Das falsche Ziel


Ich mein, ich kann Christina-Schröder-Bashing ja zu 100% verstehen. Die Frau ist unfähig, arrogant und vor allem noch nicht trocken hinter den Ohren. Ihr fehlt schlichtweg die Lebenserfahrung. Und die kann man mit noch so viel Beziehungen einfach nicht anschlafen.

Aber der Kommentar der ARD greift zu kurz. Viel zu kurz. Frau Schröder ist Familienministerin. Und egal welches Programm man gemacht hätte – die Mörder aus Thüringen hätte man nicht aufhalten können.

Sie hat daran keine Schuld. Und sie in diesem speziellen Zusammenhang zu bashen, weil sie lieber nach links guckt als nach rechts, wird dem Fall auch nicht gerecht.

Ich mein, mal ehrlich. Hier werden Programme gegen Linksterrorismus aufgelegt, weil ein paar minderbemittelte Vollpfosten in Berlin reihenweise Autos anzünden. Und Rechtsradikale dürfen geschmeidig Leute umbringen ohne dass das Terrorismus genannt wird? Ohne, dass das unter die entsprechende Gesetzgebung fällt? Terrorismus ist Terrorismus, meine Lieben. Und da isses humpe, ob islamisch, rechts oder links. Die Leute wollen, ungeachtet ihrer Scheißhausparolen, nur Bambule. Um die Sache gehts denen doch gar nicht. Die finden das toll, wenn sie in den Nachrichten sind und die Polizei zu doof ist, was zu merken.

Sehr geil ist auch die Begründung, WARUM das nicht als Terrorismus erkannt wurde: Es fehlte ein Bekennerschreiben.

Es gibt Tage, da möchte ich mit einer Bratpfanne in der Hand durch die Hallen laufen. Da werden Mitbürger ermordet. Alle Fälle gleichen sich offenbar. Und die kommen auf… KRIMINELLE HINTERGRÜNDE?

„Och, datt isn toter Türke, den hat die Mafia umgenietet. Ordne das mal unter „ungelöste Fälle“ ein, die kriegen wir eh nich.“ – oder wie darf ich mir die Haltung der ermittelnden Polizisten vorstellen?

Die Fragen an die diversen Verfassungs“schützer“ sollten aber sehr bohrend und vor allem sehr intensiv von einer neutralen Staatsanwaltschaft geführt werden. Denn wie kann dass sein, dass der V-Mann vom Verfassungsschutz offenbar Kenntnis von den Mördern hatte, die aber trotzdem untertauchen konnten?

Und allgemein gehört der braune Sumpf in Thüringen und Sachsen echt mal ausgetrocknet jetzt. Von wegen „rassisch befreite Gebiete“ – da muss endlich mal aufgeräumt werden. Und das nicht von den Landespolizeibehörden Sachsen und Thüringen, sondern vom BKA und vom Verfassungsschutz. Grober Besen und alle die nicht 100% sauber sind, ab nach HartzIV. Soviel Großzügigkeit muss sein.

Aber die müssen da alle weg. Umgehend. Und – nebenbei, die Politik auch. Es wurde ja immer gesagt, „Sachsensumpf ist Rufmord“ – ich sehe das inzwischen sehr anders. In Sachsen stinkts gewaltig. Und in Thüringen auch. JETZT ist die Gelegenheit, da gründlich aufzuräumen. Und mal das ganze Rattenpack in den Knast zu stecken.

Wo sie hingehören.

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Veröffentlicht am 16. November 2011, in ärgerlich. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. In dem Bundesland, in welchem wir residieren, gibt es auch rechtsradikale Personen zu Hauf, als Beispiel sei hier Dörverden genannt oder der Einzug der DVU in Bremerhaven IIRC, das Problem gibt es tatsächlich also nicht nur in Türingen und Sachsen; ich habe eher den Eindruck, dass gerne auch gegen Ostdeutschland „gebasht“ wird, obwohl dieses Problem bundesweit existiert.

    Und selbstverständlich ist Frau Schröder, so wenig sie meiner Ansicht nach für das Ministeramt taugt, nicht schuld an dieser Misere.

    Meiner Ansicht nach gehören die „Herrschaften“, welche solche Täter, bzw. deren Unterstützer nicht „auf dem Schirm“ hatten, zur Verantwortung gezogen, sprich: GEFEUERT!

    Dazu zähle ich auch Exinnenminister (von Niedersachsen und der BR)!

  2. „Es gibt Tage, da möchte ich mit einer Bratpfanne in der Hand durch die Hallen laufen. “
    Merke: vermeide nur, ein Bekennerschreiben zu verfassen 😉
    Tantchen, „die Schrödersche“ ist doch nicht wirklich ernst zu nehmen, ob jetzt gewissen „Vorhaltungen“ zutreffen oder nicht: das „arithmetische Mittel“ egalisiert alles.
    übrigens: es gibt den „braunen Sumpf“ (obwohl: eigentlich eine Beschimpfung dieser wichtigen Landschaftsform) nicht nur in den „neuen Bundesländern“
    .. sonst wär’s doch zu einfach.
    Was für’n sch** Thema 😦

  3. Der braune Sumpf ist/war überall. Es gab (gibt?) ihn „zu meiner Zeit“ in der Schwalm (ich war dort beim „Bund“ und hatte Gelegenheit die dortigen Wehrsportgruppen wahrzunehmen). Es gibt ihn am Niederrhein und im Ruhrgebiet und vermutlich an jeder anderen Ecke der Republik ebenfalls, wenn man nur mal genau genug hinschaut. Mag sein, dass man im Osten etwas schamloser und offener auftritt, mag sein, das man im Osten eher geneigt ist seine Unterstützung offen zu zeigen, während man im Westen nach außen lieber p.c. erscheinen will (aber heimlich bzw. an den Stammtischen trotzdem die Parolen gar nicht sooo übel findet), aber an einen prinzipiellen Unterschied glaube ich nicht.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

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