2011


Ein Jahr geht zuende – und Zeit für eine Art persönlichen Jahresrückblick. Für mich war es ein Jahr mit mehr Tiefen als Höhen. Und eigentlich ziemlich flach. Und so anders als die Weltgeschichte, die dieses Jahr so viel gesehen hat. Zuviel eigentlich. Und doch vielfach nicht genug.

Und so sitze ich bei einem Glas Rotwein, schaue im Ofen den flackernden Flammen zu, stöbere durch die Newsseiten, hab den großartigen Score von Hans Zimmer zu „Last Samurai“ angemacht und lasse das Jahr Revue passieren.

 Vaclav Havel. Für mich einer der letzten integren Politiker auf dem Planeten. Wenn nicht DER letzte. Aktuell fällt mir keiner seiner Amtskollegen ein, wenn ich auf jemanden zeigen müsste, den ich nicht für eine Fehlbesetzung halte. Und das gilt weltweit. Keiner derjenigen, die mit so viel Verve kondoliert haben, konnte ihm auch nur annähernd das Wasser reichen. Wir brauchen solche Politiker so nötig, dass wir nicht auf ihn verzichten können. Und doch wird es für ihn, krank wie er war, möglicherweise eine Erlösung gewesen sein.

Nur ein paar dürre Worte. Für einen großen, bescheidenen Mann, dem vermutlich das ganze Brimborium zuviel geworden wäre.

Jopie Heesters. So ganz anders gelagert als Havel. Dem nie genug Brimborium sein konnte. Und der von der Bühne nicht lassen konnte, selbst als er schon blind war. Der nie ganz die NS-Vergangenheit aufgeklärt hat oder aufklären konnte, weil ihm niemand glauben wollte. Er war auf der Gottbegnadetenliste der NS-Regierung. Das reichte für viele, ihn zu verurteilen. Ob es so war, wie er sagte, dass er Menschen rettete. Oder ob er lediglich Kollaborateur war – niemand weiß es genau. In dubio pro reo.

Und lasst ihn in Frieden ruhen. 108 Jahre sind ein langes langes Leben. Und keiner seiner selbsternannten Richter kann genau sagen, wie ER in Jopies Situation gehandelt hätte.

Japan, die Tragödie, die durch Inkompetenz und verbrecherisches Verhalten noch verschlimmert wird. Den Menschen wird tatsächlich erzählt, dass sie die Strahlung nicht zu fürchten haben, wenn sie fröhlichen Gemüts sind. Und dass nur Trauerklöße fürchten müssen, verstrahlt zu werden.

Eine Insel, die durch das Erdbeben um 2,5 m versetzt wurde. Und Idioten, die glauben, dass HAARP das ausgelöst hätte. 20.000 Tote, 80.000 Obdachlose durch den Super-GAU, ganze Landstriche verwüstet und dank Fukushima auf Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende unbewohnbar. Fukushima ist nicht ein zweites Hiroshima, wo die Menschen heute offenbar leben können. Fukushima ist ein Menetekel, was passieren kann, wenn die Naturgewalt auf massive Unfähigkeit trifft.

Und eine Regierung, die die Bevölkerung massiv verarscht. Anders kann man die Versuche, die Leute zu beschwichtigen, doch wirklich nicht mehr nennen.

Rente ist scheiße. Man verliert die komplette Tagesstruktur und es kostet unglaubliche Anstrengungen, sie sich zurückzuholen. Und man schafft es nicht komplett. Wozu soll man auch aufstehen? Man hat kein Ziel, keinen Grund, das zu tun. Urlaub will genutzt werden, es sind nur ein paar Tage. Das gilt nicht für die Rente.

Will man nicht. Schon gar nicht das Wort „Früh“. Aber da muss ich durch. Steht ja nirgends, dass ich das mögen muss.

Arabischer Frühling. Eine große Halbinsel, die mit einem Schlag die Schnauze voll hat von ihren Diktatoren. Ironie der Geschichte: Angeblich wollte der „Urheber“ sich gar nicht selbst verbrennen. Welche Gründe auch immer er hatte: Ihn kann man nicht mehr befragen und seine Familie ist…nicht gerade vertrauenswürdig, was entsprechende Aussagen angeht.

