Logisch


*seufz* oder auch nicht.

Was mich immer wieder aufregt, sind Leute, die Geschichten ohne Sinn und Verstand erzählen. Da ist auch Jugend keine Ausrede, ein bisschen logisch stringent sollte das echt sein.

Momentan bin ich ein wenig von Werwolfgeschichten geflasht – fragt mich nicht warum. Ich mag die Nackenbeißer einfach 🙂

Und es gibt ne Menge freier Geschichten, die man dazu lesen kann. Manche sind gut, aber viele auch schlecht.

So die aktuelle.

Heldin ist das „bad girl“ der HighSchool und der Bad Ass der Schule ist natürlich besagter Alpha-Werwolf, der in dem Bad Girl seine Partnerin trifft. So weit so vorhersehbar.

Was jetzt aber allerdings mehr als dämlich ist, ist, dass dieser Werwolfpartner mal gepflegt mit einer anderen rummacht, weil die es ja so schwer hatte, weil IHR Partner über die Wupper gegangen ist und die Dame nu etwas psychotisch ist.

Hallooohooo..wir sind in der Werwolfwelt. Da wird nicht drüber nachgedacht, ob das Mädel nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Mädel geht an Mate => Ende von Mädel.

Hier in der Geschichte isses aber das Ende von Alpha.Und so zwischendrin stellt sich heraus, dass die Heldin adoptiert ist, ihr Bruder gar nicht ihr Bruder ist, sondern der Sohn der angeblichen Adoptiveltern. Irgendwie sind da alle adoptiert, die nicht bei 3 auf dem Baum sind. IHRE Adoptiveltern sind irgendwie völlig absent, und sie selbst ist Junior-High-School.

So. Juniorjahrgang in der amerikanischen HighSchool.  Wie alt sind die da? 15? Das ist *äußerst* unwahrscheinlich, dass die schon in der Lage sind, ein Rudel zu führen. Geschweige denn, ausgetüftelte Strategien im Kampffall zu entwickeln.

Es gibt Ausnahmen, es gibt Geschichten, wo das mit dem Highschool-Alpha tatsächlich gut rüberkommt. Aber die Story die ich da gesehen hab…brrrr.

Aber Ende von Alpha hat da auch noch einen *kleinen* logischen Bruch. Sie schreibt erst, dass die Partnerschaft fürs Leben gilt. Wenn einer stirbt, folgt der andere nach, die Zeit dazwischen ist von Trauer und Schmerz geprägt. Der Tod eine Erlösung des übriggebliebenen Partners, selbst Kinder sind nicht ausreichend, um den überlebenden Partner ins Leben zurückzubringen und ihm über den Schmerz, die Hälfte seiner Seele verloren zu haben, hinwegzubringen.

Hier stirbt ihr Partner und sie lebt weiter. Sie bekommt 2 Kinder – und normal wäre das etwas, wo sie spätestens nach der Geburt folgen würde. Aber nö, sie verliebt sich neu.

HALLLOOOOOHOOOOO jemand zu Hause? oO

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Veröffentlicht am 11. April 2012, in ärgerlich. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 13 Kommentare.

  1. Du liest in schlaflosen Nächten eindeutig zu viel Schund… 😀

  2. Nun … Ich … Irgendwie … Autsch?

    Persönlich bin ich auch gerade auf einem Werwolftrip. Um genau zu sein betreibe ich momentan in WoW Rollenspiel. Wenn man mal an die richtigen Leute kommt, ist das ganz amüsant. Und mein Worgen macht mir Spass. *g*
    Gibt aber ein paar Punkte in dieser Geschichte, die sich mir nicht erschliessen. Ich war persönlich der Ansicht, dass Werwölfe wie normale Wölfe eher primitiv und komplexer Gedanken unfähig sind. Aus diesem Sichtpunkt würde ich eher sagen, dass jedes weibliche Ding, das nicht bei 3 hinter einem anderen weiblichen Ding steht, dem Alphatier gehört. Aber da Werwölfe ja immerhin Fiktion sind, will ich das mal nicht als gottgegebener Fakt hinstellen.

    Mich persönlich würde die originale Geschichte interessieren. Vielleicht missverstehe ich ja die eine oder andere Sache, vielleicht kann ich noch ein paar andere, kuriose Logikfehler aufzeigen. 😉

    • MOMENT.
      WoW und ROLLENSPIEEEEL?

      • Ja – erstaunlicherweise ist auch das möglich. 😉

        Worgen finde ich übrigens auch ganz cool – kein anderes Volk hat sein Reittier quasi eingebaut. 😀

        Druiden zählen nicht – die schummeln da ja sozusagen… (sind ja auch ’ne Klasse und kein Volk)

        • Müsste dann auf Die Aldor sein, oder? Das ist doch der einzige noch halbwegs aktive deutsche Rollenspielserver… (und haltet euch von Goldhain fern, bitte… *hust*)

          • Naja – man kann auch auf ’nem PvE RP machen – kommt IMHO auf den Spieler an, nicht auf die Umgebung. 😉

            • Ja, aber auf nem RP-Server isses doch ein ganzes Stück wahrscheinlicher, dass man die dazugehörigen Leute und Gilden findet… sich alleine nach Stormwind stellen und durchspielen, dass das Landei zum ersten Mal in die große Stadt kommt, wird dann doch irgendwann öde… ^^

          • Yep, ich spiele auf die Aldor. Und glaube mir, ich halte mich bestmöglich von Goldhain fern. *grusel*
            Ich kriege physische Kopfschmerzen, wenn ich länger als zwei Minuten dort herumstehe. Was dort getrieben wird ist selbst für unterste Schublade zu gut.

        • Mein Worgen ist Druide. *g* Die Gründe liegen dafür aber auch grösstenteils ausserhalb des Rollenspiels begründet. Einerseits habe ich die Klasse immer schon gemocht, aber nie gespielt, noch bevor Cataclysm veröffentlicht wurde, wusste ich, dass ich einen Druiden spielen möchte. Andererseits habe ich eine grosse Aversion gegen grosse Reittiere (sprich Mammuts und Drachen (wobei die Netherdrachen aus Burning Crusade doch ganz ordentlich aussahen)), da sind Worgen (Wilde Hatz)-Druiden (Fluggestalt) natürlich perfekt für mich.

      • Jahaa, WoW und Rollenspiel. Wie ich in meinem originalen Posting schrieb, muss man nur an die richtigen Leute kommen, dann macht es auch Laune.

  3. Ich könnte „Wolfsherz“ von Wolfgang Hohlbein empfehlen…

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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