Slapstick


Toppt das:

Aufstehen, weil „kurz aufs Klo“ – weil zu faul, Licht anzumachen, beide Hände vorausgestreckt die Tür versuchen zu finden. Perfektes Timing: Pfoten rechts und links von der Tür, Kopf mittich.

Zurückgeschreckt, über Pantoffeln gestolpert, beim lang hinschlagen das Schuhregal mitgenommen. Abstand zu gewinnen versucht, an der Wand abgestützt – doof, da hing ein Bild, dass die Gelegenheit genutzt hat, um mal gepflegt runterzufallen und mit der Ecke genau auf den Mittelfuß.

Humpelnd zum Klo gehoppelt und beim hoppeln festgestellt, dass man das Katzenklo besser hätte saubergemacht. Ausgerutscht und lang hingeschlagen. GENAU REIN.

Danke, Katze. Und hör auf zu kichern, sonst zieh ich dir das Fell über die Ohren.

Morgens um halb sechs duschen, den Boden aufwischen und die Trümmer beseitigen.

Frustriert den Blogeintrag schreiben, mit nem Kühlakku aufm Fuß ins Bett legen und weiterpennen.

Gu ‚Nacht.

P.S.: NEIN, es gibt weder Fotos noch Videostream.

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Veröffentlicht am 1. Dezember 2011, in alltägliche Katastrophen. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 19 Kommentare.

  1. Ach du grüne neune! Nee, das bleibt Dein Slapstick, toppen kann das so schnell keiner. 😉
    Wenngleich… Tür gegen Kopp, weil zu faul Licht zu machen (man kennt ja seine Wohnung!) das ist mir öfter so gegangen.
    Ich hoffe, jetzt ist alles gut bei Dir und die Katze lebt noch.
    Dann wünsche ich Dir mal einen „schrott- und knitterfreien“ Tag heute. 🙂

  2. Mit Licht wär das nicht passiert… aber gute Besserung Tantchen 😉

  3. Ooooh – soooo schön kann ich das aber nicht, obwohl ich mich auch nächtens mit geschlossenen Augen Richtung Naßzelle zu bewegen pflege. Da ich ohnehin ein halbblindes Huhn bin und meine Wohnung wie meine Westentasche kenne, klappt das in 9 von 10 Fällen auch ohne Kollateralschäden.

    Aber dann gibt es halt auch die Momente, wo Türzargen arglistig ihren Standort verändern oder irgendein schlimmböser Mitbewohner seine elbkahngroßen Latschen mitten auf meinem nächtlichen „Runway“ abparkt und Batsch! schon hat Frau den Salat.
    Mit der Schmach, seine eigenen vier Wände teil-verwüstet zu haben, könnte Frau ja noch halbwegs leben, aaaaber: Wie um Himmels Willen erklärt man seiner Umwelt die evtl. sichtbaren körperlichen Blessuren??? Mich hat wirklich niemand verdroschen – hab‘ ich ganz alleine so schön bunt hingekriegt…!

  4. „Das Bild hängt schief …“

    Schöne Grüße von Loriot

    • Ma, genau das ist mir beim Lesen dieses Berichtes eingefallen.
      und Tantchen: „Humpelnd zum Klo gehoppelt und beim hoppeln festgestellt, dass man das Katzenklo besser hätte saubergemacht. Ausgerutscht und lang hingeschlagen. GENAU REIN.“
      na was soll’s, da warst Du doch auch richtig: Klo ist Klo 😀

  5. Lästerschw...

    Hihihi,, hätte ich das Klo gestern noch sauber machen sollen? Naja, ist ja auch meine Katze, kein wunder, das die gekichert hat.
    Das Bild wollte übrigens noch eine uns bekannte Person haben, die mit im Kino war. Lebt es noch?
    So wirst Du halt auch mal früh wach, ist doch fein, aber das mit dem Fuss tut mir Leid. Das hätte nicht sein sollen. Die Latschen hatte ich übrigens da platziert, nachdem ich selber mir fast die Gräten dran gebrochen hatte. Snd ja Deine Latschen. 😉

  6. *Kopfkino* Bruhahahaha

    Wirklich schade das das niemand aufgenommen hat. Du könntest berühmt werden.