Am schlimmsten hat es die Ägypter getroffen, die für mehr Demokratie auf die Straße gegangen sind und die jetzt den Teufel gegen Beelzebub eingetauscht haben. Das Militär hat die Gunst der Stunde genutzt, sich selbst an die Spitze der Bewegung gesetzt und eine Militärdiktatur gebildet mit einem Pappmacheherrscher an der Spitze, dem seine geliehene Macht nur allzu gut gefällt. Und so werden wieder Menschen von staatlichen Institutionen umgebracht, weil sie eine andere Meinung vertreten.

Und was fällt dem Focus dazu ein, dass der normale Mensch auf der Straße sein Leben riskiert, um Verbesserungen zu erreichen, weil die Verhältnisse unerträglich geworden sind? Geld, Geld Geld und nichts als Geld. Widerlich. Aber so sind sie, die Konservativen.

Spectres in the Fog… wie kann einem einzelnen DAS einfallen? Die Musik spielt mit Gefühlen und mit Stimmungen, das ist unglaublich. Das Lied ist alleine für sich genommen mit dem Spannungsbogen und der Auflösung ein Schlachtengemälde. Gänsehaut.

Kindesmissbrauch. Ein widerwärtiger Begriff für eine der schlimmsten Dinge, die man Kinder antun kann. Ein Runder Tisch wurde gebildet, um Verbesserungen zu erreichen. Das hat auch prima geklappt:

Die katholische Kirche hat Verbesserungen auf dem Gebiet der Entschädigungen erreicht, sie muss nicht soviel zahlen. Die Odenwaldschule hat eklatante Fortschritte in der Aufklärungsverdeckung gemacht (oder hat einer von euch noch was von denen gehört? Ich nicht und ich steck im Thema ziemlich drin) und es gibt auch weiterhin sehr gute Ansätze in der Fortführung der „Dinge“. Man verlagert das ganze vielleicht jetzt nach Afrika, da haben die Leute noch anderes zu tun als sich über Belanglosigkeiten aufzuregen.

Und wer glaubt, dass bei diesen Institutionen nur ekelhaftes hochkocht, sollte sich mal mit den Heimkindern beschäftigen. Was da bis in die 80er gelaufen ist, spottet jeder Beschreibung.

Da wurden ganze Generationen seelisch vernichtet. Und keiner fühlt sich schuldig.

Und wer jetzt Ironie rauslesen durfte, darf sie behalten. Das Thema ist wirklich unappetitlich, und wieder müssen die drunter leiden, die eh schon dauerhaft geschädigt wurden: Die Betroffenen. Und dank ihrer Persönlichkeitsstruktur (bzw. deren Fehlen, Danke an alle Missbraucher) fällt es vielen schwer, sich mit anderen zusammenzutun ohne die primären Zurückschlag-Überlebensreflexe auszuschalten. Das Ergebnis ist, dass die Vertreter der Mächtigen am Runden Tisch gepflegt die Betroffenen über denselben gezogen haben.

Bleibt mir weg mit den Vereinen. Egal ob evangelisch, katholisch oder im Fall der Odenwaldschule säkulär: Sie haben ALLE Dreck am Stecken und KEIN Interesse daran, aufzuklären. In Sack stecken und draufhauen. Verloren haben alle Institutionen bei mir.

Nicht, dass sie das jucken würde.

Ohne Links, das Thema ist zu umfangreich für einen einfachen Postabschnitt und vieles kann ich auch nicht einfach raushauen, ohne Schweigepflichten zu brechen.

Ich kann Pink Floyds „The Wall“ – eins meiner Lieblingsalben immer noch nicht hören, ohne danach Suizidgefährdet zu sein. Was zum Henker macht Musik mit mir? ich reagiere auf viele Scores sehr viel stärker als noch vor einigen Jahren, auch wenn Musik eigentlich immer geeignet war, Stimmungen zu verstärken. Aber DAS? Komisches Ding.

Regierung Merkel. Nur eins:

Gernot Hassknecht. Besser könnt ich das auch nicht ausdrücken.

Christian Wulff. Ich kapier ja nach wie vor nicht, wie man sich so dämlich verhalten kann. Einerseits auf alles draufhauen, was nach Korruption stinkt und dann selbst… wobei ich den Ursprungskredit noch nicht einmal verurteile. Warum?

