billig


Manches mal denkt man sich: „Das ist aber billig“ – und meint damit nicht das neueste Wulff-Schnäppchen.

Manche Verhaltensweisen sind einfach billig. Stillos. Würdelos. So zum Beispiel kleinliches mobben eines Mieters.

Doof: Mieter hat aber a) Rechtsschutzversicherung und b) liegt er mit dem Einkommen unterhalb der Schwelle für Beratungshilfeschein und Prozesskostenhilfe.

UND ich hab ne Betreuerin für Finanz- und Postfragen, weil das halt zwei Sachen sind, die ich alleine nicht hinbekomme (Stichwort: Dyskalkulie und Depression, tödliche Mischung für jede Finanzsituation, ohne gehts echt nicht).

Wieso ich das schreibe?

Mein Vermieter hat mir ohne Vorwarnung das Wasser abgestellt. Und ich lass jetzt mal die Kavallerie los. ICH diskutier mit dem nich mehr. Wenn der glaubt, ich steh gleich mit dem Hut in der Hand vor der Tür und bitte darum doch bitte das Wasser wieder aufzudrehen, hat er sich geschnitten.

 

Und wenn bis heute abend nix unternommen ist, dann schlaf ich im Hotel – auf seine Kosten. Mal sehen ob er das wirklich durchziehen will.

/update

Rohrbruch in der Ecke. OK, Notiz an mich selbst: Erst fragen, dann aufregen. 😉

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Veröffentlicht am 13. Februar 2012, in alltägliche Katastrophen, Wohnungssuche. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. Jaa, das hätte auch mir passieren können, ohne Weiteres. Ich bin auch eine Großmeisterin des sich spontanen Aufregens oder auch „Drama-Queen“. Da arbeite ich schon seit 20 Jahren dran und habe es immer noch nicht geschafft, meine innere Mitte zu finden, um wenigstens erst mal zu fragen, ob vielleicht jemand/etwas anderes Schuld ist als der Verdächtige. Gut, dass ich keine Schusswaffen zu Hause habe. 😉

  2. Das wundert mich nach DER Vorgeschichte nun wirklich nicht 😉
    Ist eigentlich Schade, dass der Hirni nun doch nicht die volle Breitseite zu spüren bekommt.


  3. Grosshirn an Zunge: zwei Bier bestellen, eines für den Vermieter und eines für die Leber 😉 (leicht modifiziert)

  4. Ich hätte auch ers’ma‘ auf den Vermieter getipt.

    Aber fein, dass er doch nich‘ derart ar… ist 😉

  5. Hoffentlich wirds BALD repariert; ich hab in Straßburg 10 Tage kein Gas gehabt, im Dezember bei minus fünf draußen, weil die Eigentümerversammlung erst mal Voranschläge einholen und den günstigsten Anbieter auswählen mußte, der dann die kaputte Gashauptleitung reparieren durfte. 16 Parteien ohne Heizung…

    Die Namen der Leute sag ich nur in PN, sonst werd ich als Antisemit beschimpft…

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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