeschafft, die Förderung der Familie sollte durch andere Dinge geschehen…

    • ein anderer Stefan

      Ich habe gerade mal bei der anderen Tante nachgelesen. Offenbar gibt es eine juristische Auffassung, dass das Splitting sogar verfassungsrechtlich geboten sei. Art. 6, Schutz von Ehe und Familie. Es wäre demnach verfassungswidrig, wenn eine Ehe wegen stark unterschiedlicher Einkommen steuerlich bestraft würde. So ganz einfach ist das mit dem Abschaffen also nicht…

  8. oh, da hat sich aber einiges angestaut 😉
    aber, so unter’m Strich, eine gute Zusammenfassung der „saure-Gurkenzeit“, der wieder mal ein ganzer Tropen- oder sonstiger Wald sinnlos zum Opfer gefallen ist 😦

  9. Ömm, wo kann ich das hier unterschreiben? Gut gebrüllt, Löwe bzw. Tantchen!

  10. Ich bin ja gegen Schwulenehe!

    Also gegen das Wort… Ehe reicht doch vollkommen aus

    • Warum? Schwule bezeichnen sich ja selbst als schwul. Oder lesbisch. 😉

      Das ist schon etwas länger kein Schimpfwort mehr, eher ein klassischer Fall, wie ein Schimpfwort von den Betroffenen umgedeutet wird und positiv besetzt. Im englischen Gay ist dasselbe. Einst Schimpfwort, heute eine Bezeichnung, mehr nicht.

      Political Correctness und die krampfhafte Suche nach den „richtigen“ Begriffen ist auch von großem Übel, man kann damit super Ressentiments verstecken und die Leute beleidigen, ohne dass sie die Möglichkeit haben, dagegenanzugehen. Von daher: Sagtes frei heraus: Schwul, lesbisch, bi, Hetero, suchts euch aus. Aber versucht nicht krampfhaft irgendwelche Begriffe zu bilden oder Satzungetüme, denen man das Unwohlsein mit den Tatsachen geradezu ansehen kann.

      Und solange man die Gleichstellung nicht erreicht hat, solange muss man auch noch den Begriff „Schwulenehe“ führen. Schwul in dem Fall auch als Begriff für Frauen. Ich will hier nicht wieder mit Wortmonstern wie „Schwulen- und Lesbenehen“ anfangen müssen.

      • ein anderer Stefan

        Es aber deckt in der Tat nicht alle Fälle ab. Ich kenne einen Fall, in dem zwei (m.W.) nicht lesbische Frauen eine eingetragene Partnerschaft eingegangen sind, um das als Ver- und Vorsorgeinstrument (vor allem für Alter und Krankheit) zu nutzen. Das ist sicher nur ein Einzelfall, aber letztlich kann es auch so etwas geben. Ob das im Sinne des Gesetzgebers ist, darüber ließe sich sicher streiten.

        • Warum jemand heiratet hat doch in erster Linie keinen etwas anzugehen, oder?

          • Solange die Ehe von Schwulen/Lesben anders heißt, als die Ehe von Heteros, wird sie anders behandelt werden.

            • Das ist genau der Trugschluss, der immer und immer wieder dazu führt, dass es tolle Ausreden gibt, die Gleichstellung abzulehnen.

              Macht doch endlich mal die Augen auf. Wir diskutieren auf dem Feld entweder mit rückgratlosen Vorzeigeschwulen oder mit homophoben Volludioten, denen aber auch keine Argument zu niedrig ist um es nichts dich noch anzubringen.

              Denen müssen man endluch mal fett ins Gesicht reiben, worum es geht und ihnen die Bigotterie endgültig austreiben.

              Das machste aber nichts, wenn du verhuschtes Political Correctness Mauslein bist….

          • ein anderer Stefan

            Ne, natürlich nicht. Der Begriff Schwulenehe ist halt mitunter unzutreffend, das wollte ich machen.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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