Weils viel Wind um nix ist: Er hat 4% Zinsen gezahlt. Das war für Geerkens eine gute Kapitalrendite, denn wo bekommt man aktuell noch 4%? Insofern wars ne Win-Win-Situation: Billiges Geld für Wulff und gute Zinsen für Geerkens.

Die hektischen Umschuldungsaktionen danach aber waren echt…strunzdumm. Seine Rede, um die Gemüter zu beruhigen: ungeschickt. Meine Fresse, wenn ich mich bei Korruptionsaffärchen anderer (siehe Rau) so aus dem Fenster lehne, mach ich doch nicht solche Scheunentore auf. Und mal schon gar nicht, wenn ich genau weiß, dass das alles an die Öffentlichkeit kommt, weil da Journalisten Blut geleckt haben und ich nur verlieren KANN.

Zurücktreten. Nicht wegen Korruption, sondern wegen eklatanter Dummheit. Wir brauchen nen Präsidenten, der sich wenigstens unfallfrei die Schuhe zubinden kann.

Mein Schwager zieht falsch Luft. Und das an sehr ungesunden Stellen. Um es genau zu sagen: Er ist Alkoholiker, er ist schizophren und hat immer wieder Schübe, wo er so dermaßen realitätsfern ist, dass du den kaum erreichen kannst. Lange war er krankgeschrieben und hat jetzt nen Job beim städtischen Bauhof. Toller Job, eigentlich krisenfest. Und was macht er:

Läßt sich genau 2 Wochen, nachdem er angefangen hat, wegen Mobbing krankschreiben. Das ist sein großes Thema: Alle mobben ihn. Und um seinen Job zu sichern, handelt er so, wie es Leute mit gesundem Menschenverstand nie tun würden: Er ruft alle naselang beim Arbeitgeber an um sich zu versichern, das der Krankenschein auch wirklich in Ordnung ist.

Er wird die Probezeit nicht überleben und weiß das auch. Und er baut sich gerade schon die Hilfskonstrukte, mit denen er das vor sich selbst rechtfertigen kann. Weil er ja gemobbt wird. Weil ja alle böse zu ihm sind. Das alles denkt er sich im Keller aus, wenn er dort sitzt und sich einsam zulaufen läßt. Selbsterkenntnis gleich null.

Nur um mal klarzumachen, was Missbrauch aus Menschen macht, denn missbraucht und schwerst misshandelt wurde er. Ich halte ihn für dauerhaft erwerbsunfähig, da er völlig weggetreten ist. Nur – das Problem ist nicht er. Ihm kann man nicht helfen solange er sich nicht helfen läßt. Das Problem ist meine Schwester, die derzeit in Schmerztherapie ist, weil sie nach einer verpfuschten Hüft-OP kaum noch laufen kann und meine Nichte, die in diesen Verhältnissen aufwachsen muss. Gott, Hilflosigkeit ist so widerlich.

Norwegen. Anders Breivik. Ein Mensch, der auf andere Art falsch Luft holt. Und die großartigen Reaktionen auf seinen Anschlag, die so anders waren, als er sich das ausgemalt hatte. Wie weggetreten muss man sein? Ironie des Schicksals: Hier bei uns hatten die Anschläge sehr viel mehr Erfolg. Unsere ängstlichen Politiker nutzten die Anschläge in Norwegen sofort, um weitere Überwachungsmaßnahmen einzuleiten. Die norwegische Regierung hat dagegen souverän und unglaublich gut reagiert:

Wir lassen uns von einem Verbrecher nicht vorschreiben, wie wir zu leben haben.

Nach wie vor Chapeau. Und nach wie vor Pfui über CDU, CSU, SPD und alle anderen Parteien, die immer solche Tragödien für ihre eigenen Interessen missbrauchen.

Bewundernswert: Es sieht so aus, als würde Anders Breivik keinen Prozess bekommen, weil Psychiatrische Gutachten ihn für schuldunfähig halten. Die Konsequenz wäre, ihn in der Forensik einzusperren, da er auf jeden Fall wieder eine Gefahr für die Gesellschaft wäre.

Das halte ich hier nicht für möglich. Das Rachebedürfnis, angeführt vom Bild-Betroffenheitsorgan, würde eine Sicherungsverwahrung im Knast fordern. Am besten bei Wasser und Brot und täglicher Peitsche.