    • Jo, ich glaub auch, dass man das hätte verfilmen können *g*

      • Als Zeichentrickfilm vielleicht… Man könnte ja mal bei Pixar oder anfragen 😉

        Um in Zukunft solche „Fälle“ (hrhrhr) zu vermeiden, mache es wie ich:
        – Licht an (ers’ma‘ nur auf ‚m Nachttisch)
        – Brille auf (-6 Dioptrien 😀 )
        – gucken (um mögliche Stolperfallen erkennen zu können)
        – Weg planen (um eben diesen Stolperfallen zu entgehen)
        – gegen ein Regal laufen (welches sich hinterrücks von außerhalb des Sichtfeldes in den Weg gestellt hat)
        – fluchen (weil man das Licht im Flur vllt. auch hätte einschalten sollen)

        Nicht nur Regale, sondern alle unbelebten Gegenstände können sich gerade soweit bewegen, dass sie im Weg stehen; nachts machen das normalerweise Schuhe, Hocker, aber auch Stühle, Tische, vorzugsweise aus Glas, und Rollschuhe neigen dazu, genau da zu sein, wo sie nicht sein sollten.

        Dazu passt dann auch, dass man selbstverständlich nichts dort vorfindet, wohin man es packte oder es gepackt zu haben glaubt 😉 Je dringender man einen Gegenstand braucht, desto wahrscheinlicher ist es, dass man ihn erst dann wiederfindet, wenn man, sofern möglich, Ersatz besorgt hat.
        Er wird dort zu finden sein, wo man ihn hingepackt hat (gepackt zu haben glaubt).
        IMMER!

        PS: Gute Besserung.

        PPS: Auf’n Schädel kloppen ist ja so jungsmäßig, du bist ’n Mädchen (schon älter, aber immerhin :P), du hast Ahnung von EDV/IT, also stellt sich nur die Frage, ob sie ’nen PC hat…
        Falls nicht: Stromkabel an’s Ohrläppchen und dann den Stromkreis schließen (12V!!!!) – ist auch ’n Schlag auf’n Kopp 😀

  7. DAS hätte mindestens 2 Mio Hlicks bei Youtube bekommen 😉
    …..oh mein Gott, dieses Kopfkino…..

    • Besser nicht… 😀 … sonst gibt es noch mehr Kollateralschäden, wenn wir vor Lachen vom Sofa kugeln, das Zwerchfell wegen Überlastung schlapp macht und wir eins wegen der durch lautes Lachen verursachte Ruhestörung vom Nachbarn über den Schädel kriegen… 😀

  8. Lehrreicher Post. Interessant, wenn man das Thema auch mal aus einem anderen Blickwinkel ansehen kann.

    /edit Tantchen:
    das war ein Spamkommentar. Der Spam ist raus, aber ich find den Text ne Frechheit unter DEM Post. *g*

  9. Diese Bilder, diese Bilder!
    Ich bin fast an meinem Kuchen erstickt vor Gröhlerei. Noch eine Katzenbesitzerin, die eine extra Unfallversicherung abschließen müsste. Ich könnte da (aus eigener Erfahrung) eine gute empfehlen … *Tränen weg wisch*

    • *seufz* heute morgen hab ich den Läufer im Flur halb die Wand hochgeschoben vorgefunden. Madam hatte wohl nen Spielratz heute nacht. 😉

      • Das macht eine unserer drei Teufelchen auch. Allerdings vergewaltigt sie immer den Duschvorleger. Und wenn sie ihn dafür mit Gewalt extra vom Badewannenrand runter ziehen muss.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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