Ich kann die Norweger nicht genug für ihre Souveränität im Umgang mit dem Verbrechen loben. Und verdammt. Ich wollte doch norwegisch lernen. Ich glaub, in dem Land könnt man leben. Nicht nur, weil der Kronprinz so verdammt gut aussieht *g*

Silvester alleine – ich weiß nicht, warum alle so ein Brimborium darum machen. Ich wollte das so und will es noch. Aber alle tun, als würden sie mir einen Gefallen tun, wenn ich „den Tag“ nicht alleine verbringen.

Aber ich finde es schlimmer, als Single den glücklichen Pärchen beim Abknutschen zuzugucken und selbst dastehen zu müssen, bis ich mit Umarmungen dran bin. Neeee danke. Ich bleib dann lieber für mich und tippsel lange Blogeinträge. 😉

Kim Jong Il und Nordkorea. Ich verfolge gerade mit einigem Amüsement, wie die Presse und die versammelte Journaille sich um den Sarg von Kim Jong Il versammelt und Fotoretuschen als Beweis nimmt, dass das Regime in Nordkorea was…ja was eigentlich hat?

Man WEISS doch, dass Nordkorea nicht gerade der Demokratievorzeigestaat ist, dass Kim Jong Il sein Volk eisenhart zu Millionen hat verhungern lassen, damit er seine Atombombe kam, die für ihn die Sicherung seines Landes bedeutete. Kim Jong Il war das Individuum völlig Schnuppe, Leute hat er im Land genug, er wollte das Staatensystem, das er von seinem Vater übernommen hatte, am Leben erhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Seiner Ansicht nach brauchte er dazu die Atombombe, weil sonst die USA über ihn hergefallen wären. Und so unter uns Klosterschwestern: Sooooo von der Hand zu weisen ist das ja nicht, nachdem George Bush Nordkorea unter die „Schurkenstaaten“ eingereiht hat.

Und so ist die westliche Presse gerade völlig verblüfft, dass das Volk offenbar tatsächlich um Kim Jong Il trauert. Halloohooo? Kollegen von der Schreibenden Zunft: Das Volk wird da seit Jahrzehnten von der Schule an Indoktriniert. WENN je jemand begreifen will, wie die Nazis sich an der Macht halten konnten, kann er ja mal nach Nordkorea gucken. Genau so wirds gemacht und nicht anders. Die Führerpersönlichkeit wird hochstilisiert und alles, was nicht spurt wird rigoros niedergeknüppelt oder weggesperrt. Und ich gehe jede Wette ein, dass sich die Trauer in den ganzen Arbeitslagern, wo Hunderttausende Dahinvegetieren, in engen Grenzen hält.

Gott, Leute, es gab doch mal Zeiten, wo man zum Thema Journalismus ein Mindestmaß an Einfühlungvermögen und Grips mitbringen musste. Die hätt ich gerne wieder 😦

Das einzige, was an Nordkorea gerade absolut interessant ist, ist der interne Machtkampf rund um den Wachsfigurenpräsidenten Kim Jong Un. Der ist noch keine 30, man gucke zur FDP, wie viel politisches Urteilsvermögen so junge Leute haben. Das heißt, Kim Jong Un ist nach außen hin wohl der Führer, aber hinter den Kulissen tobt ein Machtkampf erster Güte. Guckt doch mal auf das Gesicht des Möchtegernpräsidenten: Der ist nicht traurig, der ist stinksauer, weil er zwar nominell die Macht hat, aber tun muss, was Onkel ihm sagt. Momentan zumindest noch – der ist alt genug, dass auch er eine Ablaufzeit hat. Und was dann kommt ist fraglich. Vor allem würde mich interessieren, ob nach Kim Jong Un noch jemand in Frage kommt? Der älteste Sohn wohl eher nicht, der hat ja jeden Kredit verspielt. Da muss noch einer sein – was mit dem? Wenns Alternativen gibt, würde ich an Stelle Kim Jong Uns täglich die Behausung wechseln. Nicht, dass da mal eine Wache in die falsche Richtung ballert.

Nein, die Fotos sind doch völlig uninteressant. Aber das, was eigentlich spannend ist und was man mit Fug und Recht auch als solches bezeichnen darf, das wird nicht mal ansatzweise thematisiert.

Toller Aufklärungsjournalismus, den wir hier haben.

Wie gehts mit mir weiter?

Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht. 2011 ist für mich, unabhängig von allem anderen, ein verlorenes Jahr. Einerseits, weil es so schnell vorbei war, das ich kaum gucken konnte, wie die Tage verrinnen. Und andererseits, weil ich durch Krankheit und Rente derzeit nicht wirklich weiß, was ich machen soll. Einen Job suchen? Welchen? Ich kann nicht stundenlang im Restaurant stehen und bedienen – dazu bin ich aktuell auch zu schusselig. Wieder in der IT? Traue ich mir nicht wirklich zu.

Derzeit weiß ich nicht wirklich, was ich machen soll, was ich mit mir anfangen soll – nur die Tatsache, das ich was machen muss wirkt aktuell wie ein Druck.

Hm, kennt jemand so eine Art Spreadshirt für Fotos? Ich hab da ein paar Schätzchen, die man gut als Wandverschönerer einsetzen könnte. Auch vergrößert. Aber auf T-Shirts würde ich die eher nicht drucken lassen 😉

Es ist 23:26 Uhr. Es wäre über 2011 noch viel zu schreiben, aber ehrlich gesagt, habe ich keine Lust mehr. Nachrufe gibts eine Tür weiter, Tom kann das auch viel besser als ich.

Politische Betrachtungen: Nächste Tür links, bitte jeder nur ein Kreuz.

Was bleibt ist ein neuer Morgen. Der voraussichtlich nicht schön wird, aber es ist ein neuer Tag und eigentlich kann an einem Tag doch viel spannendes passieren. Schaun wir mal . 🙂

Ich wünsche allen ein gutes 2012 und wir sehen uns – allen Untergangsprophezeiungen zum Trotze – im nächsten Jahr wieder. Ich muss doch senfen.

C Ya – und thank you for the 2011-Fish

Advertisements

Veröffentlicht am 1. Januar 2012, in Rückblicke. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Ein Jahr voller Veränderungen, sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Das beschreibt mein letztes Jahr sehr gut, aber eins weiß ich: Egal, wie 2012 wird, ich werde niemals aufgeben. Ich wünsche dir viel Kraft, und natürlich dir und allen Lesern ein frohes neues, und hoffentlich erfolgreiches neues Jahr 2012.

  2. Ich habe bisher kaum jemanden getroffen, der für 2011 nicht das Urteil hätte: „musste nicht unbedingt sein“ 😉
    Wichtig ist nur: „never give up!“, unser „blauer“ Planet (woher wohl diese Farbe kommt? .. vielleicht doch von einer gewissen chemischen Verbindung) dreht sich trotzdem – allen Unkenrufen zum Trotz – in der Richtung, in der er sich schon seit gefühlten Ewigkeiten dreht – und unser güldener Wärmespender geht auch noch weiterhin (von uns aus gesehen) im Morgenland auf.
    Liebes Tantchen, ich wünsche Dir für das schon in Betrieb befindliche Jahr alles Gute, stabile Nerven und eine Gelassenheit, die es Dir ermöglicht, ohne „Drogen“, ob flüssig, in Papier eingewickelt und mit Hilfe von Feuer zu konsumieren oder in Pulverform, auszukommen.
    Herzliche Grüsse
    Hajo

    • Ähm, Hajo, bring ich jetzt dein Weltbild durcheinander, wenn ich sage: „Das meiste aus 2011 gerne wieder“?
      Natürlich gab es Höhen und Tiefen, auch einen Todesfall in der engen Familie, trotzdem empfinde ich das Jahr als überwiegend positiv. Oder passt nur meine Justierung nicht? 😉

  3. 2012 vielleicht mal etwas weniger Kranken- und Missbrauchsgeschichten, weniger durchgeknallte / unfähige / halbseidene Politiker, weniger Fanatismus, weniger Skandale, weniger Nordkorea – und stattdessen, auch wenn es blogmäßig kaum was hergibt, mehr Mopped, Urlaub, Kaffeeklatsch …? Vielleicht sogar eine lockere Betätigung, dort, wo Du tatsächlich was ausrichten kannst? Das ist dann aber eher in NRW als in Nordkorea.
    Tanten und Lesern fette Beute in 2012.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: